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Abtei Stift Neuburg

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Das über dem Neckar auf einem flachen Hang gebaute

Stift Neuburg in Ziegelhausen / Neckar war nicht immer ein Kloster. Es wurde aber als solches errichtet und immer mehr ausgebaut. Schließlich gehörte umfangreicher Grundbesitz und auch eine Mühle dazu. Und es ist seit einigen Jahrzehnten wieder ein Männerkloster.


GeschichteBearbeiten

1130: Filialgründung des Klosters Lorsch als Männerkloster des Benediktinerordens

1195: also 65 Jahre später, in ein Frauenkloster des gleichen Ordens umgewandelt - Benediktinerinnen

Kl Neuburg Matthaeus Merian 1645.jpg

Von Matthäus Merian gezeichnet (ca 1650)

16. Jahrhundert: die Nonnen, zeitweise Zisterzienserinnen dann wieder Benediktinerinnen, schlossen sich der Reformation an und verlassen das Kloster

1562 aufgelöst und in ein Damenstift umgewandelt (Stift für adelige Fräulein)

In den folgenden Jahrhunderten diverse Besitzerwechsel


1706 vom Kurfürsten Johann Wilhelm den Jesuiten übertragen (bis 1773)


Im Rahmen der Säkularisation (nach Napoleon) wird die Anlage um 1806 privatisiert.


Im Jahre 1825 erwirbt es der sich ins Privatleben zurückziehende wohlhabende Kaiserliche Rat Fritz Schlosser mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte du Fay aus Frankfurt (Er war Neffe eines Schwagers von Goethe)


Es wird Goetheanum, ein Goethemuseum, das viele Besucher anzieht (Heidelberger Romantik ! )

Nach dem Tod des Ehepaares Schlosser erbt die verwandte Familie von Bernus. Gäste in dieser Epoche waren z.B: Joseph von Eichendorff, Carl Maria von Weber, Clemens Brentano, Johannes Brahms, Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Rudolf Steiner, Klaus Mann …∞

(Stift_Neuburg Abtei_Neuburg

Im Jahre 1825 erwarb der Kaiserliche Rat Johann Friedrich Heinrich Schlosser (1780–1851) mit seiner Ehefrau Sophie Charlotte du Fay, beide aus angesehenen Frankfurter Familien, das Anwesen als Sommersitz. Der Onkel des Käufers war Johann Georg Schlosser (1739–1799), der Ehemann von Johann Wolfgang Goethes Schwester Cornelia Schlosser geb. Goethe (1750–1777). Der Käufer selbst war Schriftsteller und sog. Privatgelehrter und Freund Goethes. Daher entstand in der ehemaligen Klosteranlage ein regelrechter Goethe-Kult. Hier sammelte man Briefe, Manuskripte, Erstausgaben und alles, was sonst noch mit Goethes Leben zusammenhing. Marianne von Willemer war z.B. oft und lange hier Gast. So wurde das ehemalige Kloster zum Zentrum der Heidelberger Romantik. Nur Goethe selbst war nie hier. Nach dem Tod Johann Friedrich Heinrich Schlossers 1851 bzw. nach dem Tod seiner Ehefrau Sophie Charlotte erbte die verwandte Familie von Bernus die Anlage, zunächst Friedrich Alexander von Bernus (1838–1908) und dann sein Adoptivsohn Alexander von Bernus (1880–1965). Alle führten die Tradition fort und bewahrten und mehrten u.a. den Bestand der Sammlungen. Bis 1926 blieb die Anlage im Besitz der Familie von Bernus. Namhafte Persönlichkeiten waren in den bürgerlichen Salons der jeweiligen Besitzer zu Gast,


)



1926 wird Neuburg an den Benediktiner-Orden verkauft (Beuron), der sie wieder in ein Kloster umwandelt, das bis heute besteht (OSB). Erster Abt wird Adalbert von Neipperg (von 1929 bis 1934).

Äbte (nach 1926) Bearbeiten


In der NäheBearbeiten


Weblinks zum ThemaBearbeiten


Siehe auch - nicht verwechseln

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