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Altes Heidelberger Hallenbad

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Das Alte Hallenbad in Heidelberg, steht in der Bergheimer Straße. Es war eine Kombination aus Reinigungsbädern (Wannen), einem großen Wellnessbereich (u.a. Dampfbad) und zwei Sportbädern (getrennte Frauen- und Männerbassins).


.... hier habb ich schwimme gelärnt ...


2012 wurde es nach einem Umbau als Shopping- und Imbiss-Mall wieder eröffnet. Auf dem Areal zwischen der Bergheimer Straße und der Poststraße entstand ein Gebäudekomplex mit ca. 9.000 qm nutzbaren Flächen.

Er beherbergt unter anderem im ehemaligen Männerbad die Markthalle Heidelberg, das „Frauenbad“ für Events aller Art, ein Hotel, verschiedene Restaurants, eine Bar, therapeutische 'Salzanwendungen, einen großen Bio-Supermarkt sowie Büros.

Öffnungszeiten Bearbeiten

  • Täglich - außer an Sonn- und Feiertagen - ab 10 Uhr
  • Do, Fr. und Sa. 10 - 02 Uhr

Bio-Supermarkt Alnatura Bearbeiten

geöffnet Mo — Sa: 08:00 bis 20:00 Uhr

Auf der Südseite, zur Poststraße hin, liegt im ehemaligen Kesselhaus, in dem früher die Wasserbecken waren bzw. das Wasser für die Bäder in riesigen Kesseln aufgeheizt bereitgehalten wurde, nun der schicke Bio-Supermarkt Alnatura. Die Fläche ist zwar etwas abgesenkt aber rollstuhlgeeignet und gehfreundlich zu erreichen. Auch zur Tiefgarage …

andere GeschäfteBearbeiten

  • im ehemaligen „kassenhäuschen“ auf der Bäderebene gibt's eine kleine Weinbar

Markthalle HeidelbergBearbeiten

In Wirklichkeit eine Fresshalle, pardon, ein internationaler Gastronomiebereich


Seit Januar 2013 hat die Markthalle Heidelberg im Alten Hallenbad geöffnet. Im ehemaligen Männerbad des Alten Hallenbades gibt's ein buntes Angebot mit Speisen aus aller Herren Länder. Diese gibt es sowohl to-go als auch zum sofortigen Genuss in der Markthalle, auf der Galerie, dem Vorplatz oder den Arkaden auf insgesamt — ca. 300 Sitzplätze.

Die neue In-Bar Heidelbergs „Die Bar im Alten Hallenbad“ befindet sich ebenfalls dort. Und zwar oben bei den Essplätzen auf der umlaufenden Galerie an der Südseite der Halle, gleich neben der Terrasse.

— Persien

Afrika — Banana Lounge, Telefon 06221 - 87 33 81 06 oder E-Mail info@banana-lounge.com

— China

— Altdeutsch

— Ägyptisch

— Arabische Küche

— Indische Küche

— Currywurst

— Burger


Unter der südlichen Galerie befindet sich die Duschbar. Sie ist die kleine Schwester der Bar im Alten Hallenbad und bietet zu den Öffnungszeiten der Markthalle alle Getränke zum Essen dazu. Es gibt auch einen am Platz-Service.

das „Frauenbad“ für Events Bearbeiten

Hotel Altes Hallenbad?Bearbeiten

Geschichte des Gebäudes Bearbeiten

  • Bauzeit 1903 - 1906
  • Bauherr: Alois Veth
  • Architekt: Franz Sales Kuhn
  • 1907 musste der Bauherr Alois Veth Konkurs anmelden
  • Übernahme durch die Stadt Heidelberg: 1907
  • Umbauarbeiten: 1950 und 1967
  • Schließung des Bades: 1981
  • Kauf des Alten Hallenbades durch die Fa. Kraus: 2008
  • Neu-Eröffnung: inoffiziell 2012, offiz. 14.3.13

Das "Heidelberger Tageblatt" schrieb 1906 über "Deutschlands schönstes Hallenbad".

Der Zugang - eigentlich nur ein Provisorium - erfolgte von der Bergheimer Straße. Nach dem Durchschreiten eines Tores gelangte man in einen mit einem Brunnen verzierten, länglichen Innenhof und in eine Vorhalle mit Kassenraum. Dieser ist heute mit Glas überdacht und von hier verteilen sich die alten und die neuen Nutzungen. Die Unterteilung des Bades in zwei unterschiedlich große Schwimmhallen, die kleinere für die Damen, die größere für die Herren, entsprach dem damaligen Zeitgeist oder dem männlichen Rollenverständnis.

Rechts ging es

  • zu den "römisch-irischen" Badeanlagen mit einem wunderbar gestalteten Warteraum und
  • zum Damenbad,
  • links zum großen Herrenbad (heute die Gastronomie aus allen Ländern) und
  • zu den tiefer gelegenen Brausebädern sowie dem Hundebad.


Das Bassin des Herrenbades maß 23 mal neun Meter und fasste 450 Kubikmeter Wasser. Heute sind an dieser Stelle Glasbausteine im Boden eingelassen.

Auch die umlaufende, mit einem durchbrochenen Steingeländer eingefasste Galerie, damals mit den Umkleidekabinen, ist heute noch vorhanden. Damals verfügte die Schwimmhalle über 72 Kabinen, innen weiß und außen stahlblau gestrichen.

Der Fliesenbelag war in einem rotbraunen Farbton gehalten. Große Fenster, vergoldete Bogenlampen und eine Vielzahl von Glühbirnen - zu jener Zeit bei Weitem noch kein Alltagsgegenstand, sondern eine Attraktion - erhellten das Bad.

Am Beckenrand befanden sich ein Einmeter- und ein Dreimeter-Sprungbrett.


Das Bassin des kleiner gehaltenen Damenbades maß 16 mal sieben Meter und fasste 250 Kubikmeter. Es hatte ebenfalls eine umlaufende Galerie und verfügte über "30 Kabinen und 38 Auskleidekästchen".

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgten die teilweise verglaste Fläche der Südwand und vier große Bogenlampen.


  • Wannenbäder

An die beiden Schwimmhallen schlossen sich die in "drei Stockwerken erstellten", in Klassen unterteilte Wannenbäder an.

Viele Heidelberger nutzten diese halb in den Boden eingelassenen Wannen aus Porzellanplatten, denn damals besaßen nur die wenigsten Bürger ein eigenes Bad.

Ursprünglich gab es 30 relativ luxuriös ausgestattete Badezellen mit Wannen "mit regulierbaren warmen und kalten Brausen". Hinzu kamen noch einige Reservekabinen.


  • Dampf-, Heißluft- und Lichtbäder

Durch den Warteraum im Nordwestteil der Badeanstalt gelangte man zu den "römisch-irischen" Badeanlagen mit den Dampf-, Heißluft- und Lichtbädern.

Die Türverkleidungen und die durchbrochenen Heizplatten bestanden hier aus farbig getöntem Marmor. Zentrales Element war das "Schwitzbad", ein großer Kuppelbau in der Art eines Rundtempels, dessen Säulenrotunde zwei kleinere Becken für warmes und kaltes Wasser sowie Duschnischen enthielt.

Daneben lagen das Warm- und Heißluftbad, die "Massierkammer" sowie das elektrische Lichtbad, damals der letzte Schrei.

Das Lichtbad, bei dem man aufgrund der Wärmestrahlung von Glühlampen ins Schwitzen geriet, war, wie es die Stadtchronik von 1907/9 mitteilte, mit 70 blauen Glühbirnen und drei Bogenlampen bestückt.

  • Ruhebetten und Brausezellen

Für die Entspannung standen elf Ruhebetten bereit. Heute noch andeutungsweise zu sehen sind die eine Treppe tiefer gelegenen "Volksbrausebäder" mit acht Brausezellen

und

  • das Hundebad.
  • Maschinenanlagen, Belüftungsanlagen
  • Frisierräume

Weitere Medien Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

heidelberg

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

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