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Eine App über die Verfolgung der Mannheimer Juden (Schreibweisen)

kurz: App "V & A"

oder lange Namensversion:

VERDRÄNGT UND AUSGEPLÜNDERT: MANNHEIMER JUDEN IM DRITTEN REICH


Verdrängt und Ausgeplündert: Mannheimer Juden im Dritten Reich Bearbeiten

Die App ermöglicht eine Spurensuche vor Ort.

zehn historische Orte in der Innenstadt

sieben Orte in der Neckarstadt.

"Wir haben Punkte ausgewählt, an denen noch etwas erkennbar ist, wie das ehemalige Felina-Fabrikgebäude, aber auch Stationen wie die in F2, wo von der jüdischen Synagoge nichts mehr zu sehen ist"

1933 lebten in Mannheim rund 6.400 Personen, die mit ihrer Religion zum Judentum gehörten. Sie besaßen Warenhäuser und Fabriken, kleine Läden und Handwerksbetriebe. Sie waren auch Arbeiter oder Hilfsarbeiter. Sie waren Mitglieder in Vereinen, gingen in Gaststätten und Theater und in die Synagogen. Dieses vielfältige jüdische Leben wurde durch die Nazis fast komplett ausgelöscht.


Mehr als 2.200 Mannheimer wurde zwischen 1933 — 1945 als Juden in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ermordet


Wie anderswo im Deutschen Reich wurden auch in Mannheim jüdische Betriebe und Grundstücke „arisiert“, ja selbst persönliche Habseligkeiten wie Möbel oder Kleidung gingen in „arischen“ Besitz über.

Der Audiowalk „Verdrängt und ausgeplündert“ lädt zu einer Spurensuche in der Mannheimer Innenstadt und der Neckarstadt West ein.

Was hier kurz und gut verständlich über die 17 Orte jüdischen Lebens vermittelt wird, ist vorab äußerst genau recherchiert worden. Zugrunde liegt die wissenschaftliche Arbeit der Historikerin Christiane Fritsche. Sie dokumentierte in einer deutschlandweit einzigartigen kommunalen Untersuchung die Arisierung und teilweise Wiedergutmachung von jüdischem Besitz in Mannheim. 

Mit der vom Stadtarchiv Mannheim - Institut für Stadtgeschichte und Christiane Fritsche konzipierten App können nun Orte der Mannheimer jüdischen Geschichte kennengelernt werden. Die App kann unter folgenden Adressen kostenlos heruntergeladen werden:

Beispiel HachenburgschuleBearbeiten

Die technische Umsetzung des Wissens in eine App realisierte ein Start-up-Unternehmen. Es hat die App so einfach gebaut, dass sie jederzeit erweitert werden kann. Schüler der Max-Hachenburgschule haben das auch schon getan. Die Schüler pflegten die Geschichte des 1890 als Luisenschule errichteten Gebäudes ein. Von 1934 bis 1937 wurden dort zwei so genannte Sonderklassen für jüdische Schulkinder eingerichtet. 

Sie haben die Geschichte ihrer Schule auf die App gestellt, mit den Erinnerungen der jüdischen ehemaligen Schülerin Charlotte Siesel, die heute Amira Gezow heißt. Sie hatte die Schule besucht und konnte bei einem späten Deutschlandbesuch direkt befragt werden. 

Zeitungsberichte darüber Bearbeiten

Siehe auchBearbeiten

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