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  • Die erste Nachricht in den Kinos über Konzentrationslager ist die Wochenschau „Welt im Film“, Nr. 5, Sonderausgabe „KZ“, die Übernahme einer amerikanischen Wochenschau eins zu eins, veröffentlicht am 15. Juni 1945. Die musste in deutschen Kinos im Dokumentarfilmgebot der Militärregierung vor dem Hauptfilm aufgeführt werden. In dieser Wochenschau wird eine große Zahl von Konzentrationslagern benannt und deren Befreiung gezeigt. (… dazu)




Filme der Alliierten aus dem KZ Bergen-Belsen:



  • Death Mills (1945), 22 min  -  Documentation. Originally made with a German soundtrack for screening in occupied Germany and Austria, this film was the first documentary to show what the Allies found when they liberated the Nazi … 
    • Der urspünglich geplante Film ist angelegt auf sieben Akte, d.h. sieben Mal 13 Minuten, also 91 Minuten. Von diesen sieben Akten sind nur fünf erhalten. Die Briten haben den Film nie fertig gestellt. Der Film ist nie veröffentlicht worden, erst 1985 auf der Berlinale beim Internationalen Forum des jungen Films wurde er in seiner fragmentarischen Form zweistreifig (Bild und Ton getrennt) gezeigt, deutsch übersetzt eingesprochen. Die Briten haben also weder für Großbritannien und das Königreich, noch für die britische Besatzungszone einen eigenen Film hergestellt. 



Wirkungen? Bearbeiten

Während in „Todesmühlen“ noch die Namen vieler Konzentrationslager vorkommen, wird mit der Aufführung von „Nacht und Nebel“ Auschwitz zum Synonym für Konzentrationslager. Auschwitz ist nicht Deutschland. Die Konzentrationslager werden verschoben in den Osten. Sie haben nichts mehr mit Deutschland zu tun, während die Lager in Deutschland namentlich nicht mehr erwähnt werden. Sie verschwinden. Bis sie dann in den späten 1960er Jahren, im Ergebnis der so genannten 1968er, wieder auftauchen.



Siehe insbesondereBearbeiten


andere Bearbeiten

Fotografien:









Literatur Bearbeiten

  • John J. Michalczyk: Filming the End of the Holocaust: Allied Documentaries, Nuremberg and the Liberation of the Concentration Camps. Bloomsbury Publishing, 2014, 208 Seiten.

Weblinks Bearbeiten

  • Janina Struk: Photographing the Holocaust - Interpretations of the Evidence. Verlag Tauris, London, 2004. ISBN 978-1860645464.
  • Kristi M. Wilson, Tomás F. Crowder-Taraborrelli  (Herausgeber): Film and Genocide. University of Wisconsin Pres, 2012 - 288 Seiten. ISBN 0299285634 (amerik.)

 

Siehe auch, WeblinksBearbeiten

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