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Der Hotel-Anbau am Hotel Prinz Carl in Buchen ist ein Bauwerk des Architekten Egon Eiermann. 1965 bis 1967 entstand unter Eiermanns Leitung ein Hotelzimmer-Erweiterungsbau für das Hotel Prinz Carl in Buchen (Odenwald). Dieser stark funktional orientierte Bau mit 12 Zimmern mitten in einer kleinteiligen Fachwerk-Altstadt ist heute noch einschließlich der selbst entworfenen Zimmerinnen- und der Einrichtungs-Gegenstände erhalten und noch weitgehend in Betrieb. Geplant wurde er 1963 bis 1965. Die örtliche Bauleitung hatte Roland Müller aus Hettingen. Zusätzlich stellte Eiermann drei Monate einen Studenten, Imre Biro - der bald Mitarbeiter in seinem Büro wurde, zur Überwachung des Baufortschritts ab. Eiermann wurde für seine Pläne von Firmen- oder von polit. Verwaltungszentralen wie des Bundestags, der dt. Botschaft in Washington (1967), Neckermann (Frankfurt, 1960), IBM (Stuttgart, 1969) bekannt.

Raumkonzept

Zum Vorplatz des Hotels, der mit einer Mariensäule unmittelbar neben dem Stadttor auch ein stadtbildprägender Platz ist, wurde auf Traufhöhe nur zweigeschossig erweitert.Zur Rückseite handelt es sich um drei Vollgeschosse, die unter dem selben Pultdach liegen.


Vor- und Rückfassade haben die gleiche Fassadenstruktur durch Voregestzte Standen vor den stark gliedernden Holzrahmen für die Großflächenfenster. Diese Rahmenstrukturen täuschen von außen ein Kleinteiligkeit vor, die sich an der umgebenden Fachwerkstruktur immerhin ansatzweise orientiert.



Zeitrahmen

Planungsphase 1963 bis 1965

Baubeginn 1. Okt. 1965

(Unvorhergesehene) Sprengung einer Felsschicht in der Baugrube

Baueinstellung ca. 20. Dezember 65 bis März 1966 (Nachbarschaftseinspruch)

Sept. 1966: Nachfinanzierung geregelt

Am 1. August 1967 ist es soweit, die ersten Gäste übernachten: das Ehepaar Eiermann

Zimmerinneneinrichtung

Einrichtungs-Gegenstände

Einbettung in die übrigen Arbeiten Eiermanns

1946 bis 1948 war er zunächst selbstständiger Architekt in Mosbach im Odenwald. 

  • In Baden-Baden entstanden zwischen 1958 und 1962 zwei von ihm geplante Privathäuser: Sein eigenes Wohnhaus (Krippenhof 16–18) und das Wohnhaus Graf Hardenberg (Hermann-Sielcken-Straße 47).
  • 1967 entstand unter Eiermanns Leitung ein Anbau für das Hotel Prinz Carl in Buchen (Odenwald). Dieser Bau ist heute noch einschließlich der selbst entworfenen Zimmer und Einrichtungen erhalten und in Betrieb.




Mehr als 30 Bauten Eiermanns stehen in Deutschland unter Denkmalschutz.

Medien, usw

Literatur

  • Volker Schneider: Hotel Prinz Carl, Buchen, 400 Jahre 1612 - 2012. Plexus-Verlag, Miltenberg und Frankfurt, 2012. ISBN 978-3-937996-35-6
  • Volker Schneider: Hotel Prinz Carl, Buchen: Der Eiermann Anbau. Eigendruck. Respondek, Buchen, 2014.
  • Deutsche Bauzeitung, Fachzeitschrift für Architektur und Bautechnik, 1994, Bd. 128, S. 98 (mit Grundriss). ISBN UOM 39015031574208

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vorlage:KD-Hessen.

Siehe auch


Vorlage:Personendaten

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