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Feuerwehr Ludwigshafen Bearbeiten

Spektakuläre Einsätze in der RegionBearbeiten

22.6.13, 16:28  Bei der Bekämpfung des aktuellen Großbrandes einer Lagerhalle auf der Parkinsel in Ludwigshafen rechnen die Einsatzkräfte nicht mehr damit, das Feuer aktiv löschen zu können. Wie die Polizei mitteilte, habe es zunächst oberste Priorität, ein Übergreifen des Brandes auf umliegende Gebäude zu verhindern. Die Halle selbst solle demnach kontrolliert abbrennen. (dte)


Lage: in der Hafenstraße am südwestlichen Ufer des Hafenbeckens im Anschluß an das Gelände der Wasserschutzpolizei.

Insgesamt mussten rund 2300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Eine Rückkehr war am nächsten Tag ab 10 Uhr möglich.


Der Großbrand einer Lagerhalle ist am frühen Sonntagmorgen um 5.23 Uhr gelöscht worden. Wie die Feuerwehr Ludwigshafen mitteilte, fanden danach lediglich Nachlösch- beziehungsweise Sicherungsarbeiten statt.

Bereits am Samstagabend war es gelungen, den Brand durch massiven Wassereinsatz unter Kontrolle zu bringen. Ein bereits geplanter Löschversuch mit Schaum wurde dadurch hinfällig. Insgesamt kämpfte die Ludwigshafener Feuerwehr mit Unterstützung der Kollegen aus Mannheim, der BASF-Werksfeuerwehr, des THW und vielen Feuerwehren aus der Region rund 17 Stunden lang gegen den Großbrand.


Allein am Samstag waren nach offiziellen Angaben rund 420 Einsatzkräfte im Dienst, davon 120 an der Unglücksstelle. Am Sonntag waren es noch etwa 180, davon 45 direkt vor Ort.

Wie die Feuerwehr auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Stadt am Sonntagvormittag mitteilte, wurden zwei Feuerwehrleute verletzt. Die beiden Einsatzkräfte kamen mit Verstauchungen und Augenverletzungen in ein Krankenhaus.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, war auch am Sonntag nach wie vor unklar.

Laut Franz Josef Reindl, dem Geschäftsführer der Hafenbetriebe, war die Halle brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand. So sei das 9500 Quadratmeter große Gebäude erst 2007/2008 entsprechend nachgerüstet worden. Die Ermittler konnten die einsturzgefährdete Lagerhalle bisher nicht betreten. Allerdings sollten Hubschrauber zum Einsatz kommen, die von oben herab Bilder von den Überresten des Gebäudes machen können, von denen man sich neue Erkenntnisse erhofft.

Der Sachschaden wird von offizieller Seite derzeit vage auf mehrere Millionen Euro geschätzt.


INFORMATIONEN DER STÄDTE MANNHEIM UND LUDWIGSHAFEN

Den Stadtverwaltungen Mannheim und Ludwigshafen zufolge haben Luftmessungen keine gefährlichen Schadstoffkonzentrationen ergeben. Die Messergebnisse blieben beiderseits des Rheins deutlich unter den Grenzwerten für Luftschadstoffe, hieß es. Niedergegangene Rußlocken sind nach Untersuchungen der Feuerwehr nicht akut giftig, so die Mitteilung. Dennoch sollte der Kontakt mit den Flocken vermieden werden.


Verlauf Hier ist es, hier bei Google Maps: http://goo.gl/maps/cFmR1

Das längliche Gebäude neben dem mit dem blauen Sockel (südwestlich von dem C+C Markt von Edeka).

Ursachenforschung:


Wegen der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes waren Löscharbeiten mit Wasser am Brandherd zu gefährlich. Die Feuerwehr konnte nur noch verhindern, dass der Brand auf die umliegenden Häuser übergriff.

Ob die Fotovoltaikanlage ihrerseits auch an der Brandentstehung beteiligt war, ist eine wiederholt zu hörende Frage


Der nur wenige Meter von der abgebrannten Halle entfernte Edeka-Großmarkt wurde in Mitleidenschaft gezogen und bleibt vorerst geschlossen.

Fassadenbrände Bearbeiten

Vor drei Wochen (Mitte Juni 2017,) stand in der Wieblinger Oberfeldstraße die Fassade eines Neubaus in Flammen; das Feuer war vom Balkon ausgegangen (Bild RNZ vom 6. Juli 2017). In den frühen Morgenstunden des 13. April 2013 brannte es in der Handschuhsheimer Fritz-Frey-Straße (unten).

Diese knapp 20 Meter hohen Wohnblocks zählen allerdings noch nicht zu den Hochhäusern.


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atf, Analytische Task-Force, MannheimBearbeiten

Jugendfeuerwehren in der Region Bearbeiten

Im Rhein-Neckar-Kreis existieren derzeit 54 Gemeindejugendfeuerwehren, die von 566 Jugendwarten betreut werden. 1.878 Jugendliche, darunter 403 Mädchen, gehören den Jugendwehren an.

„Das sind 77 mehr als im letzten Jahr“.

25 Feuerwehren haben gar eine eigene Kinderfeuerwehr mit insgesamt 394 Kindern im Alter zwischen fünf und neun Jahren.

Was wird bei der Brandverhütungsschau geprüft ?Bearbeiten

Nicht jedes hohe Haus ist auch gleich ein Hochhaus. Die Grenze sind 22 Meter, also ungefähr acht Stockwerke. Das liegt daran, dass die Drehleitern nur so weit reichen. Deswegen gelten für Gebäude, in denen die Feuerwehr von außen nicht in jedes Stockwerk gelangen kann, besondere Vorschriften:

Hier darf generell nur nichtbrennbares Dämmmaterial verbaut werden. (Im Grenfell Tower in London hingegen wurden bei der Sanierung 2015/16 drei Millimeter dicke Alumnium-Verbundplatten montiert, die als brennbar gelten. Diese werden in Heidelberg nicht verwandt – weder bei Hochhäusern noch bei Passivhäusern.)
Außerdem müssen Hochhäuser bestimmte feuersichere Einrichtungen wie beispielsweise ein Sicherheitstreppenhaus, in das weder Feuer noch Rauch eindringen können, haben.

Alle fünf Jahre begeht in Städten die Berufsfeuerwehr die Hochhäuser bei einer sogenannten Brandverhütungsschau. „Dabei wird die Einhaltung der brandschutzrechtlichen Bestimmungen kontrolliert. Werden Mängel festgestellt, so wird der Eigentümer unter Fristsetzung zur Mangelbeseitigung aufgefordert.“ (RNZ, 6.7.17)


LiteraturBearbeiten

  • Manfred Gihl: Die Feuerwehren unter Dampf: die Geschichte der Dampfspritztechnik. Sutton, Erfurt, 2011. ISBN

sonstBearbeiten

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