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War die Geisterfahrt einer S-Bahn im Elsenztal ein Rätsel, ein "gefährlicher Vorfall mit gutem Ausgang"? Suche nach Aufklärung Bearbeiten

Eine von Sinsheim kommende S-Bahn, die mit einem bewusstlosen Triebfahrzeugführer drei Haltestellen des Elsenztals durchfuhr. Sie wurde durch den wieder reaktionsfähigen Fahrer erst nach zehn Kilometern in Reilsheim zum Stehen gebracht.

Die rund 20 Fahrgäste durchlebten angstvolle Minuten.

FragenBearbeiten

Gab es Sicherheitslücken: Weder schlugen die von den Fahrgästen gezogenen Notbremsen an, noch schien das automatische Haltesystem des Zugs an den Haltestellen zu funktionieren? Was war mit dem Totmann-Schalter?

Ablauf Bearbeiten

Als der Zug der Linie S 5 um 13.19 Uhr fahrplanmäßig auf Gleis 2 den Sinsheimer Bahnhof in Richtung Heidelberg verließ, ahnte noch keiner etwas Besonderes.

Fünf Minuten später sollte eigentlich in Zuzenhausen gestoppt werden, aber der Triebwagen fuhr durch.

Auch der Knotenpunkt Meckesheim wurde ohne Halt mit geschätzten 60 Stundenkilometern passiert. "Da wurden dann alle wirklich unruhig", schildert eine Mitfahrerin.

Passagiere wollten sich beim Lokführer melden und stellten beim Blick durch die Glasscheibe in die Fahrerkabine fest, dass der Mann auf seinem Stuhl zusammen gesunken war.

Auch auf heftiges Klopfen an der Tür zum Führerstand zeigte er keine Reaktion.

"Dann haben wir alle Notbremsen im Zug gezogen", wird von aufkommender Panik berichtet. Aber zum grenzenlosen Erstaunen der Fahrgäste tat sich "überhaupt nichts" - der Zug fuhr auch in Mauer durch.

Erst vor Reilsheim kam der Lokführer wieder zu sich und brachte den Zug zum Halten.


RNZ-Artikel Bearbeiten

  • Bei S-Bahn-Fahrt durch das Elsenztal wurde der Fahrer bewusstlos. RNZ vom 18.09.2015 (Fahrgäste sprachen von "Todeskommando" - Zug konnte am vergangenen Samstag durch Notbremsungen nicht gestoppt werden.)
  • Die Geisterfahrt einer S-Bahn im Elsenztal gibt Rätsel auf RNZ vom (Der S-Bahn-Zug ist inzwischen wieder im Einsatz, nachdem man keine technischen Defizite habe feststellen können, erklärte die Bahn. Insgesamt, so meinte Andreas Schilling, habe der "extrem seltene Vorfall" gerade gezeigt, dass die Sicherheitsvorrichtungen funktioniert hätten. Spätestens beim Erreichen eines Haltesignals, etwa im Neckargemünder Bahnhof, hätte der Zug gestoppt: "Es konnte nichts passieren", sagte Schilling.)
  • Zug beschlagnahmt


andere Weblinks

  • Bild vom 18.09.2015 (rast, Horror)

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