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vor 2000

nach 2000

Januar 2000: der New Commissary, der Supermarkt für amerikanische Militärangehörige in Patrick-Henry-Village mit 3000 qm Verkaufsfläche, wird eröffnet

9. Februar 2000: „Freilich sollte man sich auch erinnern, daß der Philosophenweg nichts mit Philosophie zu tun hat, sondern ein Altertumsrest ist, der einsame Spaziergänger für verrückt hält. Etwas von diesem Namenserbe müsste freilich vor dem Tourismus geschützt werden. Aber ich weiß selber nicht, wie das möglich wäre. Etwa mit der Sperrung nach Sonnenuntergang?" (Hans-Georg Gadamer, Philosoph; Stadtblatt, 6. 9. 2. 2000, S. 1)


11. Februar 2000: Gründung der Martin Buber-Gesellschaft im „Haus der Begegnung“ – Hans-Georg Gadamer (100) wird Ehrenbürger von Heidelberg. Empfang in der Stadthalle. – Bundespräsident Johannes Rau besucht die Universitätsbibliothek Heidelberg


Februar 2000: Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, wird Ehrensenator der Universität Heidelberg

Februar 2000: das S-Printing Horse von Jürgen Goertz wird vor der Print Media-Akademie der Heidelberger Druckmaschinen AG aufgestellt


Februar 2000: die 1996 eingeführten Dieseltriebwagen mit Neigetechnik (VT 611, „Pendolino“) der Deutschen Bahn werden wegen Mängeln außer Betrieb genommen (ab Dezember 2002 durch Elektrotriebwagen ET 425 ersetzt)

31. März 2000: Oswald Egger (Wien) und Hendrik Rost (Hamburg) erhalten den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg

6.-8. April 2000: Internationale Buchenwald-Konferenz in Heidelberg

8. April 2000: "Backstage", "Heidelberger Frühling"

11. April 2000: das Alte Reformierte Spital (Plöck 24) der Evangelischen Stadtmission wird als Zentrum des betreuten Wohnens übergeben


14. April 2000: die Print Media-Akademie der Heidelberger Druckmaschinen AG wird in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet (Bergheim)

30. April 2000: Eröffnung des neuen Rathausplatzes in Wieblingen

April 2000: Richtfest für die Medizinische Klinik im Neuenheimer Feld

April 2000: Gründung des Jazzhaus Heidelberg (Leyergasse)

April 2000: das Kurpfälzische Museum gräbt in der Großbaustelle Glockengießerei archäologisch. Funde aus dem 11./12. Jahrhundert, Gebrauchskeramik, hölzerne Pfostenbauten, Grubenhäuser am SO-Rand des Dorfes Bergheim

April 2000: der Gemeinderat beschließt: „Haltestellenkaps werden grundsätzlich nicht mehr eingerichtet, vorhandene Haltestellenkaps werden beseitigt.“ „Nach Auffassung der HSB haben sich die Kaps bewährt.“ (Stadtblatt Nr. 4, 23. 1. 2002, S. 8)

8. Mai 2000: Dr. Joachim Göricke zum Vorsitzenden des Verein Alt Heidelberg gewählt, Nachfolger von Prof. Dr. Hans-Peter Menzer

10. Mai 2000: Feier 300 Jahre Kalender-Patent. Festakt in der Stadthalle (vgl. 1700, 1896, 1944, 1945)

18. Mai 2000: der Gemeinderat beschließt die Änderung des Bebauungsplan Schlierbach und stimmt dem Durchführungsvertrag zwischen Dr. Tschira und der Stadt Heidelberg zum Bau der Tiefgarage unter der Boschwiese zu


19. Mai 2000: der Heidelberger Immobilienunternehmer Roland Ernst beantragt beim Amtsgericht Heidelberg Insolvenz

19. Mai-20. Juni 2000: Heidelberg Hauptstraße im Wandel, Teil 1 (Foto-Ausstellung der Bürger für Heidelberg im Haus Cajeth; vgl. 15. 1. 2003)

22. und 24. Mai 2000: Theater in der Tiefburg: Coriolinus relegatus (Heidelberger Germanistik-Studenten)

26. Mai 2000: Einweihung des neu gestalteten Ebertplatzes (Ziegelhausen)

Mai 2000: das Bootshaus des Heidelberger Ruderklub (Neuenheimer Landstraße 39) wird eröffnet

Sommer 2000: Dr. Volkmar Clauß, Intendant des städtischen Theaters, verläßt Heidelberg. Nachfolger: Günther Beelitz (60) aus Weimar (bis 2005)

Juni 2000: Architekt Romano Burelli (Vendedig) legt Gestaltungsvorschläge für den Bahnhofsbereich vor. „Die Bauten, die in der Nachkriegszeit entlang der Kurfürstenanlage gebaut wurden, sind mit absoluter Gleichgültigkeit zum städtischen Raum geplant.“ (Stadtblatt 23, 7. 6. 200, S. 1)

Juni 2000: Heidelberger Zement AG und Stadt Heidelberg machen das Gelände des ehemaligen Steinbruch Rohrbach (70 ha) der Öffentlichkeit zugänglich


Juni 2000: das ehemalige Kaufhaus der 1000 Sachen zieht in die Fabrikstraße 28 um und ändert seinen Namen in bric & brac

7.-30. Juni 2000: Poetikdozent Eckhard Henscheid

29. Juni 2000: Prof. Dr. Raban von der Malsburg (†2011) wird zum Ersten Beigeordneten (Baubürgermeister) gewählt (1. 8. 2000 bis 31. 7. 2008, Nachfolger von Prof. Dr. Schultis)

1. Juli 2000: im Stadtkreis Heidelberg sind 492 Kfz auf 1000 Einwohner angemeldet

8. Juli 2000: Feier 150 Jahre Fröbelschule Wieblingen (vgl. 1852)

Juli 2000: Einweihung der Schlierbacher Landstraße (3,2 km; 1. Bauabschnitt April 1995-November 1997, 2. Bauabschnitt April 1998-Mai 2000)

Juli 2000: Amtsrat Gerd Klumb, Revierleiter Forstrevier Königstuhl, geht in Ruhestand. Nachfolger: Forstoberinspektor Wolfgang Ernst (38)

21. Juli 2000: StDir Gerd Hammer (58) wird Leiter der IGH, Nachfolger von OStDir Ernst Gund

26. Juli 2000: der Gemeinderat stimmt dem Entwurf des Bebauungsplan Wieblingen „In der Gabel“ zu. (Gewerbegebiet zwischen Autobahn A 656, Bahnlinie Heidelberg-Mannheim und Kurpfalzring, 9,75 ha)

Sommer 2000: der Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher übernimmt den Verlag Brigitte Guderjahn in Heidelberg

23. September bis 10. Dezember 2000: Der Griff nach der Krone. Die Pfalzgrafschaft bei Rhein im Mittelalter. Ausstellung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und des Generallandesarchiv Karlsruhe im Ottheinrichsbau des Schlosses http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/pfalz/archiv/krone1.htm

September 2000: die 1806 gegründete Feuerwerk-Firma Kesselbach in der Unteren Straße wird geschlossen

September 2000: Dr. Steffen Bauer, Pfarrer an der Heiliggeistkirche, wird Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Heidelberg (bis 2007)

1. Oktober 2000: der katholische Pfarrer Hermann Vogt (Pfaffengrund) wird verabschiedet

1. Oktober 2000: Pfarrer Wolfgang Burkhardt, bisher Gemeindepfarrer an der evangelischen Auferstehungskirche Pfaffengrund, wird nach 15 Jahren in eine neue Aufgabe berufen

14. Oktober 2000: erste Veranstaltung des Rohrbacher Vereins "der punker", eine Aktion für mehr Verkehrssicherheit in der Rathausstraße www.derpunker.de

[17. Oktober 2000: die Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene wird von unabhängigen Verlegern und dem Kulturstaatsminister Dr. Michael Naumann gegründet] http://www.kurt-wolff-stiftung.de/stiftung1.htm

19. Oktober 2000 - 20. Januar 2001: Marie Baum. Ein Leben in sozialer Verantwortung. Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg

Oktober 2000: Stillegungsverfahren für die Bahntrassen Heidelberg-Wieblingen--Heidelberg-Rangierbahnhof, Mannheim-Friedrichsfeld-Süd--Heidelberg-Rangierbahnhof-Heidelberg-Kirchheim

3.-5. November 2000: Kooperationstagung "Repression und Selbstbehauptung: Die Zeugen Jehovas unter der NS- und der SED-Diktatur" des Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden (Forschungsstelle Kirchliche Zeitgeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg)

3. Dezember 2000: das Werkraumtheater im Zwinger wird eingeweiht

11. Dezember 2000: ein Citybus fährt probeweise 4 Wochen lang an Werktagen durch die Hauptstraße (Bismarckplatz-Karlsplatz, auch 2.-13. Januar 2001)

22. Dezember 2000: Prof. Dr. h. c. Viktor Dulger (65) erhält die Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg (vgl. 27. September 1985)


Dezember 2000: Angehörige des Notariats Schwetzingen gründen den Katharina-Shirani-Förderverein www.ksf-college.com

30. Dezember 2000: Festkonzert zum 50jährigen Bestehen der Heidelberger Studentenkantorei

2000: Achim Wendt, Manfred Benner und Philippe Dolmazon gründen das Büro für Bauforschung, Dokumentation und Konzeption (BDK, Schwerpunkt: Sanierungsbetreuung staatlicher und kommunaler Baudenkmäler; Friedrich-Ebert-Anlage)

2000: Gründung der Initiative „Partnerschaft mit Polen“

2000: Eröffnung des Heidelberg-Hauses in Simferopol/Ukraine

2000: das Unterwegs-Theater bekommt eine Spielstätte in der Klingenteich-Turnhalle (vgl. 2006, 25. Juli 2007, April 2010)

2000: die OEG wird als Tochterunternehmen in die MVV eingegliedert (MVV OEG AG) (vgl. 2002, 16. März 2010)

2000: die Brücke am Hausackerweg über die Bahn wird erneuert (vgl. März 2001)

2000: Georg Genthner wird als Stadtbrandmeister verabschiedet. Nachfolger: Albert Eppinger

2000: der Heidelberger Tennisclub 1890 e. V. bezieht sein neues Vereinshaus Im Neuenheimer Feld

29. Januar 2001: Enthüllung einer Gedenktafel für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung (Richter, Staatsanwälte, Notare, Rechtsanwälte) in der Wandelhalle des Landgerichts


1. Februar 2001: die Fußgängerzone Kleingemünder Straße wird in einen verkehrsberuhigten Bereich umgewandelt


7. Februar 2001: Bei Lichte betrachtet. Forschung und Fälschung (Ausstellung der Universität Heidelberg und des Kurpfälzischen Museums im Kurpfälzischen Museum)

15. Februar 2001: Dr. Eckart Würzner (39) wird vom Gemeinderat zum Umweltdezernenten (Bürgermeister) der Stadt Heidelberg gewählt

Februar 2001: Brentanopreis an Sabine Peters (*1961) aus Ostfriesland

Februar 2001: Bilder der Macht-Kunst. Propaganda der Großen Proletarischen Kulturrevolution (1966-76) (Ausstellung im Universitätsmuseum)

4. März 2001: der katholische Pfarrer Winfried Grünling (Pfaffengrund) wird von Dekan Dr. Klaus von Zedtwitz eingeführt

25. März 2001: Landtagswahl in Baden-Württemberg. Werner Pfisterer (CDU) gewinnt das Direktmandat

März 2001: Einweihung der erneuerten Hausackerweg-Brücke

1. April 2001: Dr. Eckart Würzner (39) tritt das Amt des Umweltdezernenten (Nachfolger von Bürgermeister Thomas Schaller) der Stadt Heidelberg an

5. April 2001: der Gemeinderat beschließt die Erneuerung der Straßenbahngeleise und die damit verbundene "Aufwertung" der Brückenstraße (Neuenheim)

25. April 2001: das Otto-Meyerhof-Zentrum für ambulante Medizin und klinische Forschung des Universitätsklinikums Heidelberg wird Im Neuenheimer Feld eröffnet. siehe auch http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~hp3/Meyerhof.htm

April 2001: Übergabe des Haus Cajeth (Haspelgasse 12) an die Stadt

19./20. Mai 2001: die 1935 erbaute Brücke „Unterer Weg“ über die Autobahn Heidelberg-Mannheim wird abgebrochen

23. Mai 2001: das Sportzentrum West in Wieblingen wird eingeweiht

Mai 2001: nach einem Hinweis von Dr. Martin Jordan entdeckt Dr. Peter Sinn in der Baugrube der Kleinen Löbingsgasse 4 (Handschuhsheim) Reste alter Keramik. Zusammen mit Ludwig Haßlinger und Alexander Heinzmann wird die Schuttfüllung eines ehemaligen Kellers durchsucht. Es kommen Scherben von Geschirr zum Vorschein, das von A. Heinzmann rekonstruiert wird. Dr. Renate Ludwig und Manfred Benner vom Kurpfälzischen Museum bestätigen die Vermutung, daß es sich um 3-400 Jahre altes Material handelt, das vermutlich bei der Zerstörung von Handschuhsheim 1689 zu Bruch ging. Der Qualität des Geschirrs nach muß an dieser Stelle ein vornehmes Haus gestanden haben.

Mai 2001: die Studie „Mobilität in Heidelberg“ wird vorgelegt

14. Juni 2001: „Heidelberg mit einem Regenbogen“ (1846) von William Turner wird bei Sotheby`s vom Londoner Kunsthaus Agnew & Son für 6,5 Millionen DM ersteigert

21. Juni 2001: Verleihung des Preises Literatur im Exil der Stadt Heidelberg (30.000 DM) an Stevan Tontić (Bosnien)

Juni 2001: der Bau der Tiefgarage der Villa Bosch unter der Bosch-Wiese in Schlierbach beginnt

Juni 2001: eine Statue des „Dienstmann Muck“ [Johann Fries] (Bildhauer: Armin Gunther) wird in einer Nische am Hauptbahnhof aufgestellt

Juni 2001: Arlette Paresys und Line Courtois gründen das Institut de Français (ab Oktober 2004 im Darmstädter Hof Centrum)

13. Juli 2001: Guß einer Glocke beim Sommerfest der Alte Glockengießerei in Bergheim

Juli 2001: das Technische Bürgeramt im Prinz Carl-Gebäude am Kornmarkt wird eröffnet

Juli 2001: bei der Stadtbücherei wird eine Gedenktafel enthüllt, die an die Ankunft von 1200 Heimatvertriebenen aus Odrau/Nordmähren am 30. Juni 1946 in Heidelberg erinnert

August 2001: beim Bau einer Gasleitung zum Blockheizkraftwerk des Universitätsklinikums wird an der alten Römerstraße auf Gemarkung Dossenheim ein fränkisches Gräberfeld gefunden, die Römerstraße wird durchschnitten, evtl. mögliche Funde gehen verloren.

August 2001: Die Karl-Theodor-Brücke ("Alte Brücke", 1788) wird in zwei Bauabschnitten saniert: 1. Abdichtung der Brückenoberseite, um die Brücke vor weiterer Durchfeuchtung zu sichern. 2. Sanierung der sichtbaren Sandsteinoberfläche. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 8,5 Millionen Mark. Im Jahre 2005 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. In dieser Zeit ist die Brücke nur für Fußgänger begehbar. (vgl. 3. 3. 2008, 15. 12. 2008)

August 2001: die DB Regio übernimmt den Betrieb der S-Bahn im Rhein-Neckar-Dreieck, der im Dezember 2003 beginnen soll

August 2001: Richtfest der Medizinischen Klinik im Neuenheimer Feld (Geplante Fertigstellung: Herbst 2003)

1. September 2001: der zweite Heidelberger Mietspiegel wird verbindlich, das Mietrechtreformgesetz tritt in Kraft

9. September 2001?: der Heidelberger Geschichtsverein e.V. ermöglicht erstmals (in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt) Führungen durch den Luftschutzstollen am Schloßberg. Etwa 500 Menschen nehmen daran teil. (Später wird der Zugang aus rechtlichen Gründen untersagt)

9. September 2001: Enthüllung des Bronzemodells des Heiligenbergs am Parkplatz (finanziert von der Schutzgemeinschaft Heiligenberg)


11. September 2001: Empfang zur Begrüßung jüdischer ehemaliger Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs im Spiegelsaal des Prinz Carl

13. September 2001: Gedenkstunde und Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an den jüdischen Lehrer Hermann Durlacher an der Landhausschule (Weststadt)

13. September 2001: Eröffnung des Prinzhorn-Museums in einem Hörsaalgebäude der ehemaligen Neurologischen Klinik (Voßstraße 2). Es folgt ab 14. September 2001-16. März 2002: Vision und Revision einer Entdeckung (Ausstellung der Sammlung Prinzhorn)

18. September 2001: Eröffnung der Schmieder-Kliniken auf dem Speyerer Hof (vgl. 9. August 1927)


26. September 2001: Der Gemeinderat beschließt mit 21 zu 20 Stimmen, eine Straßenbahn nach Kirchheim durch die Schwetzinger Straße zu bauen. Ebenfalls sollen ein Neckarufertunnel, ein Tunnel am Hauptbahnhof (Burelli) und ein Tunnel als fünfte Neckarquerung zum Neuenheimer Feld gebaut werden. Auch der Bau einer zentral gelegenen Straßenbahnlinie wird für dieses Gebiet gewünscht. "Die Stadtqualität wird durch die fußgängerfreundliche Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Neckarufers in der Altstadt erheblich gesteigert" (Erster Bürgermeister Prof. Dr. Raban von der Malsburg, vgl. "Burelli ist tot", RNZ, 31. 12. 2005). In diesem Zusammenhang fordert die Universität den Ausbau des Klausenpfads als Verbindung zwischen Neckarquerung und Berliner Straße.

27. September 2001: Dr. Thomas Werner, seit Oktober 1998 Direktor des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg, wird vom Dienst befreit, sein Arbeitsvertrag wird "in beiderseitigem Einvernehmen" zum Jahresende aufgelöst. Gründe werden nicht genannt.

30. September 2001: Oberbürgermeister Georges Frêche (Montpellier) wird zum Ehrenbürger der Stadt Heidelberg ernannt

30. September 2001: Einweihung des Gemeindezentrums um die Lutherkirche in Bergheim

1. Oktober 2001: Prof. Dr. Peter Hommelhoff tritt das Amt als 742. Rektor der Universität Heidelberg (Nachfolger von Prof. Dr. Jürgen Siebke) an (bis 2007)

[2. Oktober 2001: Beginn des Krieges in Afghanistan]

28. Oktober 2001 -13. Januar 2002: Sonderausstellung „Ernst Fries“ (Kurpfälzisches Museum Heidelberg)

Oktober 2001: das 1978 gegründete Textilmuseum Max Berk in Ziegelhausen (Brahmsstraße 8) geht in den Besitz der Stadt Heidelberg über, die dort zunächst ein Jugendzentrum einrichten will. Die Sammlung wird 2002 dem Kurpfälzischen Museum angegliedert.

Oktober 2001: Die Carl-Theodor-Brücke ("Alte Brücke") wird in die Liste der 100 am meisten gefährdeten Denkmäler der Welt des World Monuments Fund (New York) für das Jahr 2002 aufgenommen


Oktober 2001-Juni 2002: Erweiterungsbau der Jugendherberge am Neckarkanal

28. Oktober 2001 - 13. 1. 2002: Jubiläums-Ausstellung zum 200. Geburtstag von Ernst Fries im Kurpfälzischen Museum

[Oktober 2001: der Patriot Act wird in den USA verabschiedet]

9. November 2001 - 24. Januar 2002: Martin Bucer (1491-1551). Auf der Suche nach Wiederherstellung der Einheit. (Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg)

November 2001: Die Stadt Heidelberg schreibt einen städtebaulichen Wettbewerb zum Bau eines 116 Hektar großen neuen Stadtteils zwischen Bergheim, Südstadt und Pfaffengrund (Bahnstadt) aus, der ab 2005 gebaut werden soll. 75 ha der Fläche gehören der Bahn-Tochterfirma Aurelis. Im Jahr 2020 sollen dort ca. 6000 Menschen wohnen. Das Darmstädter Büro Trojan, Trojan & Neu erhält den ersten Preis im Architekturwettbewerb Bahnstadt. Im angrenzenden Pfaffengrunder Mittelfeld soll ein "Landschaftspark" mit "Obstbaumhain" entstehen.


26. November 2001: die Sperrung des Diebswegs durch den amerikanischen Flugplatz für Radler und Fußgänger wird aufgehoben (vgl. 14. September 2002)

28. November 2001: der 7. Karl-Jaspers-Preis der Stadt Heidelberg und der Universität Heidelberg wird an Prof. Robert Spaemann verliehen (10.000 DM)

November 2001: eine Regionalgruppe von "attac" wird im Deutsch-Amerikanischen Institut gegründet

November 2001: die Universität Heidelberg hat 24.345 "Studenten" (davon 4726 ausländische) und über 600 Professoren

6. Dezember 2001: der Gemeinderat empfiehlt, die Stelle des kaufmännischen Geschäftsführers der HVV mit Dr. Manfred Vogt aus Ettlingen zu besetzen (vgl. 1. April 2002, 29. Januar 2007)

9.-11. Dezember 2001: Internationale Klimaschutzkonferenz in Heidelberg. ("Am Ende verabschieden die Delegierten eine Erklärung")

Dezember 2001: der Lehrer und Heimatforscher Ludwig Merz wird Ehrenbürger der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Dezember 2001: der in Heidelberg geborene und in den USA forschende Physiker Wolfgang Ketterle erhält mit zwei Amerikanern den Nobelpreis für Physik

Ende 2001: der Verein Musik in Kirchen und Klöstern wird gegründet. Vorsitzender: Albrecht Germann (Neckargemünd) www.mikuk.de

2001: Heidelberg hat 138.400 Einwohner (1269 Einwohner/km2)

2001: nach einer langjährigen Phase rapide steigender Wohnungsmieten wird in Heidelberg ein Niveau erreicht, das dem von Stuttgart, Frankfurt oder Düsseldorf entspricht. Der Trend setzt sich nicht fort.

2001: Fusion der evangelischen Kirchengemeinden Auferstehung und Stephanus in Pfaffengrund zur Emmaus-Gemeinde

2001: der Wasser-, Aussichts- und Fernsehturm des Südwestrundfunks auf dem Königstuhl wird wegen Schäden am Beton für Besucher gesperrt

2001: Entwidmungsverfahren für die Bahntrassen Heidelberg-Wieblingen--Heidelberg-Rangierbahnhof, Mannheim-Friedrichsfeld-Süd--Heidelberg-Rangierbahnhof-Heidelberg-Kirchheim (vgl. Oktober 2000)

2001: Wiedereinbau eines Gleisbogens der Straßenbahn von der Bergheimer Straße zur Mittermeierstraße Richtung Ernst-Walz-Brücke

2001: in Handschuhsheim gibt es ca. 25 Gärtnerbetriebe, die auf ca. 310 ha Gemüse und Obst anbauen

2001: der Heidelberger Stadtwald wird nach Pan European Forest Certification zertifiziert

2001: Abriß der Fabrikhallen der Heidelberger Druckmaschinen AG in der Mittermaierstraße und der „Bahnhäuser“ Kirchstraße 24-28 für das Heidelberg Business Center

2001: Grabungen auf der Alten Burg (Molkenkur) ergeben, daß der Standort schon im 12. Jahrhundert n. Chr. genutzt wurde

[1. Januar 2002: der Euro wird in Deutschland gesetzliches Zahlungsmittel]

9. Januar 2002: Schüler und Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried führen in der Volkshochschule Heidelberg einen von ihnen produzierten Film mit dem Titel Zwangsarbeit in Heidelberg: Die Männer von Raon vor und lesen Texte von Zeitzeugen aus Raon, die sie befragt hatten.

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~za444/presse/mm05122001.html

siehe Conny Högner, Peter Koppenhöfer, Ruprecht Lindhorst, David Lorösch, Lina Schnelle, Moritz Scultetus: Zwangsarbeit in Heidelberg. Die Männer von Raon l'Etape, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, 7/2002

16. Januar 2002: „Ich verspreche Ihnen: Die von der SPD geforderte Sickingenbrücke nur für Fußgänger und Radfahrer kommt nicht!“ (Klaus Weirich, CDU, in: Stadtblatt Nr. 3 vom Tage)

25. Januar 2002: der Eichendorff-Turm (Sickingen-/Ecke Fabrikstraße), Teil des Eichendorff-Forums, wird eingeweiht (Bauherr: Fregalla Weidenhammer)

Januar 2002: Prof. Dr. Arnold Rothe (seit 1970 Professor am Romanischen Seminar) wird Officier des Palmes Académiques für Verdienst um die deutsch-französische Freundschaft

Januar 2002: Platzübergabe des Kucheblech (multifunktionaler Platz zum Feiern und Spielen in Ziegelhausen)

Februar 2002: Es wird bekannt, daß die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg seit 1997 Zuschüsse für Professorenstellen kassiert hat, die nicht existieren. Rund 1,7 Millionen DM aus öffentlichen Geldern wurden auf ein Schattenkonto geparkt. Der Betrugsverdacht richtet sich gegen den Rektor der Hochschule, den Verwaltungsleiter und den Kuratoriumsvorsitzenden, der seiner Aufgabe entbunden wird. (RNZ, 22. 9. 2005)

Februar 2002: Der amtliche Stadtplan Heidelberg erscheint neu, erstmals auch als CD-ROM

4. März 2002: die Universität Heidelberg eröffnet in Hanoi in Zusammenarbeit mit der National Economics University of Hanoi einen Masterkurs in Internationaler Gesundheitsökonomie

8. März 2002: "Dem Wald geht es schlecht" (Dr. Ernst Baader, Leiter des Heidelberger Forstamts). Seit 1998 haben die Waldschäden in Baden-Württemberg um 30 Prozent zugenommen. Hauptverursacher sind neben der Landwirtschaft die Emissionen der Kfz

8. März 2002: die OEG firmiert um in MVV OEG AG (vgl. 2000, 2002, 16. März 2010)

11. März 2002: die Universität Heidelberg eröffnet in Santiago de Chile das Heidelberg Center

13. März 2002: der Philosoph Hans-Georg Gadamer stirbt im Alter von 102 Jahren in Heidelberg

14. 3.-19. 4. 2002: Emil Belzner – Schriftsteller und Journalist (Ausstellung des Kulturamts und des Germanischen Seminars, Palais Boisserée)

18. März 2002: Sophie Berlinghoff, 1947-1956 Gemeinderätin der KPD, stirbt

20.-22. März 2002: Hochwasser des Neckar (Höchststand 5,55 Meter)


23. März 2002: Premiere der Oper „Joseph Süss" von Detlev Glanert in der Städtischen Bühne Heidelberg. Eröffnung der Ausstellung „Joseph Süss – Geboren in Heidelberg“ des Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Geschichtsverein e. V.

März 2002: der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Zement AG Dr. h. c. Peter Schumacher, Träger der Richard-Benz-Medaille, stirbt

1. April 2002: Dr. Manfred Vogt aus Ettlingen wird Technischer Vorstand der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG und kaufmännischer Geschäftsführer der HVV (Gehalt: 20.000 DM/Monat; Nachfolger von Heino Hobbie) (vgl. 29. Januar 2007)

8. bis 10. April 2002: Baltische (Rechts-) Kultur und Deutsches Rechtswörterbuch. Tagung bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, veranstaltet vom Deutschen Rechtswörterbuch (DRW)

10. April 2002: Ottheinrich – zum 500. Geburtstag des Pfälzer Kurfürsten (Ausstellung des Kurpfälzischen Museums)

29. April 2002: die Bürgerbrücke von 1903/1904 über die Eisenbahn zwischen Rohrbach und Kirchheim beim Höllenstein, die letzte Bogenbrücke mit Eisenfachwerk im Stadtgebiet, wird zerstört (vgl. 27. Mai 2003, 28. Juni 2004)

April 2002: Jan-Pieter Baumann, Bürgerbeauftragter der Stadt Heidelberg, tritt zurück. In seinem letzten Tätigkeitsbericht übt er heftige Kritik am städtischen Amt für Baurecht und Denkmalschutz (vgl. Dezember 2002)

April 2002: Brand im Stadtgarten-Kasino („Da Elio“; Schaden: 600.000 €,vgl. 1981)

Mai 2002: der Verkehrsverein Heidelberg zieht vom Stadtgarten in die Neuenheimer Landstraße 3

Mai 2002: zwischen der Liebermannstraße und dem Schulhof der Pestalozzistraße wird ein Fußweg über die ehemalige Güterbahnlinie eröffnet

7. Juni 2002: das Olympia-Morata-Haus (früher: Predigerseminar Petersstift und Theologisches Studienhaus) in der Neuenheimer Landstraße 2 wird eingeweiht


12.-21. Juni 2002: das deutsch-amerikanische Volksfest findet erstmals in Patton Barracks statt

12. Juni-31. August 2002: Juden an der Universität Heidelberg. Dokumente aus sieben Jahrhunderten (Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg)

13. Juni 2002: Dr. Frieder Hepp wird vom Haupt- und Finanzausschuß des Heidelberger Gemeinderats als Direktor des Kurpfälzischen Museums empfohlen

16. Juni 2002: die Stadt Heidelberg benennt den "Albertusplatz" neben der St. Albert-Kirche in "Alfons-Beil-Platz" um. Ein Würdigungsgrund dafür ist u. a. das "unerschrockene Eintreten Beils für jüdische Mitbürger in der Zeit ihrer Verfolgung im Dritten Reich".

Juni 2002: die Ludolf-Krehl-Klinik (Bergheimerstraße) eröffnet eine Cafeteria für Patienten und Besucher (vgl. 15. Juli 2004)


1. Juli 2002: das Seniorenzentrum Rohrbach wird eröffent

27. Juni 2002: der Gemeinderat wählt Dr. Frieder Hepp (*1957 Hardheim, seit 1986 am Kurpfälzischen Museum, seit 1990 Leiter der Abteilung Stadtgeschichte und Museumspädagogik) zum Direktor des Kurpfälzischen Museums

13. Juli-10. Oktober 2002: Gustav Radbruch, 1878-1949. Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts zwischen Rechtswissenschaft und Politik (Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg)

24. Juli 2002: der Gemeinderat beschließt, den sog. Burelli-Tunnel am Hauptbahnhof zwischen Lessingstraße und Mittermaierstraße sowie eine Fahrrad-Tiefgarage unter dem Willy-Brandt-Platz zu bauen. - In der Römerstraße sollen die Gehwege auf 2,30 Meter verengt werden, das Parken von Kfz mit zwei Rädern auf dem Gehweg soll erlaubt werden. (vgl. 9. 4. 2003)

26. Juli 2002: das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau stellt bei der Heidelberger Bergbahn gravierende Mängel fest. Die Bahn soll in ihrer derzeitigen Form bis zum 30. April 2003 stillgelegt werden. Die historischen hölzernen Wagen der oberen Strecke sollen verschwinden. Ein Totalumbau soll 7 Millionen Euro kosten. www.koenigstuhlbahn.de

31. Juli 2002: die Druckerei Brausdruck GmbH (Hebelstraße) stellt den Betrieb ein (siehe auch 1898, 1912, 1925, 1961, 1993)

Juli 2002: das Eichendorff-Forum (Sickingen-/Ecke Fabrikstraße) wird eingeweiht (Bauherr: Fregalla Weidenhammer)

Juli 2002: Oberbürgermeisterin Beate Weber zeichnet 42 Heidelbergerinnen und Heidelberger für ihr bürgerschaftliches Engagement erstmals mit der Bürgerplakette aus

Juli 2002: Das Kurpfälzische Museum kauft "für mehr als eine Million Euro" ein 72teiliges Silberservice für 24 Personen der Kurfürstin Elisabeth Auguste (Straßburg 1770/80?), das einzige Rokoko-Service aus pfälzisch-wittelsbachischem Besitz in Deutschland

Juli 2002: Dr. Frieder Hepp wird zum Vorsitzenden des Verein Alt Heidelberg gewählt (Nachfolger von Dr. Joachim Göricke)

2. August 2002: es wird bekannt, daß das Hauptquartier der US-Armee Mitte Oktober 2002 seine Flüge vom Flugplatz Pfaffengrund aus einstellt. 27 Hubschrauber und Flugzeuge sollen nach Mannheim und Wiesbaden verlegt werden (vgl. 13. September 2002)

4. August 2002: das 1727-32 errichtete kurfürstliche Jagdzeughaus in Bruchhausen (Baumeister: Sigismund Zeller, Fassade: Paul Egell) verbrennt

August 2002: die Stadt Heidelberg bewirbt sich um eine baden-württembergische Landesgartenschau ab 2009. Sie soll auf dem 50 Hektar großen Gebiet zwischen Pfaffengrund, Baumschulenweg und Bahnlinie stattfinden. (Später stellt sich heraus, daß die Gartenschau nicht in Heidelberg stattfinden wird). 6% des Areals sind im Besitz der Stadt.

13. August 2002: die Heidelberger Verlagsanstalt und Druckerei GmbH meldet Insolvenz an. Das Unternehmen wird an die „Memminger MedienCentrum AG“ im Allgäu verkauft.

August 2002: "Die neuen Wagen sehen wie die alten aus" (HSB-Vorstand Dr. Manfred Vogt zur geplanten Erneuerung der Bergbahn)

August 2002: Gründung der Gartenakademie Baden-Württemberg e. V. (Pfaffengrund)

26. August 2002: die International School aus Karlsruhe beginnt als Heidelberg International School in der Villa Heinstein (Wieblinger Weg 31) mit dem Unterricht

6. September 2002: in Walldorf werden ein Türke und eine Amerikanerin festgenommen, die zum 11. September 2001 einen Anschlag auf Einrichtungen der Amerikaner in Heidelberg geplant haben sollen

8. September 2002: Beim Tag des offenen Denkmals protestieren die Bewohner des Quartiers Semmelgasse/Mönchgasse/Heiliggeiststraße gegen die geplante Bebauung des ehemaligen Gartens des Palais Nebel mit 4 modernen Reihenhäusern. Sie setzen sich für die Wiederherstellung des ehemaligen Gartenensembles ein.


13. September 2002: die amerikanischen Flugzeuge werden vom Flugplatz Pfaffengrund nach Mannheim und Wiesbaden verlegt (die Hubschrauber bleiben)

14. September 2002: Die seit dem 13. September 2001 bestehende Sperrung des Diebsweg für den Kfz-Verkehr über den amerikanischen Flugplatz wird aufgehoben (vgl. 26. November 2001)

17. September 2002: Es wird bekannt, daß die US-Streitkräfte eine Fläche von über 300 Hektar zwischen Patrick-Henry-Village und Speyerer Straße beanspruchen, um in 10-15 Jahren sämtliche amerikanischen Einrichtungen Heidelbergs dort zu konzentrieren. (nicht realisiert) (vgl. 5. Oktober 2002) siehe auch: http://www.upi-institut.de/hd/armystadt.htm

[20. September 2002: die USA veröffentlichten eine neue Sicherheitsdoktrin: The National Security Strategy of the United States (Präventivschläge als Vorbeugung gegen Attacken)]

22. September 2002: Wahlen zum Deutschen Bundestag. Lothar Binding (SPD) wird mit 42,9% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 83,6% im Wahlkreis Heidelberg direkt gewählt

September 2002: im Garten des Thibautschen Hauses (Karlsstraße 16) wird ein frühneuzeitlicher Wasser- oder Quellstollen entdeckt (siehe auch Einhard Kemmet, Frühneuzeitlicher Wasser- oder Quellstollen in der Karlstraße 16 mit Kulturmüll vom Ende des 19. Jahrhunderts, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt 9 (2004/2005))

3. Oktober 2002 bis 21. April 2003: Todesursache Euthanasie. Verdeckte Morde in der NS-Zeit (Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn)

5. Oktober 2002: Es wird bekannt, daß die US-Streitkäfte eine Fläche von 395 Hektar zwischen Patrick-Henry-Village, Pfaffengrund und Speyerer Straße beanspruchen, um dort amerikanische Einrichtungen aus Heidelberg und der Region zu konzentrieren. Das entspräche zehn Prozent der derzeit bebauten Fläche Heidelbergs - mehr als die Stadtteile Altstadt, Bergheim und Weststadt zusammen. (nicht realisiert) siehe auch: http://www.upi-institut.de/hd/armystadt.htm siehe auch: RNZ, 26. 11. 2002 ("April, April") (vgl. Dezember 2002, 18. Dezember 2003)

18. Oktober 2002: das erste Fahrzeug des Niederflurwagen "Variobahn" wird bei der HSB zu Testfahrten eingesetzt

20. Oktober 2002: Eröffnung der Ausstellung Der Berg im Heidelberger Kunstverein

30. Oktober 2002: der 1960 eingerichtete Stab des NATO-Kommandos Mobile Landstreitkräfte (AMF-L) mit Sitz in Heidelberg wird zwecks Aufbau einer neuen Kommandostruktur aufgelöst

November 2002: Heidelberg-Woche in Kumamoto anläßlich des 10jährigen Bestehens des Freundschaftsvertrags

9. November 2002: Es wird bekannt, daß der Heidelberger Theologieprofessor Manfred Oehming seit September 2002 das Amt des Rektors der Hochschule für Jüdische Studien, Dr. Michael Graetz, übernommen hat. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt seit Februar 2002 gegen den früheren Rektor und andere Verantwortliche der Hochschule, weil sie im Verdacht stehen, seit 1997 Zuschüsse für Professorenstellen kassiert zu haben, die nicht existieren. Rund 870.000 Euro wurden auf ein Schattenkonto geparkt (siehe auch April 2005)

November 2002: der westliche Gehweg in der Bismarckstraße ist durch Bau einer dritten Kfz-Fahrspur seit 12. 8. 2002 um einen Meter schmäler geworden, vom Bismarckgarten wurden 70 cm weggenommen.

17. November 2002: nach Umbau wird die Brückenstraße wieder für den Fahrverkehr geöffnet

17. November 2002: das Schloß-Filmtheater schließt den Betrieb. Der Weinheimer Kino-Betreiber Alfred Speiser übernimmt es und eröffnet es am 5. Dezember wieder.

November 2002: Thomas Roeske wird Leiter der Sammlung Prinzhorn

30. November 2002: das Autohaus Haussmann schließt den Betrieb

4. Dezember 2002: im Neuenheimer Feld wird das Kirchhoff-Institut der Physik der Universität Heidelberg eröffnet

5. Dezember 2002: der Universitätsverlag C. Winter Heidelberg GmbH formiert als Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg mit Sitz im „Handschuhsheimer Schlößchen“ (vgl. 1822, 1993)

5. Dezember 2002: der Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan für das Handschuhsheimer Feld. Damit sollen „die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, den Erwerbsgartenbau langfristig [zu] sichern und einer weiteren Zersiedlung des Handschuhsheimer Feldes entgegenwirken zu können.“ (Stadtblatt, 8. 2. 2006, S. 7)

10. Dezember 2002: Einweihung des Genomforschungs-Gebäudes des DKFZ im Technologiepark III

15. Dezember 2002: Ende des Umbaus des OEG-Bahnhofs Handschuhsheim. Die Straßenbahn-Linie 1 wird vom Technologiepark zum Hans-Thoma-Platz verlängert

Dezember 2002: Colonel Robert C. Rush, Kommandeur der 26th Area Support Group, erklärt, daß die Amerikaner die "große Lösung" einer Erweiterung von Patrick-Henry-Village nicht weiter verfolgen.

Dezember 2002: Dr. Veit Probst (*1958) wird Leiter der Universitätsbibliothek Heidelberg (Nachfolger von Dr. Hermann Dörpinghaus)

Dezember 2002: Notariatsdirektor i. R. Hans-Ulrich Zschachel wird Bürgerbeauftragter der Stadt Heidelberg (Nachfolger von Jan-Pieter Baumann, vgl. April 2002)

Dezember 2002: die Tiefgarage unter der Boschwiese (77 Stellplätze auf 7 Ebenen) wird eingeweiht


[Dezember 2002: die Interregio-Züge entfallen bei der Deutschen Bahn]

2002: Heidelberg hat 140.570 Einwohner (1289 Einwohner/km2)

2002: in Heidelberg erhalten 70 Mädchen den Namen Marie und 68 Jungen den Namen Maximilian

2002: in der Hauptstraße sind 24 Schnellimbisse und 8 Handyläden ansässig

2002: am nördlichen Neckarufer zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Ernst-Walz-Brücke leben etwa 200 Schwanengänse

2002: Albrecht Herrmann und Franziska Gnändinger werden Pfarrer des evangelischen Studierendenpfarramts Heidelberg

2002: Heinz Riech verkauft einen Teil seiner UFA-Kinos (darunter das Harmonie/Lux-Kino) an die „Cinestar“-Kette der Lübecker Firma „Kieft & Kieft“(vgl. 1955; 1956; 1972; 1980; 1981)

2002: die Fa. Haldex Brake Productions GmbH (früher: Graubremse GmbH) zieht von der Eppelheimer Straße 76 nach Wieblingen-Nord (Mittelgewannweg)

2002: Doran Rabinovici (*1961 Tel Aviv) erhält den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg

2002: bei Grabungen im Innenhof des Rathauses finden Archäologen einen mit Steinen abgedeckten Kanal aus dem 15. Jahrhundert

2002: das Büro für die universitäre Kooperation mit Frankreich (Seminarstraße 3) wird eröffnet

2002-2005: Burwell Baxter Bell III. Oberbefehlshaber der amerikanischen Landstreitkräfte in Europa (USAREUR)

Januar 2003: das Gebäude der ehemaligen Firma Friedrich Maßholder (Schlachthofstraße 3), später Pro-B-Bühne des Unterwegstheater, wird zerstört

Januar 2003: 4 Kletterer des Alpenvereins besteigen den Schacht des Heidenlochs

Januar 2003: Klaus Blaesius tritt als Vorstand der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG zurück

15. Januar-22. Februar? 2003: Heidelberg Hauptstraße im Wandel, Teil 2 (Foto-Ausstellung der Bürger für Heidelberg in der Stadtbücherei Heidelberg im Rahmen der Veranstaltungsreihe Das Bild der Stadt des Kulturamts der Stadt Heidelberg; vgl. 19. Mai 2000)

18. Januar 2003: Walter Böhning, von 1969 bis 1999 Leiter des Völkerkundemuseums, stirbt in Sinsheim-Reihen

Januar 2003: die Stadtwerke Heidelberg übernehmen die Stadtwerke Neckargemünd

1. Februar 2003: die Buchhandlung Braun an der Sophienstraße schließt wegen Insolvenz

4. Februar 2003: es wird bekannt, daß die 1902 in Ladenburg gegründete Firma Tischer (Hausrat, Glas, Porzellan; seit 1907 Hauptstraße 120, seit 1959 Hauptstraße 73) Ende 2003 wegen nicht kostendeckendem Betrieb geschlossen wird

Februar 2003: auf 61 Einwohner Heidelbergs kommt ein Arzt, auf 289 ein niedergelassener Arzt, auf 684 ein Zahnarzt, sagt das Statistische Landesamt (vgl: auf 282 Baden-Württemberger kommt 1 Arzt)

20. Februar 2003: Soldaten der Bundeswehr übernehmen den Wachdienst und Objektschutzaufgaben der amerikanischen Streitkräfte in Heidelberg

11. März 2003: die Tierschutzorganisation Vier Pfoten macht beim Schweinmastbetrieb Pfistererhof im Pfaffengrunder Mittelfeld eine Aktion wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und zeigt den Betriebsinhaber Roland Pfisterer an. Die Schweine haben durch Spaltenboden verursachte kindskopfgroße blutige Gelenkabszesse, erklärt der Veterinär Dr. Claus Zuber. 19 Tiere werden notgeschlachtet. Auf Anordnung der Stadt Heidelberg muß der Stall innerhalb 4 Wochen geleert werden.

19. März 2003: „Daß während der Sanierungsarbeiten die Alte Brücke für den Kfz-Verkehr gesperrt werden mußte,war für jeden verständlich. Daß sie immer noch nur für Fußgänger und Radfahrer zu benutzen ist, stößt bei den Altstädtlern [sic], vor allem bei denen von `überm Neckar´, auf weniger Verständnis. (...) Davon abgesehen, daß es auch nicht besonders umweltfreundlich ist, ist es zum Überleben der wenigen noch vorhandenen Geschäfte in der östlichen Altstadt absolut notwendig, daß sie für ihre Kunden, auch denen von überm Neckar, erreichbar bleiben. Es ist höchste Zeit, daß die „Alte Brücke“ zumindest in dem Umfang wie vor der Sanierung wieder genutzt werden kann.“ (Hermann Gundel, FWV, Stadtblatt Nr. 12 vom Tage, S. 2)

22. März 2003: die Neuenheimer Geschichtsräume werden im 1. Obergeschoss des Hauses Lutherstraße 18 eröffnet

März 2003: die städtische Musik- und Singschule bezieht ihren neuen Hauptsitz in der Kirchstraße 2 (ehemaliges Lutherhaus)

März 2003: die Stadt Heidelberg stellt 6 freie Flächen für Graffiti zur Verfügung

März 2003: die Stadt Heidelberg setzt die Russenstein-Anlage an der Einmündung des Haarlaßwegs in die Ziegelhäuser Landstraße in Stand und macht die Inschrift des Steins wieder lesbar

März 2003: an der Ecke Berliner Straße / Zeppelinstraße wird ein grüner Pfeil angebracht, der Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt

1. April 2003: im Quartier am Turm werden Straßenschilder mit Kurzbiographien der Namensgeber der neuen Straßen angebracht

3. April 2003: Oberbürgermeisterin Beate Weber und Rektor der Universität Heidelberg Peter Hommelhoff beschließen, das Neuenheimer Feld durch den sog. "Kleinen Nordzubringer" (Autobahnanschluß Dossenheim - Allmendpfad - Tiergartenstraße - Klausenpfad - Berliner Straße) zu erschließen. "Unabdingbar ist für das Konzept nach Hommelhoffs Worten der Ausbau des Klausenpfads" (RNZ)

9. April 2003: der Gemeinderat beschließt den Namen Bahnstadt für den neuen Stadtteil

9. April 2003: der Gemeinderat beschließt den Bau eines Tunnels in der Mittermaierstraße („Burelli-Tunnel“; vgl. 24. Juli 2002)

30. April 2003, 18.48 Uhr: die letzte Bergbahn fährt von der Molkenkur zum Königstuhl (Einstellung des Betriebs wegen gravierender Sicherheitsmängel)

30. April 2003, 19.08 Uhr: die letzte Bergbahn fährt vom Königstuhl zur Molkenkur

April 2003: Gründung des Freundeskreises des Universitätsmuseums und des Universitätsarchivs

April 2003: die HeidelbergCement AG bezieht ihr neues Verwaltungsgebäude (Berliner Straße 10)

April 2003: das Haus in der Rathausstraße 72 in Rohrbach, in dem Katharina Förster, Geliebte Josephs von Eichendorff, lebte, wird zerstört

14. Mai 2003: die Fa. Sport-Bredl (gegründet 1933) stellt Insolvenzantrag

27. Mai 2003: die neue Bürgerstraßenbrücke zwischen Rohrbach und Kirchheim wird nach Zerstörung der alten Bürgerbrücke als Stahlbetonbrücke eröffnet (vgl. 28. Juni 2004)

28. Mai-12. Juni 2003: 10. Poetik-Dozentur „Der Sound des Jetzt. Literatur & Pop“

Mai 2003: die umgebaute Zeughaus-Mensa wird eröffnet

Mai 2003: Peter Bresinski wird Geschäftsführer der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz

31. Mai-11. Juni 2003: Vom Bauerndorf zum Stadtteil (Ausstellung der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt zu „100 Jahre Eingemeindung“ in der Turnhalle der Tiefburgschule)

1. Juni 2003: der Geltungsbereich des Altstadt-Tickets des VRN wird bis zum Hauptbahnhof, zum Karlstor-Bahnhof und zur Franz-Knauff-Straße erweitert

27. Juni 2003: im ehemaligen Handschuhsheimer Schlößchen (Dossenheimer Landstraße 13) werden das Bürgeramt Handschuhsheim und das AOK-Kundencenter eröffnet

30. Juni 2003: Heidelberg hat 142.560 Einwohner (1308 Einwohner/Quadratkilometer)

1. Juli 2003: die Evangelische Stiftung Pflege Schönau übernimmt als Rechtsnachfolgerin die Verwaltung des Vermögens des bis jetzt existierenden Unterländer Evangelischen Kirchenfonds, darunter 85 badische Kirchen

Juli 2003: Jürgen Siebke (seit 1983 Ordinarius für Wirtschaftswissenschaften an der Ruperto Carola) ist der neue erste Vorsitzende des Heidelberger Kunstvereins http://www.uni-heidelberg.de/presse/news/2307kunst.html

Juli 2003: auf dem Schulhof der Friedrich-Ebert-Grundschule Ecke Plöck/Sandgasse wird eine Gedenktafel für Johann Heinrich Voß angebracht

Juli 2003: Eröffnung des Rathaus-Service im umgestalteten Foyer

Juli 2003: alle Züge der Nahverkehrsunternehmen Regionalverkehr Württemberg und Verkehrsunternehmen Rhein-Neckar der DB AG. fahren ohne Raucherabteil

31. Juli 2003: die Fa. Sport-Bredl (gegründet 1933) schließt den Betrieb

1. August 2003: die neu erbaute Grenzhöferweg-Brücke über die Eisenbahnlinie Heidelberg-Mannheim wird nach einjähriger Bauzeit eröffnet (Abbruch der Stahlfachwerkbrücke von 1914)


August 2003: Oberbürgermeisterin Beate Weber informiert den Gemeinderat darüber, daß die Sperrung der Alten Brücke bislang keinerlei Verkehrsbelastung an anderer Stelle verursacht habe (Stadtblatt Nr. 33, 13. 8. 2003, S. 9)

Sommer 2003: in vielen Teilen Süd- und Mitteleuropas der sonnigste, wärmste und trockenste Sommer, seit es regelmäßige Wetteraufzeichnungen gibt

13. September 2003: Festakt des Stadtteilvereins zu 100 Jahre Eingemeindung Handschuhsheims (Carl-Rottmann-Saal)

September 2003: Übergabe von 11 Infotafeln auf dem Heiligenberg (1 Übersichtstafel, 10 kleine Schilder)

September/Oktober 2003: Hauptstraße im Wandel. Feier 25 Jahre Fußgängerbereich

2. Oktober 2003: der Gemeinderat legt die Grenzen der Heidelberger Stadtteile neu fest. Eine 40,5 Hektar große Fläche zwischen Klausenpfad und der Straße „Im Neuenheimer Feld“ (und damit 1900 Einwohner und 1300 Arbeitsplätze) wird Handschuhsheim zugeordnet. Damit ist Handschuhsheim der bevölkerungsreichste Stadtteil. Die Straße „Im Neuenheimer Feld“ bildet jetzt die Grenze zwischen Neuenheim und Handschuhsheim. Im Bereich Mausbach wird eine Waldfläche von 120 Hektar, bisher zu Handschuhsheim gehörend, dem Stadtteil Neuenheim zugeschlagen. Der ehemalige Wieblinger Gemarkungsteil südlich der Eisenbahntrasse (Asternweg, Tulpenweg, Im Wellengewann) gehört jetzt zum Pfaffengrund. (am 16. 10. 2003 in Kraft)

3. Oktober 2003: 100 Jahre Stadthalle. Festakt der HKT


4. Oktober 2003: 100 Jahre Stadthalle. Tag der offenen Tür.

17. Oktober 2003: Einweihung des Feuerwehrgerätehauses Kirchheim (Im Bieth, Pleikartsförster Straße 99/1)

19. Oktober 2003 - 18. Januar 2004: "... so geht hervor ein' neue Zeit: Die Kurpfalz im Übergang an Baden 1803" (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

Oktober 2003: die Staatsanwaltschaft Heidelberg erhebt gegen den ehemaligen Rektor der Hochschule für Jüdische Studien, Dr. Michael Graetz, den Kuratoriumsvorsitzenden Michael Fürst und den Verwaltungsleiter Anklage wegen Betrugsverdacht. Sie sollen seit 1997 staatliche Zuschüsse für Professorenstellen kassiert haben, die nicht existieren. (RNZ, 15. 10. 2003)

Oktober 2003: das Heidelberger Theater feiert sein 150jähriges Jubiläum mit der Aufführung von Schillers "Braut von Messina oder die feindlichen Brüder" http://www.welt.de/data/2003/10/31/189976.html

Oktober 2003: eine Gedenktafel für den Schriftsteller Kurt Wildhagen (1871-1949) wird an der Kisselgasse 2 angebracht


31. Oktober 2003: die letzte Bergbahn fährt vom Kornmarkt zur Molkenkur

18. November 2003 -31. März 2004: Geist und Politik Der Heidelberger Gelehrtenpolitiker Alfred Weber (1868-1958). Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg

November 2003: eine Tafel zur Geologie und zur historischen Nutzung des Steinberg wird am Steinberg (Handschuhsheim) aufgestellt. Initiatoren: Dr. Peter Sinn und Eugen Holl.


November 2003: der „Glockenturm“ (Büroturm) zwischen Kurfürstenanlage, Römerstraße und Alter Bergheimer Straße wird eingeweiht


November 2003: in der Mannheimer Straße (Wieblingen) wird an einem Straßenschild das Mannheimer Wappen durch Oberbürgermeisterin Beate Weber und OB Gerhard Widder enthüllt

14. Dezember 2003: Betriebsbeginn der S-Bahn Rhein-Neckar

14. Dezember 2003: Tag der offenen Tür in Rathaus, Palais Graimberg, Prinz Carl

18. Dezember 2003: der Gemeinderat genehmigt mit 24 zu 13 Stimmen die Flächenanforderungen der US-Streitkräfte bei Patrick-Henry-Village von 28,7 ha (12,2 ha rund um Patrick-Henry-Village, 16,5 ha im Gewann Gäulschlag.)

[26. Dezember 2003: Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam/Südiran, 20.000-30.000 Tote]

Dezember 2003: die Firma Stahlwaren Unholtz (Hauptstraße 160) wird geschlossen

Dezember 2003: das 1958 eröffnete Restaurant Sole d´Oro (Hauptstraße 172) wird geschlossen

2003: ein 2,5 km langer Beton-Stahl-Zaun wird um das Mark-Twain-Village (Südstadt) gelegt


2003: Manfred Massinger wird Vorstandsvorsitzender der Akademie für Ältere

2003: das 1946 gegründete ehemalige Heidelberger Fremdspracheninstitut zieht als Heidelberg International Business Academy ins Eichendorff-Forum um

2003: Andreas Maier (*1967) aus Brixen erhält den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg

2003: das Max-Kade-Haus, Wohnheim des Studentenwerk (Im Neuenheimer Feld 134), wird eröffnet

2003: für den Schriftsteller Hermann Lenz (1913-1998), der während seines ersten Studiensemesters 1935 in der Hauptstraße 146 lebte („Gloriette“) wird im Innenhof eine Gedenktafel angebracht (1935/36 wohnte er in der Scheffelstraße. Roman „Andere Tage“)

2003: die Universitätsbibliothek Heidelberg stellt die digitalisierten Heidelberger Adreßbücher 1839-1943 ins Internet http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/hdadressbuch.htm


2003: das Kurpfälzische Museum überläßt der Universität Heidelberg als Leihgabe das Ölgemälde der Personifikation der Universität als antik gewandete Priesterin „a Carolo Friderico restituta“

2003-(ca. 2007): Bau des 10 ha großen Quartiers am Turm auf dem Gelände der früheren Fuchs-Waggonfabrik in Rohrbach


7. Januar 2004: das Heidelberg Center for American Studies (HCA) der Universität Heidelberg wird in der Schillerstraße 4-8 eröffnet (ab 2006: Hauptstraße 120 "Curt und Heidemarie Engelhorn Palais"). Gründungsrektor: Prof. Detlef Junker

14./15. Januar 2004: Hochwasser des Neckar (4,70 m)


23. Januar 2004: die Stadt Heidelberg beantragt die Aufnahme als UNESCO-Kulturerbe

27. Januar 2004: die Heidelberger Baufirma Grimmig stellt Insolvenzantrag

28. Januar 2004: Dr. Fritz Schlipphak (*1911), bis zum Ruhestand 18 Jahre Leiter des Sozial- und Jugendamts, srtirbt

3. Februar 2004: Elsbeth Janda (1923-2005) erhält die Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg


16. Februar 2004: das Regierungspräsidium Karlsruhe erteilt die Genehmigung für den Umbau der Heidelberger Bergbahn. Kosten: ca. 11 Millionen Euro.

26. Februar 2004: der Aufsichtsrat der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG entläßt den Technischen Vorstand Dr. Manfred Vogt wegen "grober Pflichtverletzung, Unfähigkeit zur Geschäftsführung, Vertrauensentzug durch die Hauptversammlung" (§ 84 Aktiengesetz). Wenige Tage später wird Vogt auch als kaufmännischer Geschäftsführer der HVV gekündigt. (vgl. 29. Januar 2007)

Februar 2004: Bei Grabungen auf einem Grundstück an der Seminarstraße legen Archäologen des LDA Reste eines durch Feuer zerstörten Anwesens aus dem 12./13. Jahrhundert frei, möglicherweise ein Herrenhof, zu dem Weiler an der Peterskirche gehörend

9. März 2004: Heike Kuntz wird kommissarische Nachfolgerin von Dr. Manfred Vogt als kaufmännische Geschäftsführerin der HVV

11. März 2004: Dr. Benno Lehmann hält im Grafschaftsmuseum Wertheim im Rahmen einer Ausstellung über Zentren der Kunst im 19. Jahrhundert einen Diavortrag unter dem Titel "Heidelberg sehen und sterben - Die Begeisterung der Künstler für Heidelberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts"

19. März 2004: der Gemeinderat beschließt, daß die barocken Pavillons des Palais Nebel (Heiliggeiststraße) erhalten bleiben sollen


24. März 2004: die Polizeiposten Ziegelhausen und Pfaffengrund werden aufgelöst

26. März 2004: Heike Kuntz wird Nachfolgerin von Dr. Manfred Vogt als Technischer Vorstand der HSB (vgl. 9. März 2004)

März 2004: es wird bekannt, daß sich im Depot des Kurpfälzischen Museums ein Gemälde (Mädchenporträt) des Biedermeier-Malers Ferdinand Georg Waldmüller befindet, das 1938/39 dem jüdischen Kunstsammler Wilhelm Löw (Wien) enteignet wurde. Das Gemälde soll den rechtmäßigen Erben zurückgegeben werden (siehe 2005)

März 2004: Nach einer Studie der Universität Heidelberg geben 73 Prozent der 1.200 befragten Heidelberger Bürger an, Sympathien gegenüber der amerikanischen Bevölkerung zu haben. Bundesweite Umfragen ergeben Sympathiewerte von 62 Prozent. 14 Prozent der Heidelberger mögen die US-Bürger nicht. 18 Prozent der Befragten sprechen von einer Beeinträchtigung durch die stärkere Bewachung der Kasernen und Wohngebiete der US-Bürger in Heidelberg seit dem 11. September 2001.

4. April - 20. Mai 2004: "Neue Kunst - Lebendige Wissenschaft. Wilhelm Fraenger und sein Heidelberger Kreis 1910 bis 1937" Ausstellung im Heidelberger Kunstverein

14. April 2004: die Fa. Mutschler in Handschuhsheim meldet Konkurs an

30. April 2004: der Mittelwellensender Dossenheim des SWR wird stillgelegt

[22. April 2004: Hélène Mandroux zur Oberbürgermeisterin von Montpellier gewählt]

30. April 2004: Graimberg (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum zum 125. Jubiläum des Ankaufs der Graimbergschen Sammlungen)

27. Mai 2004: Bücherschätze aus der Bibliothek des Zisterzienserklosters Salem in der Universitätsbibliothek Heidelberg - Ausstellungseröffnung in der Alten Aula der Universität Heidelberg (vorzeitig beendet)

31. Mai 2004: mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Weihbischof Paul Wehrle, wird die Jesuitenkirche nach dreijähriger Renovierung (Kosten. 4,5 Milionen €) wieder eröffnet


Mai 2004: der 1972 gebaute Kamin des Fernheizwerk der Heidelberger Stadtwerke auf dem Betriebsgelände Pfaffengrund wird abgerissen

9. Juni 2004: wärmster Tag in Heidelberg (34º C)

13. Juni 2004: Wahlen zum Gemeinderat Heidelberg (CDU 11 Sitze, SPD 9 Sitze, GAL 9 Sitze, Heidelberger 4 Sitze, FDP 3 Sitze, FWV 2 Sitze, Bunte Linke 1 Sitz, generation.hd 1 Sitz; Wahlbeteiligung 50,48%)

28. Juni 2004: Einweihung der Bürgerbrücke in Kirchheim (vgl. 29. April 2002, 27. Mai 2003)

30. Juni 2004: Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg an Raphael Urweider (Bern)

30. Juni 2004: Heidelberg hat 142.666 Einwohner

Juni 2004: das Solarschiff Neckarsonne wird von der Oberbürgermeisterin getauft

[30. Juni 2004: das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg wird aufgelöst]

1. Juli 2004: das in Wieblingen liegende Teilstück des Kurpfalzring wird in Liselottestraße umbenannt

1. Juli 2004: der Heidelberger NATO-Stab nennt sich Component Command Land Headquarters

9./10. Juli 2004: Diskussionsveranstaltung "1968 in Heidelberg" bei: "Gelebt, erinnert - und erforscht? 1968 auf dem Weg vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis" 1. Tagung des "Interdisziplinären Forschungskolloquiums Protestbewegungen"

15. Juli 2004: die Neue Innere Medizin (ein Krankenhaus im Neuenheimer Feld) wird eröffnet. In der alten Ludolf-Krehl-Klinik sollen sozialwissenschaftliche Institute der Universität einziehen (siehe Juni 2002)


15. Juli 2004: Informationsveranstaltung zur Bahnstadt in der Halle 01

16. Juli 2004: 5 Verkehrsunternehmen in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg unterzeichnen einen Konsortialvertrag für die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) (vgl. 1. Oktober 2004, 1. Oktober 2009)

21. Juli 2004: Baubeginn der Straßenbahnlinie nach Kirchheim (Römerkreis-Montpellierbrücke-Kirchheimer Weg-Schwetzinger Straße-Kirchheimer Friedhof; 4,4 km lang; Ende 2006 fertig)

24. Juli 2004: die Galerie Vogel (Hauptstraße) stellt ihren Betrieb wegen Insolvenz ein

24./25. Juli 2004: erster Heidelberger Theater-Marathon

27. Juli 2004: Hilde Domin (95) wird Ehrenbürgerin der Stadt Heidelberg

28. Juli 2004: die Carl-Theodor-Brücke ("Alte Brücke") darf mit Kfz nur noch werktags zwischen 6 und 10 Uhr befahren werden


30. Juli 2004: das Fotolabor V-Dia in Heidelberg-Pfaffengrund mit 500 Mitarbeitern schließt den Betrieb

Juli 2004: "Echte Teilnahme einer sich ausdehnenden Brust": Performanz, Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Kontext der Heidelberger Romantik. 5. Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft Heidelberg

Juli 2004: der Gemeinderat beschließt, die Gemeindegrenzen zwischen Heidelberg und Sandhausen im Bereich des Landgrabens und des unterirdischen Regenüberlaufbeckens des Abwasserverbands Untere Hardt geringfügig zu ändern

Juli 2004: auf der Nordseite der Alten Brücke wird ein versenkbarer Poller in Betrieb genommen (Durchfahrt werktags von 6 bis 10 Uhr für Fahrzeuge bis 3,5 t)

August 2004: der Heidelberger Immobilienunternehmer Roland Ernst wird wegen Zahlung von Schmiergeldern zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt (vgl. 19. Mai 2000)

August 2004: der Gemeinderat wählt Cornelius Meister (24, seit 2003 Kapellmeister der Staatsoper Hannover) zum GMD der Stadt Heidelberg an 2005

August 2004: Eröffnung der Niederlassung der Troy University Alabama in Heidelberg (Vangerowstraße 18/1)

1. September 2004: die katholischen Gemeinden St. Albert, St. Bonifatius und St. Michael werden zu einer Seelsorgeeinheit zusammengefaßt (vgl. 11. Juni 1962, 1. Januar 2005)

11. September 2004: Baustellenabschlußfest in Römerstraße und Schillerstraße

17. September-14. November 2004: Baden-Württembergische Literaturtage in Heidelberg

September 2004: Umsteigehaltestelle Weststadt/Südstadt der Straßenbahn am S-Bahnhof Weststadt/Südstadt in Betrieb

1. Oktober 2004: die Verkehrsunternehmen der Städte Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen werden zur Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) zusammengeschlossen (Mitglieder: HSB, MVV, OEG, VBL, RHB, ZWM. Der "Busverkehr Rhein-Neckar" wird nicht Mitglied; vgl. 1. März 2005)

10. Oktober-14. November 2004: "Und dir schenken ein kunstlos Lied" - Dichter auf der Durchreise - Studioausstellung im Kurpfälzischen Museum in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek Heidelberg (im Rahmen der Baden-Württembergischen Literaturtage 2004). Erstmals wird der Entwurf zu Hölderlins Ode "Heidelberg" aus dem Frühsommer 1798 im Original ausgestellt: (vgl. Oktober 1991)

Oktober 2004: im Park der Thorax-Klinik Rohrbach wird eine Gedenkbüste für den Arzt Albert Fraenkel eingeweiht (Bildhauer: Helmut Heinze)

WS 2004/2005: an der Universität Heidelberg sind 27.243 (20.9% Ausländer), an der PH 4424 Studierende immatrikuliert

20. Oktober 2004: das Heidelberg Center for American Studies (HCA) der Universität Heidelberg in der Schillerstraße 4-8 (Weststadt) nimmt seinen Lehrbetrieb auf (vgl. 7. Januar 2004, 2006)

28. Oktober-12. November 2004: 11. Poetikdozentur mit Patrick Roth (vgl. 2012)

9. November 2004: auf dem Synagogenplatz in der Altstadt wird eine Tafel eingeweiht mit einer Namensliste und dem Zusatz "Zum Gedenken an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die von 1933 bis 1945 ausgewiesen, deportiert, ermordet, in den Tod getrieben wurden"


November 2004: es wird bekannt, daß die Stadt Heidelberg die seit fast 40 Jahren traditionellen Fastnachtsveranstaltungen für Senioren in der Stadthalle aus Kostengründen nicht mehr durchführen will

18. November 2004: Joachim Gerner (50), seit 1991 Leiter des Kulturamts der Stadt Ulm, wird vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister für Soziales, Schulen und Kultur (Nachfolger von Dr. Jürgen Beß) gewählt (Amtsantritt: 1. Januar 2005; seit 2006 Mitglied der SPD)

[5. Dezember 2004, 2.52 Uhr: in Südbaden ereignet sich ein Erdbeben der Stärke 5,4 RS. Epizentrum bei Waldkirch. Es ist im Umkreis von 250 km zu spüren und richtet keine größeren Schäden an.]

Dezember 2004: die Waldbewirtschaftung der Stadt Heidelberg erhält das Gütesiegel des Forest Stewardship Council

Dezember 2004: Prof. Dr. Michael Theunissen Träger des Jaspers-Preises der Stadt Heidelberg (5000 €)

10. Dezember 2004: Baubeginn der neuen Kinderklinik im NHF (soll Ende 2007 fertig sein)

16. Dezember 2004: Projektbeschluß der Stadt für die Straßenbahntrasse durch das Neuenheimer Feld. Es werden 2 Trassenvarianten geprüft

20. Dezember 2004: die Rhein-Neckar-Zeitung zitiert einen Aussteller des Weihnachtsmarktes: "Der Weihnachtsmarkt ist ein Millionengeschäft"

21. Dezember 2004: kältester Tag in Heidelberg (-8,1 Grad)


21. Dezember 2004: Eberhard Bucke (70), 1974-1980 Mitglied des Gemeinderat, stirbt

23. Dezember 2004: das Landgericht Heidelberg urteilt, daß der am 26. Februar 2004 gekündigte Technische Vorstand der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG Dr. Manfred Vogt zu Unrecht entlassen wurde. (vgl. 29. Januar 2007)

24. Dezember 2004: die Rhein-Neckar-Zeitung betitelt einen Artikel: "Chaos bei Abbau des Weihnachtsmarktes"

[24. Dezember 2004: Erdbeben der Stärke 8,2 bei der Macquarieinsel/Antarktis]

[26. Dezember 2004: Seebeben der Stärke 9,0 und Nachbeben bis zu 7,3 vor Sumatra/Indonesien]

2004: in Heidelberg gründet Norbert Nösing den Verein Chance für Nepal (2006: Terrahumana e.V.)

2004: archäologische Grabungen im Heidelberger Schloßgarten (Fund eines unterirdischen, nicht wasserführenden Ganges unter der NO-Terrasse; vgl. 2007)

2004: Gründung des Verein Historische Straßenbahn Heidelberg e.V. (vgl. März 2008)

2004: Via Momentum e.V., gemeinnütziger Verein zur Denkmalpflege Heidelberger Friedhöfe, wird gegründet

2004: die Tierzuchtfarm der Universität Heidelberg (Kirchheimer Mühle) wird eingestellt

2004: Einweihung des Science Tower der SRH Hochschule Heidelberg in Wieblingen (vgl. 1969, 1974)

2004: der Schöning Verlag erwirbt den Kunstverlag Edmund von König GmbH & Co KG, Dielheim

2004: die Stadt verkauft das Alte Schulhaus in Handschuhsheim (Obere Kirchgasse 3)

2004: die durch Vandalismus zerstörte „Meriantafel“ auf dem Philosophenweg wird erneuert


2004: das Kiosk „Ku 17“ an der DLRG-Rettungswache (Uferstraße 17) wird erneuert

2004: am „Wohnpark am Neckar“ (ehemalige Fabrik Haaf) eröffnet ein Aldi-Markt

2004: am früheren Wohnhaus von Ernst Moro (Mozartstraße 10) wird eine Gedenktafel angebracht. Hier hatte Moro nach seiner Tätigkeit als Direktor der Universitätskinderklinik bis 1948 eine Privatpraxis.

2004: der Stadtteilverein Ziegelhausen läßt Zusatzschilder mit Kurzbiographien für 7 Straßen anbringen

nach 2005

1. Januar 2005: die katholischen Pfarreien St. Bonifatius und St. Albert bilden die Seelsorgeeinheit Philipp Neri (vgl. 1. September 2004)

1. Januar 2005: Joachim Gerner, bisher Leiter des Kulturamts in Ulm, wird neuer Bürgermeister für Soziales, Schulen und Kultur der Stadt Heidelberg (Nachfolger von Dr. Jürgen Beß)

13. Januar 2005: Dr. Jürgen Beß wird als Bürgermeister für Soziales, Schulen und Kultur verabschiedet

16. Januar-13. Februar 2005: Im Kreis der Freunde. Der Freundeskreis um Stefan George und Castrum Peregrini. Ausstellung des Kulturamts der Stadt Heidelberg und des Stichting Castrum Peregrini, Amsterdam, in Zusammenarbeit mit der Stefan George-Stiftung, Stuttgart im Forum für Kunst, Heiliggeiststraße 21

26. Januar 2005: „(...) Autos gehören auf die Fahrbahn und nicht auf den Rad- oder Gehweg. Dies ist durch die StVO eindeutig geregelt. Weil gegen diese Grundregel aber so oft verstoßen wird, hat die Stadtverwaltung in der Sophienstraße sogar ein Zusatzschild angebracht, das daran erinnert, wo das Auito beim Be- und Entladen zu stehen hat. Die IG Rad (...) und die Stadt appellieren an die Autofahrer/innen, sich an die Spielregeln zu halten. Sonst bleibt als letztes Mittel nur die Aufstellung von Pollern (...)“ (Stadtblatt Nr. 4 vom Tage, S. 7)

Januar 2005: Ein Mädchenporträt des Biedermeier-Malers Ferdinand Georg Waldmüller, das 1938/1939 dem jüdischen Kunstsammler Wilhelm Löw (Wien) genommen wurde und sich seit 1966 im Depot des Kurpfälzischen Museums befindet, wird den rechtmäßigen Erben zurückgegeben. Es wird bekannt, daß sich weitere Gemälde und Zeichnungen unklarer Provenienz im Kurpfälzischen Museum befinden.

Januar 2005: die frühere OEG-Haltestelle Wieblingen-Süd heißt (auf Initiative und Kosten der SRH) seit dem Fahrplanwechsel Fachhochschule

16. Februar 2005: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter aus Langen erhält das Ehrendoktorat der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg (Laudatio: Prof. Dr. Theo Sundermeier)

19. Februar 2005: es wird bekannt, daß das 1972 gegründete katholische Bildungszentrum für die kirchliche Region Rhein-Neckar der Erzdiözese Freiburg in Ziegelhausen zum 1. Oktober 2006 aus finanziellen Gründen geschlossen wird. - Die RNZ stellt anläßlich einer Ausstellung von Architektenplänen für die Hauptstraße im Rathaus-Foyer fest: "Das größte Problem ist, daß sie sich wie ein langes Band durch die Stadt zieht".

21. Februar 2005: an der Nordseite des Patrick-Henry-Village wird eine neuer Zaun gezogen, um einen 45 Meter breiten Sicherheitsabstand zur Wohnbebauung zu schaffen. Die Landwirte sollen auch nach dem Bau des Zauns die Ackerflächen innerhalb der Sicherheitszone nutzen können.

28. Februar 2005: die Stadt Heidelberg und die Agentur für Arbeit gründen die AG Jobcenter Heidelberg

Februar 2005: an der Universität Heidelberg studieren 27.243 Personen, davon 57% Frauen, 5684 sind Ausländer

Februar-23. April 2005: Universitätsbibliothek Heidelberg 1905-2005 (Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg)

1. März 2005: Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) nimmt ihre Tätigkeit auf und übernimmt das operative Geschäft aller im Rhein-Neckar-Raum ansässigen Schienen-Nahverkehrsbetriebe (HSB, MVV, OEG, VBL, RHB, ZWM). Der "Busverkehr Rhein-Neckar" ist nicht Mitglied.

März 2005-2006: die katholische Kirche St. Vitus in Handschuhsheim wird renoviert (Dach, Fassade, Turmhelm)


17. März 2005. das Ensemble Al Kindî tritt in der Heiliggeistkirche auf

23. März 2005: die Bergbahn fährt wieder, nachdem am 30. April 2003 die letzte Bahn von der Molkenkur zum Königstuhl und zurück fuhr, und am 31. Oktober 2003 die letzte Bergbahn vom Kornmarkt zur Molkenkur, und nachdem die Bahn von der schweizer Firma Garaventa für 10,8 Millionen € saniert wurde


26. März 2005, 19.17 Uhr: ein zwei Sekunden lang dauerndes Erdbeben der Stärke 2,5 Richterskala erschüttert die südlichen Stadtteile Heidelbergs, Leimen, Gaiberg und Bammental. Epizentrum: ca. 3000 Meter unter dem Königstuhl.

März 2005: Elsbeth Janda (*1923) stirbt (vgl. 3. Februar 2004)

März/April 2005: auf dem östlichen Karlsplatz gräbt ein Team der Archäologischen Denkmalpflege Karlsruhe unter Leitung von Manfred Benner nach Erkenntnissen zur Entstehung der Stadt. Überreste eines Hauses aus dem 16. Jahrhundert werden entdeckt.

30. März-29. April 2005: Building New Bridges – Kriegsende in Heidelberg (Ausstellung im Rathausfoyer, Idee und Texte: Dr. Frank Moraw)

13. April 2005: es wird bekannt, daß die US-Armee ihr Hauptquartier für die Landstreitkräfte in Europa (LANDCENT) mit ca. 4000 Soldaten von Heidelberg nach Wiesbaden verlegen will. Die Verlegung soll 2008 beginnen. Dann würden ca. 3000 Wohnungen frei werden. Nach einem Abzug bliebe nur noch das Component Command Land Hauptquartier der Nato in Campbell Barracks.

16. April 2005: Einweihung einer neuen Gedenktafel für den merowingischen Friedhof an der Villa Krehl durch die Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt (Heidelberg-Handschuhsheim, Bergstraße/Hainsbachweg)

16. April bis 17. Juli 2005: Traum und Wirklichkeit. Vergangenheit und Zukunft der Heidelberger Schloßruine (Ausstellung zum Heidelberger Schloßstreit im Ottheinrichsbau des Schlosses) http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/hd/schloss/ausst/traumuwirk/

[19. April 2005: Kardinal Joseph Ratzinger wird Papst Benedikt XVI.]

22. April bis 8. Juli 2005: Ausstellung Zeugnisse der Römerzeit in HD-Handschuhsheim im Bürgeramt Handschuhsheim (Ausstellung der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt, des Bürgeramt Handschuhsheim und des Kurpfälzischen Museum)

29./30. April 2005: die obere Bergbahn wird wegen eines Defekts am Antrieb stillgelegt


30. April 2005: ca. 15.000 Menschen feiern die Walpurgisnacht auf der Thingstätte


April 2005: der Heidelberger Chor Moko-Sané gastiert in Heidelberg/Südafrika

April 2005: der Gemeinderat faßt den Aufstellungsbeschluß für den Bebauungsplan Bahnstadt-Zollhofgarten

April 2005: die GGH und das Sozialamt eröffnen ein Mietinteressentenbüro in der Theodor-Körner-Straße 7

April 2005: Dr. Michael Graetz, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien, geht in Ruhestand. Die Leitung der Hochschule übernimmt Manfred Oehming (siehe auch 9. November 2002)

April 2005: Layoutreform der RNZ

9. Mai 2005: Clemens-Brentano-Preis für Literatur an Anna Katharina Halm (*1970) aus Stuttgart

19. Mai 2005: Gründung des Freundeskreis Wolfsbrunnen e. V.

Mai 2005: nach einer Untersuchung des Immobilienmarktes durch die Landesbausparkassen liegt der Quadratmeterpreis für neue Eigentumswohnungen in Heidelberg bei 2800 € (wie Hamburg und Stuttgart; Garmisch-Partenkirchen: 3300 €, München: 3000 €)

Mai 2005: Manna, eine Einrichtung der evangelischen Kapellengemeinde, eröffnet in der Plöck


Maai-17. Juli 2005: Traum und Wirklichkeit (Ausstellung im Ottheinrichbau)

5. Juni bis 4. September 2005: Straße ins Jenseits (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum über das römische Gräberfeld im Neuenheimer Feld)

9. Juni 2005: der kommandierende US-General Burwell Baxter Bell III. kündigt den Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Raum Mannheim/Heidelberg für 2009 an. Das Heidelberger Hauptquartier und die Task Force 5 sollen nach Wiesbaden verlegt werden.

10. Juni bis?: Römischer Schatzfund Kastellweg (Ausstellung in der Volksbank, Brückenstraße 30)

11. Juni 2005: Gründung der Sokrates-Loge des Deutschen Druiden Ordens

25. Juni 2005: im Bibliotheksindex BIX belegt die Stadtbücherei Heidelberg den zweiten Platz, die Universitätsbibliothek Heidelberg den dritten Platz. Die Rhein-Neckar-Zeitung zitiert indirekt Regine Wolf-Hauschild, Leiterin der Stadtbücherei Heidelberg: "Eine gute Bücherei zeichne sich im Übrigen dadurch aus, daß nicht Altes im Regal steht"

Juni 2005: der gemeinnützige Verein Hamara Bandhan e.V. ("unsere Verbindung") wird von Menschen aus der IT-Branche in Heidelberg mit dem Ziel der Förderung sozialer Projekte in Indien gegründet. www.hamara-bandhan.de

1. Juli 2005: das St. Vincentius-Krankenhaus wird in die Holding der Evangelischen Stadtmission integriert

1. Juli 2005: Werner Schreiner wird Nachfolger von Dr. Wolfgang Wagner als Geschäftsführer des VRN

29. Juli 2005: der Intendant der Städtischen Bühnen Günther Beelitz wird verabschiedet. Sein Nachfolger ist Peter Spuhler (*1965) aus Tübingen

Juli 2005: Eröffnung des Bürgerzentrums Kirchheim (Spinne bzw. Hegenichstraße 2)

Juli 2005: der Fotograf Milan Chlumsky (*1946) erhält den Willibald-Kramm-Preis für bildende Kunst

[30. Juli-13. November 2005: ZeitSchichten. Erkennen und Erhalten – Denkmalpflege in Deutschland (Ausstellung im Residenzschloß Dresden)]

5. August 2005: der Philosoph Raymond Klibansky stirbt

August 2005: "In Heidelberg wird in erster Linie Kultur für Grauhaarige angeboten" (Thorsten Scholl, Organisationsteam Halle 02, RNZ, 23. 8. 2005)

August 2005: es wird bekannt, daß die GGH die "Blaue Heimat" (denkmalgeschützte Wohnblocks der 1920er Jahre in der Mühling-, Trübner- und Hans-Thoma-Straße in Handschuhsheim) abreißen will ("Man muß die Kröte schlucken, daß dieser alte, wenn auch hübsche Teil der "Blauen Heimat" nicht mehr zu halten ist." RNZ, 26. 8. 2005) http://www.stadtpolitik-heidelberg.de/Stellungnahmen/PDF/BlaueHeimatGensichen4-11-2005.pdf

13. August 2005: eine Büste John Rabes wird als Denkmal im John Rabe Communication Centre in Heidelberg enthüllt

26. August 2005: die Linie 1 (Bismarckplatz-Handschuhsheim) der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG fährt zum letzten Mal

10. September 2005: Sommerfest "Blaue Heimat" Handschuhsheim mit Tag der offenen Tür der GGH

18. September 2005: Wahlen zum deutschen Bundestag: Dr. Karl A. Lamers (CDU) erhält mit 38,7% der Stimmen das Direktmandat im Wahlkreis 275 Heidelberg

25. September-20. November 2005: Die Medici. Gesichter der Macht (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

September 2005: die L 600 zwischen Leimen und Heidelberg wird für den Verkehr freigegeben

1. Oktober 2005: der Basler Literaturwissenschaftler Professor Alfred Bodenheimer wird Rektor der Hochschule für Jüdische Studien (vgl. 29. 11. 2005)

5. Oktober 2005: Unterzeichnung der Charta der Freundschaft mit Jelenia Góra/Polen

Oktober 2005: der 29jährige Johan Holten aus Kopenhagen soll am 1. August 2006 Nachfolger von Hans Gercke als Leiter des Heidelberger Kunstvereins werden

15. Oktober 2005: "Wir haben nicht vor, uns im Handschuhsheimer Feld, dem Naherholungsgebiet der Stadt, zu erweitern" (Professor Peter Hommelhoff, Rektor der Universität Heidelberg, in der Rhein-Neckar-Zeitung)

17. Oktober 2005: die Ergebnisse einer Umweltverträglichkeitsuntersuchung des Münchener Umweltbüros Hans-Joachim Schemel zur fünften Neckarquerung bei Wieblingen werden bekannt: "Der Verzicht auf die geplante Brücke ist zumutbar" und "Eine fünfte Neckarquerung ist mit den Erhaltungszielen eines Flora-Fauna-Habitat unvereinbar"

19. Oktober 2005: der Freundeskreis des Städtischen Theaters wird gegründet (Vorsitzender: Jobst Wellensiek) - Das Landgericht Heidelberg verurteilt im Prozeß um den Betrugsskandal an der Hochschule für Jüdische Studien den ehemaligen Rektor der Hochschule, den ehemaligen Verwaltungsleiter und den ehemaligen Kuratoriumsvorsitzenden zu Geldstrafen. Die Kammer sieht es als erwiesen an, daß die drei Männer in den Jahren 1997-2001 gemeinsam insgesamt 600.000 DM an nicht verbrauchten Fördergeldern den Geldgebern nicht zurückgezahlt haben.

23. Oktober 2005: nach Abschluß einer einjährigen Renovierung wird die Peterskirche in einem Festgottesdienst zum Semesterbeginn wieder eröffnet. In diesem Gottesdienst werden auch die neuen Prinzipalstücke (Kreuz, Altar, Lesepult, Taufbecken, Osterkerze) in Gebrauch genommen.


Oktober 2005: der gebürtige Heidelberger Theodor W. Hänsch bekommt den Nobelpreis für Physik

November 2005: nach dem Waldzustandsbericht sind 43,3% der Waldflächen in Baden-Württemberg deutlich geschädigt, 19% des Waldes ist gesund

2. November 2005: die neue Theaterzeitung Sehnsucht erscheint einmal im Monat als Einlage zum Stadtblatt

6. November 2005-22. Januar 2006: "Mit dem Auge des Ästheten - Kunst aus Gabun" (Ausstellung im Völkerkundemuseum Heidelberg)

16. November 2005: Prof. Dr. Folker Reichert, Historiker an der Universität Stuttgart, stellt das Jahrbuch Nr. 10 des Heidelberger Geschichtsvereins in der Buchhandlung Himmelheber vor mehr

23. November 2005: Verleihung des Preises Literatur im Exil der Stadt Heidelberg (15.000 €) an Hamid Skif (Algerien)

28. November 2005: die Lyrikerin Hilde Domin (96) erhält in Heidelberg den "Orden del Mérito de Duarte, Sanchez y Mella", die höchste Ehrung der Dominikanischen Republik

28. November 2005: Georg Mörsch legt ein Teilgutachten zum Antrag auf Eintragung von Heidelberg auf die World Heritage List: Das Heidelberger Schloß als Ort von besonderer Bedeutung für eine historische Entwicklung vor (unveröffentlicht)

29. November 2005: der Basler Literaturwissenschaftler Alfred Bodenheimer (40) wird als Rektor der Hochschule für Jüdische Studien in sein Amt eingeführt

November 2005: der Ältestenkreis der Christuskirchengemeinde in der Weststadt beschließt, die bisherigen Gemeinden Christuskirche Nord und Christuskirche Süd zusammenzulegen. Damit ist die Christuskirchengemeinde mit knapp 4000 Mitgliedern die größte evangelische Gemeinde Heidelbergs.

November 2005: Einweihung des International House (Wohnheim des Studentenwerks, Neuenheimer Feld 129)

4. Dezember 2005: die Abteilung Kurpfalz und der neu konzipierte Eingangsbereich mit Museumsshop des Kurpfälzischen Museums werden eröffnet

4. Dezember 2005-5. März 2006: Homo erectus Heidelbergensis (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

5. Dezember 2006: Übergabe des Gerätehauses der Abteilungen Neuenheim und Handschuhsheim der Freiwilligen Feuerwehr (Berliner Straße; gebaut seit 14. 10. 2005)

9. Dezember 2005: es wird bekannt, daß das Architekturbüro Haag/Lohrberg aus Stuttgart für den Vorschlag, anstelle der Justizgebäude einschließlich Bauhaus in der Kurfürstenanlage einen Stadtpark anzulegen, in einem städtebaulichen Wettbewerb den dritten Preis erlangt hat. (Baubürgermeister von der Malsburg: "Wir müssen realistisch sein. Dieser Entwurf ist nicht machbar")

14. Dezember 2005: „´Nur Lob!´ erntete bei den Mitgliedern von Haupt- und Finanzausschuß ein Bericht des Stadtarchivs über seine Aufgaben und Bedeutung. Informiert wurde der Ausschuß sowohl über die kulturellen und wissenschaftlichen Aktivitäten des Archivs als auch über die durch den Archivleiter geknüpften internationalen Beziehungen.“ (Stadtblatt Nr. 50 vom Tage)

15. Dezember 2005: der Gemeinderat beschließt endgültig die Gestaltung der Anna-Blum-Spielfläche (Theaterstraße 10; wird im Herbst 2006 feierlich den Kindern der Altstadt übergeben). Der geplante 2. Bauabschnitt wird nicht realisiert, da für den Theaterneubau die gesamte Fläche als Materiallager benötigt wird. Nach Fertigstellung des Theaters (Sommer 2012) soll die Spielfläche wiederhergestellt und der 2. Abschnitt gebaut werden. Blumsche Stiftung von 1906 (vgl. Juni 1997, 2006, 2007, Mai 2009, 2012) – Der Gemeinderat beschließt, die Durchfahrt der Bundesstraße 3 durch Heidelberg über die Ernst-Walz-Brücke zu verlegen.

16. Dezember 2005: Einweihung der Kläranlage Siedlung Neurott

21. Dezember 2005: Einweihung der ersten Heidelberger Erdgas-Tankstelle (Eppelheimer Straße)

31. Dezember 2005: "Burelli ist tot" (Bürgermeister Raban von der Malsburg; laut RNZ vom Tage)

[31. Dezember 2005: auf der Erde leben 6,517 Milliarden Menschen]

Dezember 2005: Gründung der Stiftung Sammlung Haßbecker. Große Teile des Museum Haus Cajeth für Primitive Malerei des 20. Jahrhunderts gehen in das Eigentum der Stiftung über

2005: in Heidelberg kommen 4408 Kinder auf die Welt, davon 1169 Stadtbürger

2005: Gründung des Vereins Astronomieschule e. V.

2005: Cornelius Meister wird Generalmusikdirektor der Stadt

2005: US-General Burwell Baxter Bell III., Oberkommandierender der US- und NATO-Truppen in Europa, wird nach Südkorea versetzt. Nachfolger: David D. McKiernan (bis 2008)

2005: das Café Knösel (Untere Straße) wird aufgegeben


2005: eine Million Menschen besuchen das Heidelberger Schloß (um 29.000 weniger als 2004). Der Eintrittspreis wurde von 2,50 auf 3 € erhöht.

2005: der Freundeskreis des Historischen Seminars wird gegründet

2005: die bisher durch das Staatliche Forstamt für das Gebiet des Stadtkreises Heidelberg wahrgenommenen Aufgaben gehen auf die Stadt über

2005: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter entwirft drei Fenster der Universitätskapelle in der Peterskirche

2005: der Architekt Dieter Quast (*1928 in Heidelberg) erhält die Bürgerplakette der Stadt Heidelberg (vgl. 1973, 1990, 1991)

Wintersemester 2005/2006: an der Universität Heidelberg studieren 5650 ausländische Studenten

1. Januar 2006: die Altpapiersammlung wird schrittweise auf grundstücksbezogene Papierbehälter umgestellt. Die 340 öffentlichen Papiercontainer werden eingezogen.

8. Januar-26. März 2006: die Heiliggeistkirche wird geschlossen und umgebaut. Das Westportal soll wieder Haupteingang werden.. Der Vorraum soll vom Schiff durch eine Glaswand abgetrennt werden. Der Aufstieg zum Turm soll über die Westempore gehen. Eine neue Beleuchtung wird installiert.


Januar 2006: neuer Rektor der evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg ist Prof. Bernd Stegmann (Nachfolger von Prof. Hermann Schäffer)

13. Januar-12. Februar 2006: Martinotto - Die Zeit in Heidelberg und in Oviga (Ausstellung des Kulturamts der Stadt Heidelberg im Forum für Kunst)

20. Januar 2006: Einweihung des „Karl-Kollnig-Platz“ in Handschuhsheim (Kreuzung Mühltalstraße/Waldweg/Bergstraße)


Januar 2006: ein Fragment eines Reliefs des Nordfrieses des Parthenon in Athen, der sich in der Antikensammlung der Universität Heidelberg befindet, wird "in Anerkennung der Bedeutung des Parthenon als Weltkulturerbe" an Griechenland zurückgegeben

Januar 2006: die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen führt im Auftrag der Stadt Heidelberg eine repräsentative Umfrage zum demographischen Wandel durch („Demographischer Wandel in Heidelberg. Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage, durchgeführt von der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Stadt Heidelberg im Januar 2006. (Schriften zur Stadtentwicklung, Heidelberg) Heidelberg 2006)

Januar 2006: Rudi Lerche, seit 1992 Leiter des Bürgeramts, geht in Ruhestand

19. Januar - 21. April 2006: Georg Gottfried Gervinus (Ausstellung im Universitätsmuseum)


31. Januar 2006: das Bonsai-Zentrum in Wieblingen wird wegen Insolvenz geschlossen

10./11. Februar 2006: Wolfbrunnen-Werkstatt Nr. 1

Februar 2006: die Position des Universitätsmusikdirektors, die seit 2 Jahrzehnten ruht, wird mit Heinz-Rüdiger Drengemann besetzt

Februar 2006: die Forschungsbohrung "Uni-Nord" im Handschuhsheimer Feld beginnt (Ziel: 500 Meter Tiefe)

16. Februar 2006: der Gemeinderat beschließt die Sanierung der Sandsteinkonstruktion der Carl-Theodor-Brücke ("Die Bauzeit beträgt rund sechs Monate von Mai bis Oktober. Dabei wird die Brücke teilweise eingerüstet, so daß kein Kfz-Verkehr möglich ist. Fußgänger können die Brücke weiterhin benutzen") (vgl. August 2001)


18. Februar 2006: Hopp: Ich zahle alles- Der Stadionstifter will Heidelberg nicht an den Folgekosten des Neubaus beteiligen (Haupttitel der Rhein-Neckar-Zeitung vom Tage, vgl. 10. März 2006)

20. Februar 2006: "Weil sich...die Stimmung im Haus seit dem Intendantenwechsel um 180 Grad gedreht habe, unterbreche man den Streik [des technischen Bühnenpersonals] gerne" (Rolf Kunz, Personalratschef der Städtischen Bühne, laut RNZ)

Februar 2006: der Erzeugergroßmarkt Handschuhsheim ist vom Konkurs bedroht. Dem ehemaligen Geschäftsführer Harald Karl wird vorgeworfen, andere Verantwortliche über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens im Unklaren gelassen zu haben.

Februar 2006: es wird untersucht, ob eine Straßenbahn mit Dieselantrieb die elektromagnetischen Störungen der naturwissenschaftlichen Institute im Neuenheimer Feld "ausreichend verringert" (RNZ, 23. 2. 2006)

23. Februar 2006: "Heidelberger Dienste betreiben Lohndumping - Personalrat des Amtes für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung will nicht, daß die ´billigen` Heidelberger Dienste mehr Aufgaben bekommen" (Titel der RNZ vom Tage)

Februar 2006: das seit Oktober 2001 geschlossene Textilmuseum Max Berk in Ziegelhausen (Brahmsstraße 8) wird als Textilsammlung Max Berk des Kurpfälzischen Museums wieder eröffnet

1. März 2006: die Insolvenz des Erzeugergroßmarkt Handschuhsheim ist abgewendet. Die Generalversammlung beschließt, die Genossenschaftsanteile von 10 auf 100% aufzufüllen. - Die Erhaltungsmaßnahmen am Wieblinger Wehrsteg, (u.a. Austausch der Verschlußkörper) die bis 2014 dauern sollen, beginnen (vgl. März 2010, Mai 2010)

3. März 2006: die Verwaltung des Heidelberger Schlosses will ab April 2006 eine halbe Stunde nach Kassenschluß keine Personen mehr in den Schloßhof lassen (lt. RNZ vom Tage)

10. März 2006: in Heidelberg soll ein Fußballstadion gebaut werden, das von Dietmar Hopp (SAP) bezahlt wird (lt. RNZ vom Tage, vgl. 18. Februar 2006) - Hochwasser des Neckar in Heidelberg (höchster Pegelstand 4,08 Meter)


15. März 2006: zwischen Pfaffengrund, Pleikartsförster Hof und Stückerweg soll zum Teil auf Heidelberger Gemarkung (Gewann "Oftersheimer Weg links"), zum Teil auf Eppelheimer Gemarkung (Gewann "Kolbengarten") bis 2008 auf 18 Hektar ein Fußballstadion für 30.000 Zuschauer gebaut werden, das von Dietmar Hopp (SAP) bezahlt wird. Geschätzte Kosten: 50 Millionen €. Der Stückerweg soll dreispurig ausgebaut, ein Parkplatz für 5200 Autos angelegt, eine zweite Zufahrt weiter westlich gebaut werden. ("Ein Stadion zum Nulltarif" (RNZ-Titel vom Tage), "Ich werde einen Buspendelverkehr vom Hauptbahnhof subventionieren" (D. Hopp lt. RNZ vom Tage)) (vgl. auch RNZ, 22. 3. 2006, S. 7 und folgende Ausgaben). - Das Stadion soll schließlich bei Sinsheim gebaut werden.

15. März 2006: Spatenstich zum Bau der neuen Feuerwache am Baumschulenweg (Architekt: Peter Kulka, geplante Fertigstellung: Ende 2007, Kosten 17,5 Millionen €)


März 2006: die 2004 begonnene Außen-Sanierung der evangelischen Christuskirche (Weststadt) ist abgeschlossen

22. März 2006: "Zur Verkehrsentlastung Eppelheims (muß) eine Südumgehung verwirklicht werden" (Dieter Mörlein, Bürgermeister von Eppelheim, nach RNZ, 22. 3. 2006)

23. März 2006: der wegen eines seit 7 Wochen laufenden Streiks im öffentlichen Dienst liegengebliebene Hausmüll soll "mit Hinweis auf die steigenden Temperaturen und die damit verbundene Gesundheitsgefährdung" "mit oder ohne Vereinbarung mit der Gewerkschaft" abgefahren werden (lt. RNZ vom 21. 3. 2006). - Die Heidelberger ver.di-Mitglieder sprechen sich am 22. 3. 2006 mehrheitlich für eine Unterbrechung des Streiks aus.

26. März 2006: Landtagswahl in Baden-Württemberg. 34,6% der Heidelberger Wähler stimmen für die CDU. Werner Pfisterer erringt das Direktmandat.

26. März 2006: Die Heiliggeistkirche wird nach 11 Wochen Umbauzeit wieder eröffnet. Sie ist wieder durch den Haupteingang betretbar. Beim Umbau wurden in drei Meter Tiefe menschliche Gebeine und Mauerreste der Vorgängerkirche aus dem 12./13. Jahrhundert gefunden. Eine Glastür und ein neues Beleuchtungssystem wurden eingebaut. Das Kirchenschiff soll in Zukunft leer bleiben. Der Keller soll als Lager für die Bestuhlung dienen.


März 2006: Gründung des Vereins Voices for Africa

4. April 2006: Vera Cornelius (36, seit 2002 Tourismusmarketing-Managerin der HKT GmbH) wird Geschäftsführerin des Verkehrsvereins Heidelberg/HKT (Nachfolgerin von Nils Kroesen, seit 1970)

8. April 2006: Einweihung des neu gestalteten Arboretum am Speyererhof

9. April bis 7. Mai 2006: Poesie und Realität. Der Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses in der Frühzeit der Fotografie (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

18. April- Ende 2006: zweiter Abschnitt der Instandsetzung der Carl-Theodor-Brücke (nördliche Stützmauer, drei nördliche Brückenbögen, Statuen; Kosten: 1 Million €)


24. April 2006: die Stadtbücherei Heidelberg feiert ihren 100. Geburtstag

24. April 2006: der Mieterverein Heidelberg nimmt in einem „Offenen Brief an die Heidelberger Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen“ Stellung zur aktuellen Heidelberg-Umfrage im Lichte der Wohnungspolitik

29. April 2006: Eröffnung der neuen Kindersprachschule des DAI in der Hauptstraße 29 (One World Language School - OWLS)

30. April 2006: beim "Heidelberger Halbmarathon" wird eine neunjährige Läuferin von zwei erwachsenen Läuferinnen umgerannt und erleidet einen Ellenbogenbruch, Gehirnerschütterung, Schürfwunden und Schock. Die Läufer laufen weiter.

5. Mai 2006: es wird bekannt, daß die Fa. Wild (Eppelheim) bis 2010 für 100 Millionen € östlich der Autobahn A 5 (zwischen Pfaffengrund und Pleikartsförster Hof) eine Fabrik für "Capri-Sonne" errichten will. 28 von 59 Hektar Gelände gehört zur Gemarkung Heidelberg. 20 Hektar sind für "ökologischen Ausgleich" mit "Erlebnispark" vorgesehen. Am 19. Oktober 2007 wird bekannt, daß die Fa. Wild diese Pläne aufgegeben hat.

15. Mai 2006: der Eppelheimer Gemeinderat stimmt einmütig der Erweiterung der Wild-Werke zu (vgl. 5. Mai 2006)

19. Mai 2006 bis 31. März 2007: Ein Knab auf schnellem Roß. Die Romantik in ihrer Heidelberger Zeit (Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg) http://www.ub.uni-heidelberg.de/news/ausstellung/knab.html

21.-25. Mai 2006: Treffen ehemaliger jüdischer Bürger/innen in Heidelberg

22. Mai 2006: Clemens-Brentano-Preis für Literatur an Stefan Weidner (*1967)

23. Mai 2006: für Hans-Bernd Oppenheimer, der am 17. März 1945 im KZ Buchenwald umkam, wird in der Eingangshalle des KFG eine Gedenktafel eingeweiht

24.-28. Mai 2006: Landesturnfest in Heidelberg

Mai 2006: der Kulturausschuß des Gemeinderats empfiehlt, die Verwaltung zu beeauftragen, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege eine Denkmaltopografie für Heidelberg zu erstellen. Sie soll eine Dokumentation aller Kulturdenkmale der Stadt Heidelberg sein und als Arbeitshilfe in der kommunalen Denkmalpflege dienen. (vgl. 21. Juni 2006, 19. Februar 2008, 22. November 2013)

1. Juni 2006: Roland Blatz Bürgerbeauftragter

7. Juni-16. Juli 2006: Aloys Schreiber (1761-1841). Der Romantiker in der 'Partei Voß' (Ausstellung im Universitätsmuseum; Heidelberger Geschichtsverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Universitätsmuseum und dem Kulturamt, im Rahmen von "Literatursommer Baden-Württemberg 2006 - Im Spiegel der Romantik) mehr


21. Juni 2006: der Haupt- und Finanzausschuß des Gemeinderats beauftragt die Stadtverwaltung, in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege eine Denkmaltopografie für Heidelberg zu erstellen. Sie soll eine Dokumentation aller Kulturdenkmale der Stadt Heidelberg sein und als Arbeitshilfe in der kommunalen Denkmalpflege dienen. (vgl. Mai 2006, 19. Februar 2008, 22. November 2013)

[Juni 2006: der Interregio verschwindet aus dem Angebot der Deutschen Bahn]

25. Juni-13. August 2006: Wilhelm Fraenger & Heinrich George. Bilder und Dokumente einer Freundschaft (Ausstellung in der Friedrich-Ebert-Stiftung)

18. Juli-16. September 2006: Eine Welt der Farben. 100 Jahre Will Sohl (Ausstellung in der Stadtbücherei Heidelberg)

20. Juli-18. August 2006: Die Romantik und "Alt Heidelberg" (Ausstellung im Germanistischen Seminar, Palais Boisserée)

21. Juli 2006: 35,8°C gemessene Temperatur, heißester Tag des Jahres (DWD-Wetterstation am Uniklinikum Neuenheimer Feld)

Sommersemester 2006: an der Universität Heidelberg studieren 25.758 "Studenten"

Juli 2006: "Meine Rente ist so gering, daß ich in Heidelberg nicht mehr leben kann" (Dr. Carl-Ludwig Fuchs, Rhein-Neckar-Zeitung, 22. 7. 2006)

20. Juli 2006: das Bürgerkomitee zur Rettung des [städtischen] Theaters wird gegründet

26. Juli 2006: Feier des 10jährigen Jubiläums der Universitätsmuseums

27. Juli 2006: "Heidelberg hat relativ solide gewirtschaftet und recht wenig Schulden" (Micha Hörnle, RNZ, 27. Juli 2006)

Juli 2006: auf dem Bierhelderhof wird ein hölzerner Landschaftsrahmen aufgestellt, der den Blick auf eine Weidefläche mit alten Obstbäumen lenkt

1. August 2006: der 29jährige Johan Holten aus Kopenhagen wird Nachfolger von Hans Gercke als Leiter des Heidelberger Kunstvereins (bis 2011)

August 2006: das 1972 gegründete katholische Bildungszentrum für die kirchliche Region Rhein-Neckar der Erzdiözese Freiburg in Ziegelhausen (Neckarhelle) wird aus finanziellen Gründen geschlossen (vgl. 19. Februar 2005, 1. Oktober 2006)

2. August 2006: der Gemeinderat beschließt, den Platz zwischen Mühltalstraße, Handschuhsheimer Landstraße und Dossenheimer Landstraße (altes Rathaus) in Handschuhsheim nach dem Kantor und Organisten Erich Hübner (1917-1985) an der Friedenskirche Handschuhsheim Erich-Hübner-Platz zu benennen

2. August 2006: der Gemeinderat lehnt mit 19:11 Stimmen den Bau eeines zweiten Umsetzgleises für die Straßenbahn am Bismarckplatz ab

2.-5. August 2006: die schweizer Bank UBS präsentiert im Kurpfälzischen Museum eine Ausstellung ausgewählter Münzen und Medaillen der Pfalz (Teil einer Sammlung mit 1221 Positionen, die von der UBS in Zürich versteigert wird, eine der größten Pfalzsammlungen, die jemals auf dem Markt angeboten wurde

3. August 2006: Oberbürgermeisterin Beate Weber enthüllt die restaurierte Statue des Kurfürsten Carl Theodor auf der Alten Brücke. Es wird bekannt, daß die Sanierung der Alten Brücke (4 Millionen €) durch eine Spende von American Express (100.000 $) gefördert wird.


August 2006: "Dieser Platz ist total vermurkst" (Stadträtin Margret Hommelhoff über den Bismarckplatz, RNZ 5. 8. 2006)


10. August 2006: der 1987 für den motorisierten Individualverkehr "vorübergehend" geöffnete Forstweg Unterer Sankt Nikolausweg (Stadtwald, zwischen MPI für Kernphysik und Drei Eichen) wird für den motorisierten Verkehr wieder (außer für den Linienbus, Taxi und Fahrzeuge der Forstwirtschaft) „dauerhaft“ gesperrt (vgl. 8. November 2006, 12. November 2006, 2. März 2007)

28. August-10. Dezember 2006: "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806" Ausstellung in Magdeburg und Berlin (dabei wird der Codex Manesse erstmals seit 15 Jahren wieder von der Universitätsbibliothek Heidelberg für ein Ausstellungsvorhaben entliehen)

August? 2006: Gründung der Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft

August 2006: eine Informationstafel über alte Rebsorten wird im Weinberg von Hans-Peter Burgstaller (Steinachsweg/Gewann Steinberg) aufgestellt (Text: Dr. Peter Sinn; vgl. November 2003)


August/September 2006: bei archäologischen Grabungen an der Baustelle Sandgasse 13 der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz werden Mauerreste aus dem 13./14. Jahrhundert, Keramik, ein Backofen und ein Brunnen gefunden

4. September 2006: die Universität Heidelberg gibt ein ca. 8x11 cm großes Relief-Fragment vom Fries des Parthenon-Tempels in Athen, das in Heidelberg erstmals 1871 registriert wurde, an Griechenland zurück

7. September 2006: Ludwig Haßlinger aus Heidelberg-Handschuhsheim erhält in Wertheim-Bronnbach die Heimatmedaille Baden-Württemberg

September 2006: das Land verkauft das ehemalige Schloßhotel mit 12.000 Quadratmeter Gelände an den Konzern Hochtief Construction AG für 4 (oder 6, je nach Quelle) Millionen €. Es wird vollständig entkernt und umgebaut. Dort sollen Luxus- Eigentumswohnungen entstehen (vgl. Mai 2007)


13. September 2006: „Ich freue mich auf einen neuen schönen Platz ohne Autos, der zum Verweilen einlädt.“ (Stadtrat Klaus Pflüger, FWV, über den neuen Ebertplatz, nach Stadtblatt Nr. 37 vom Tage)

17. September 2006: Gottesdienst zum 100jährigen Jubiläum der evangelischen Kreuzkirche Wieblingen

21. September 2006: es wird bekannt, daß das von Dietmar Hopp (SAP) geplante Fußballstadion für 30.000 Zuschauer in Sinsheim gebaut werden soll (vgl. 10. März 2006)

26. September 2006: der Schornstein des ehemaligen Müllkompostwerks Wieblingen (83 m hoch) wird gesprengt

30. September 2006: das Restaurant Le Palme (Hauptstraße) schließt nach 38 Jahren seinen Betrieb

1. Oktober 2006: Freundschaftsvertrag ("Charta für Freundschaft") zwischen Heidelberg/Südafrika und Heidelberg/Neckar in Heidelberg unterzeichnet (vgl. April 2005)

1. Oktober 2006: das Finanzamt Heidelberg ist komplett in der Maaßstraße 32 und 28/1 (Wieblingen) untergebracht

1. Oktober 2006: Dr. Ernst Baader wird Leiter des neuen Landschafts- und Forstamtes der Stadt Heidelberg

10. Oktober 2006: OB-Kandidat Eckart Würzner feiert seinen 45. Geburtstag im SRH-Tower (Hausherr: Klaus Hekking). Gäste: Lothar Späth („In Heidelberg ist ein politischer Wechsel fällig. Und außerdem ist das ein Geburtstagsgeschenk von mir, kein Wahlkampf.“ „Meine schönste Zeit war das erste Jahr in Jena, weil da noch keine Behörde funktioniert hat.“ „Die leere Rentenkasse ist aber kein parteipolitisches Problem, Sozialdemokraten und Christdemokraten werden statistisch gesehen gleichzeitig sterben“) und weitere rund 200 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft.

[13. Oktober 2006: die französische Nationalversammlung beschließt, die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern zu verbieten]

22. Oktober 2006: Oberbürgermeister-Wahl in Heidelberg (1. Wahlgang; Dr. Eckart Würzner 47,45 der Stimmen, Dr. Caja Thimm 33,65, Dr. Jürgen Dieter 12,8 %)

25. Oktober 2006: das Heidelberger Theater wird geschlossen, weil die Sicherheit der Beschäftigten nicht mehr gewährleistet ist (bis 19. November 2006)


Oktober 2006: das neu erbaute Gemeindezentrum der Mormonen im Ochsenkopf wird eingeweiht

Oktober 2006: Einweihung des Fahrbach-Brunnen (Seminarstraße)

Oktober 2006: Konrad Müller, Generalsekretär von ELSO, früher Personalchef des Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie, erhält für sein ehrenamtliches Engagement für das jüdische Leben in Heidelberg und für die christlich-jüdische Zusammenarbeit das Bundesverdienstkreuz

14. Oktober 2006: eine Gedenktafel für Hannah Arendt (1906-1975) am (zerstörten) Anwesen Schloßberg 16 wird enthüllt. „Wir planen außerdem, einen Platz in der Bahnstadt nach ihr zu benennen“ (Oberbürgermeisterin Beate Weber, Stadtblatt 42, 18. 10. 2006, S. 5)

31. Oktober 2006: literarischer Abend zu Ehren der Schriftstellerin Sophie Mereau (†31. Oktober 1806 in Heidelberg) der Stadtbücherei Heidelberg mit Studierenden des Germanischen Seminars der Universität Heidelberg

2.-4. November 2006: 200 Jahre Heidelberger Romantik. Internationales wissenschaftliches Kolloquium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (Veranstalter: Prof. Dr. Jochen Hörisch, Prof. Dr. Helmuth Kiesel, Prof. Dr. Friedrich Strack, Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg)

November 2006: in Leimen wird bei Bauarbeiten nördlich des alten Stadtkerns das Grab einer jungen Frau aus der Merowingerzeit (†530/555 n. Chr.) mit Beigaben (2 vergoldete Scheibenfibel, Perlen, Kamm) gefunden

8. November 2006: der Gemeinderat lehnt 16:21 den Antrag der CDU-Fraktion ab, den Unteren St. Nikolausweg auszubauen und für den allgemeinen Durchgangsverkehr zu öffnen (vgl. 10. August 2006, 2. März 2007)

12. November 2006: Oberbürgermeister-Wahl in Heidelberg (2. Wahlgang): Dr. Eckart Würzner (parteilos, Kandidat von CDU, Heidelbergern, FDP, FWV), wird mit 53,9% der Stimmen gewählt.

14. November 2006: erste Probefahrt der Straßenbahn nach Kirchheim

November 2006: Gründung der China-Initiative Heidelberg e. V. (Vorsitzender: Dr. Peter Blum) www.china-initiative.de

November 2006: der amerikanische Kaplan Michael Strohm erklärt, er empfinde die Beziehungen zwischen Amerikanern und Deutschen in Heidelberg als „eiskalt“ (Ruprecht 104, November 2006, S. 9)

19. November 2006: das seit 25. Oktober 2006 geschlossene Heidelberger Theater wird wieder eröffnet

27. November 2006: der Heidelberger Hauptbahnhof wird wegen Einbau eines neues Stellwerks für das Wochenende geschlossen

November 2006: erster Spatenstich für die Erschließung des Schollengewann (Wieblingen)

November 2006: Soumia Baha aus Béziers ist neue Leiterin des Montpellierhaus

November 2006: das 1996 eingerichtete Firmenmuseum im Verwaltungsgebäude des Zementwerks Leimen wird im ehemaligen Gasthaus „Zum Portland-Cementwerk“ als Portland-Museum neu eröffnet www.heidelbergcement.com

6. Dezember 2006: Vorstellung des neuen Jahrbuchs des Heidelberger Geschichtsvereins durch Dr. Jörg Peltzer vom Institut für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde mehr

9. Dezember 2006: Einweihung der Straßenbahnlinie nach Kirchheim (Linie 26) (Kosten: 45 Millionen €)


11. Dezember 2006: Bürgermeister Dr. Eckart Würzner weiht den ersten Teilbereich des Kinderspielplatzes Theaterstraße ein. („Der Bau des knapp 700 qm großen Platzes erfolgt in zwei Abschnitten. (...) Dann wird endgültig, wie Anna Blum testamentarisch an dieser Stelle gewünscht, ein neuer Erholungsort in der Altstadt entstanden sein. (...) Mit dem neuen Spielplatz in der Altstadt konnte das dortige Defizit an Spielflächen verringert werden.“ (Stadtblatt 51, 20. 12. 2006, S. 5; vgl. Mai 2009)

13. Dezember 2006: Oberbürgermeisterin Beate Weber übergibt ihr Amt an Dr. Eckart Würzner

14. Dezember 2006: Vereidigung von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Danach Empfang im Königsaal des Schlosses. Ansprachen: Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin Ludwigshafen, Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender Heidelberger Druckmaschinen AG, Siegfried Michel, Vorsitzender der TSG Rohrbach, Florian Barth. Pfarrer der Kapellen-Gemeinde.

Dezember 2006: das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg stellt im Handschuhsheimer Feld 14 wetterfeste Informationstafeln zum Gartenbau und zur landwirtschaftlichen Nutzung des Gebietes auf


2006: in der Universitätsbibliothek Heidelberg wird das Handschriften-Fragment eines satirischen Gedichtes in französischer Sprache des Zisterziensermönches Hélinant de Froidmont aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entdeckt (Les vers de la mort, verfaßt Ende des 12. Jahrhunderts)

2006: in Heidelberg wird das Institut für Kunst und Recht IFKUR e.V. gegründet

2006: in Heidelberg wird ein Italienzentrum gegründet (Seminarstraße 3) www.italienzentrum.de

2006: Jubiläum 50 Jahre neue katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus Heidelberg-Wieblingen

2006: 1,1 Millionen Kongreß- und Tagungsgäste besuchen Heidelberg. Im Heidelberger Gastgewerbe werden 950.000 Übernachtungen gezählt, davon 550.000 durch Kongreß-/Tagungsgäste oder Geschäftsreisende. Der Umsatz der Stadthalle liegt bei 1,65 Millionen Euro oder bei 209 Euro pro Gast.

2006: das Unterwegs-Theater bekommt eine Spielstätte im alten Hallenbad (vgl. 25. Juli 2007, April 2010)

2006: der erste Bauabschnitt zur vom Gemeinderat 2005 beschlossenen Einrichtung des Spielplatzes Theaterstraße 10 (Anna-Blum Spielfläche) erfolgt. Auch der zweite Bauabschnitt (also die Gesamtfläche) wird am 15. Dezember 2006 beschlossen. Die Theatersanierung führt zum Abbau der schon genutzten Spielfläche. Der zweite Bauabschnitt, für Frühjahr 2007 geplant, wird zunächst nicht mehr realisiert. Nach Fertigstellung des Theaters soll die Spielfläche wieder eingerichtet und der 2. Teil gebaut werden (Sommer 2012). Die finanziellen Mittel sind im laufenden Haushalt der Stadt vorhanden. (vgl. Mai 2009)

2006: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter entwirft das Friedensfenster in der Gebetskapelle der Peterskirche

2006: das Heidelberg Center for American Studies (HCA) der Universität Heidelberg (am 7. Januar 2004 in der Schillerstraße 4-8 eröffnet) zieht in die Hauptstraße 120=“Haus Neukirch“ bzw "Curt und Heidemarie Engelhorn Palais")

12. Januar-4. Februar 2007: Will Sohl zur Erinnerung (Ausstellung des Kulturamts in den Räumen des Forum für Kunst

13. Januar 2007: das Kartonmodell-Museum eröffnet in der Karlsruher Straße 76-78 mit der Ausstellung „Architektur aus Karton“ www.kartonmodellmuseum.de

13. Januar 2007: „Die OEG hat ein Grundproblem und das ist ihre sehr gute Auslastung“ zitiert die Rhein-Neckar-Zeitung vom Tage die „Profis der Rhein-Neckar- Verkehr GmbH (RNV) – Michael Böhm, Franz Wilhelm Coppius, Thomas Czech und Stephan Heidenreich“. - „Die vielen Ein- und Aussteigevorgänge an den einzelnen Haltstestellen könnten bewirken, daß sich die – jeweils für sich genommen – geringen Verzögerungen zu erheblichen Verspätungen addierten“, berichtet die RNZ weiter.

14. Januar 2007: Bürgerfest des Oberbürgermeister im Zollhofgarten

17. Januar 2007: der Bauausschuß des Gemeinderats beschließt mit 8 zu 5 Stimmen, die Markt-Kolonnaden auf dem Ebertplatz von 1927 (Baumeister: Baurat Fritz Haller, Planung: Franz Sales Kuhn) wegen des Baus einer Tiefgarage abzureißen, weil eine Sanierung mit 750.000 € zu teuer sei, und die Bäume auf dem Platz zu fällen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden im Februar 2009 auf 9 Millionen € veranschlagt. (vgl. 8. Februar 2007, 21. Januar 2008)


19. Januar 2007: nachmittags Sturm Kyrill (100 km/h Geschwindigkeit über Heidelberg)

29. Januar 2007: Mit Dr. Manfred Vogt, seit 1. April 2002 technischer Vorstand der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG und kaufmännischer Geschäftsführer der HVV, am 26. Februar 2004 vom Aufsichtsrat der HSB wegen "grober Pflichtverletzung, Unfähigkeit zur Geschäftsführung, Vertrauensentzug durch die Hauptversammlung" (nach Urteil des Landgericht Heidelberg vom 23. Dezember 2004 zu Unrecht) entlassen, wenige Tage später auch als kaufmännischer Geschäftsführer der HVV gekündigt, einigt sich mit der Stadt Heidelberg auf einen Vergleich. Sämtliche Auseinandersetzungen werden einvernehmlich beigelegt. Gegen Zahlung seiner Pensionsansprüche und eines Schadensersatzes wegen Rufschädigung verzichtet Vogt auf seinen Posten als HSB-Vorstand. Über die Inhalt des Vergleichs und die Höhe des Schadensersatzes wird Stillschweigen vereinbart. Mitglieder des Gemeinderat beziffern den Schaden, der der Stadt durch die Vogt-Affäre entstand, auf eine Million €. Für die Begleichung sollen die Versicherungen von Alt-Oberbürgermeisterin Weber und der HSB-Aufsichtsräte aufkommen.

31. Januar 2007: die Fa. Schmitthelm im Pfaffengrund schließt nach 75 Jahren wegen zu hoher Lohn- und Betriebskosten ihren Betrieb

7. Februar 2007: „Guten Tag, Herr Bundespräsident, ich begrüße Sie als frisch gewählter Oberbürgermeister in Heidelberg“ – „Dazu beglückwünsche ich Sie. Ein schönes Örtchen hier.“ – „Das kann mal wohl laut sagen.“ (Dialog zwischen OB Dr. Eckart Würzner und Bundespräsident Köhler vor der Alten Universität, nach RNZ, 8. 2. 2007)

8. Februar 2007: der Gemeinderat beschließt mit 29 zu 11 Stimmen, die Markt-Kolonnaden auf dem Ebertplatz von 1927 (Baumeister: Baurat Fritz Haller, Planung: Franz Sales Kuhn) wegen des Baus einer Tiefgarage abzureißen, weil eine Sanierung mit 750.000 € zu teuer sei, und, die Bäume auf dem Platz zu fällen (vgl. 17. Januar 2007, 21. Januar 2008) – Der Gemeinderat beschließt eine neue Dezernatsverteilung der Stadt Heidelberg.

9. Februar-21. April 2007: Karl Jaspers: Das Buch Hannah (Ausstellung im Universitätsmuseum)

22. Februar 2007: Hommage an Hilde Domin in der Stadtbücherei Heidelberg

Februar 2007: Gründung des Verein Medinetz Rhein-Neckar. Ziel: „die Situation von Flüchtlingen und Migranten medizinisch zu verbessern“

[23. Februar 2007: Veröffentlichung des Personenstandsrechtsreformgesetzes]

24. Februar 2007: „Die Heidelberger Justizgebäude sind für die Beschäftigten unzumutbar“ (Landgerichtspräsident Hans-Gerd von Dücker laut RNZ vom Tage)

1. März 2007: Rolf Dähn (*1959) wird Pressesprecher der Stadt Heidelberg

1./2. März 2007: Konferenz der Bildungsminister von 39 europäischen Staaten in der Stadthalle Heidelberg. Thema: „Bildung verbindet“

2. März 2007: der 1987 für den motorisierten Individualverkehr "vorübergehend" geöffnete und am 10. August 2006 wieder gesperrte Forstweg Unterer Sankt Nikolausweg (zwischen MPI für Kernphysik und Drei Eichen) wird wieder geöffnet. Der Weg soll ausgebaut und es sollen regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. „Aus Sicherheitsgründen gilt auf dem Unteren Sankt Nikolausweg weiterhin Tempo 30, ebenso auf dem Steigerweg. Ergänzend werden im Bereich Steigerweg ein Geschwindigkeitsanzeiger montiert und regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, um die Einhaltung in der Tempo-30-Zone zu gewährleisten.“ (Stadtblatt 10, 7. 3. 2007, S. 10) (vgl. 10. August 2006, 8. November 2006, 12. November 2006)

11. März 2007: der Heidelberger Immobilienunternehmer Roland Ernst (im August 2004 wegen Zahlung von Schmiergeldern zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt) wird von Michael Buselmeier in der Stadtbücherei Heidelberg interviewt (vgl. 19. Mai 2000)

27. März 2007: der Rechtsanwalt Dr. Jobst Wellensiek wird Leiter des Kuratoriums der "Josefine-und-Eduard-von-Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst" (Vorgängerin seit 1992: OB Beate Weber) – Der Geographie-Professor Bernhard Eitel wird als Nachfolger von Peter Hommelhoff zum Rektor der Universität Heidelberg (ab 1. Oktober 2007) gewählt

28. März 2007: Architekt Bert Burger (*1941) wird 1. Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Heiligenberg (Nachfolger von Diether Frauenfeld), Stellvertreter: Ludwig Haßlinger (vgl. 1997; 12. März 2008)

30. März 2007: die Pläne für die Sanierung des städtischen Theaters werden in der RNZ vorgestellt

31. März 2007: Dr. Steffen Bauer, Pfarrer der Heiliggeistkirche, Dekan der evangelischen Kirche in Heidelberg, wird von Landesbischof Dr. Ulrich Fischer verabschiedet

März 2007: Dr. Alex Füller wird zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Weststadt gewählt

März 2007: das Postamt Rohrbach wird geschlossen

7. April 2007: nach einem Bericht in der Oster-Ausgabe der RNZ soll die Benediktiner-Abtei Neuburg für 1,2 Millionen € renoviert werden. Das Geld kommt vom „Verein der Freunde“, von Sponsoren aus der Industrie, von privaten Spendern, von der Landesstiftung und vom Erzbistum Freiburg. „Für einen notwendigen Parkplatz, der mit 60 bis 80 Plätzen am Wingertsberg entstehen soll, hat der Abt auch schon ein paar Spendenzusagen notiert“ (RNZ)

19. April 2007: das Lebenswissenschaftliche Zentrum Bioquant im Neuenheimer Feld 267 wird eingeweiht (Architekt: Volker Staab, Baukosten: 24,2 Millionen €)

April 2007: die Heidelberger Studentenzeitung Ruprecht wird beim MLP-Campus-Award zur besten deutschen Hochschulzeitung ernannt http://www.ruprecht.de/

April 2007: das Faltblatt der Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt Historischer Rundgang durch „Alt-Hendesse“. 10 Jahre Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt erscheint

2. Mai 2007: der Lesesaal der Universitätsbibliothek Heidelberg (Altstadt/Neuenheimer Feld) ist jetzt auch sonntags von 9 bis 22 Uhr geöffnet

2. Mai 2007: Brentano-Preis (10.000 €) an Clemens Meyer (*1977) aus Halle/Saale

3. Mai 2007: der Gemeinderat beschließt den Bau von 19 Wohneinheiten der GGH östlich des der Beethovenstraße zwischen Richard-Wagner-Straße und Mozartstraße

6. Mai 2007: „Einkaufssonntag“ mit „Frühlingsfest“ in Heidelberg

14. Mai 2007: OB Würzner verfügt, daß eine Projektgruppe eingerichtet wird, die die Umsetzung der Planung der Bahnstadt verfolgt


15. Mai 2007: Umzug der Gregor-Mendel-Realschule aus der Heidelberger Straße 61 in das neue Schulgebäude Kirchheim


20. Mai 2007: Neueröffnung der Sammlung Posselt (überwiegend niederländische Gedmälde aus dem 17. Jahrhundert; Kurpfälzisches Museum)(vgl. 17. August 1907)

21. Mai 2007: in der Uferstraße (Neuenheim) wird beim Bau eines Einfamilienhauses der Fam. Stern der Aufsatz einer Jupiter-Gigantensäule aus der Zeit um 150 n. Chr. entdeckt (Eisen und Blei, ca. 25 kg; jetzt im Kurpfälzischen Museum, vgl. 1838, 6. Juni 2007) http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/hd/km/kdm/11/02a.htm

Mai 2007: es wird bekannt, daß die Fa. Oberfeld das Areal des seit 1844 bestehenden Lokals Essighaus in der Plöck 97 für 1,8 Millionen € an die Fa. Immobilien Kraus verkaufen will. Der Pachtvertrag läuft am 30. September 2007 aus und soll nicht verlängert werden.

Mai 2007: es wird bekannt, daß das im September 2006 vom Land an den Konzern Hochtief Construction AG verkaufte ehemalige Schloßhotel komplett entkernt und „leicht erweitert“ werden soll. Dort sollen 36 (oder 37, je nach Quelle) Luxus-Eigentumswohnungen entstehen (Quadratmeterpreis 4000-7000 €). Die Fassade soll „weitgehend erhalten“ bleiben, anstelle des Satteldachs ist ein Flachdach mit 2 Penthäusern geplant. Auf dem Gelände der ehemaligen Wirtschaftsgebäude sollen fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen. („Das Haus wird keinen Kubikzentimeter größer als ursprünglich vorgesehen“ Carsten Schwenker, Technischer Leiter der Hochtief Construction AG, RNZ, 23. 10. 2009)

3. Juni 2007: „Von 1907 bis 1973 befand sich im Bereich Brechtelstraße/ Lindenweg die chemische Reinigung Schaedla mit Färberei. Zu ihren Hinterlassenschaften gehört unter anderem der Grundwasserschadenfall „Schaedla“. Seit der 1999 begonnenen Sanierung des Grundwassers wurden rund 3.500 Kilogramm chlorierte Kohlenwasserstoffe aus dem Boden entfernt. Für die weitere Sanierung vergab der Bauausschuss jetzt einstimmig folgende Aufträge: Errichtung von sieben Sanierungsbrunnen und zwei Infiltrationsbrunnen an Firma Brunnenbau Lehr, Lampertheim, zum Angebotspreis von 105.316,19 Euro; Tiefbauarbeiten (Schachtbauwerke und Rohrleitungen) sowie Errichtung der Grundwassersanierungsanlage an Firma Sax und Klee GmbH, Mannheim, zum Angebotspreis von 238.578,15 Euro und 400.651,44 Euro zuzüglich der Betriebskosten für fünf Jahre (2008 bis 2012) in Höhe von 293.707,85 Euro. Die Maßnahme wird vom Land Baden-Württemberg zu 75 Prozent gefördert.“ (Stadtblatt vom Tage)

5. Juni-2. September 2007: Hanna Nagel – Zeichnungen (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

6. Juni 2007: in der Uferstraße (Neuenheim) wird beim Bau eines Einfamilienhauses der Fam. Stern eine Jupiter-Gigantensäule aus der Zeit um 150 n. Chr. entdeckt (vgl. 1838, 21. Mai 2007)

http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/hd/km/kdm/11/02a.htm

8. Juni 2007: es wird bekannt, daß die Innenrevision der RNV im Mai 2007 entdeckt hat, daß Mitarbeiter der Kassenschaffnerei der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG seit März 2005 (Gründung der RNV) Fahrgelder in Höhe von mehr als 2,2 Millionen € unterschlagen haben. Eine schwarze Kasse soll bei der HSB existieren. Der Mitarbeiter, der die Information weitergab, wurde entlassen (RNZ vom Tage)

16. Juni-25. November 2007: der Unterkiefer von Mauer wird im Heid`schen Haus, Mauer, Bahnhofstraße 4, im Original ausgestellt www.homoheidelbergensis.de

23. Juni 2007: Einweihung der Gregor-Mendel-Realschule Kirchheim

Juni 2007: die Heidelberger evangelische Stadtsynode wählt Marlene Schwöbel zur Dekanin (Nachfolgerin von Steffen Bauer)

Juni 2007: die Fa. Züblin Development kauft für 9,7 Millionen € vom Land die 1992 für 55 Millionen DM asbestsanierten Justizgebäude mit Gelände in der Kurfürstenanlage. Sie sollen abgerissen werden. In einem Neubau an der Stelle des Finanzamts, der ein Stockwerk höher wird, sollen Gerichte und Staatsanwaltschaft untergebracht werden. Für das restliche Areal ist eine Mischung aus Wohnungen, Büros und Einzelhandel vorgesehen. Die Bahnhofstraße soll schmäler, die Bäume sollen reduziert werden.

1. Juli 2007: die Landwirtschaft der Abtei Neuburg wird für 20 Jahre an die Klosterhof Neuburg KG verpachtet

6. Juli 2007: Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl spricht über „Die Zunkuft Europas“ (Aula der Neuen Universität)

25. Juli 2007: der Gemeinderat beschließt, den historischen Theatersaal des städtischen Theaters als zweite Spielstätte zu erhalten und einen neuen Saal „mit modernster Technik und für die Theatermitarbeiter angemessenen Arbeitsbedingungen“ („Planvariante 2c“) zu errichten. Ein Architekturwettbewerb soll ausgeschrieben werden. Voraussichtliche Kosten: 35 Millionen €. – Alexander Thewalt (39) wird zum Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement gewählt.

25. Juli 2007: Der Gemeinderat beschließt, das alte Jugendstilbad in Bergheim nach dem Konzept der Fa. Weidenhammer zur Spielstääte des „Unterwegstheater“ zu machen. „Die übrigen Räume sollen für Kunst, Wohnen und Gastronomie genutzt werden“. Der Kaufpreis beträgt 508.000 €, die Investitionssumme 3,4 Millionen €. (RNZ, 26. 7. 2007) „Nur leider hapert es in der Stadt eher mit dem Konsum, Kultur haben wir jede Menge“ (Micha Hörnle, RNZ). (Im April 2008 zieht sich die Fa. Weidenhammer aus dem Bewerbungsverfahren zurück).

25. Juli 2007: Wolfgang Erichson aus Berlin wird zum Dezernenten für Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste gewählt (Amtsantritt: 1. September 2007).

Sommer 2007: der ehemalige Fernmeldeturm der US Army auf dem Königstuhl wird an das Land Baden-Württemberg zurückgegeben (Mikrowellenanlagen außer Betrieb, Umstellung auf Glasfaser)


17. August 2007: die Heidelberger Kongreß- und Tourismus GmbH (HKT) und die Heidelberger Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft werden aufgelöst. Die Heidelberg Marketing GmbH wird gegründet.

August 2007: Gründung des Ortsverband „Die Linke Heidelberg“

August 2007: Beginn der Erschließung des Kirchheimer Neubau-Wohngebiet Im Bieth

September 2007: die Bahn-Tochterfirma Aurelis, Eigentümerin von 75 ha der Fläche der geplanten Bahnstadt, wird an die Essener Fa. Hochtief verkauft (vgl. November 2001)

1. September 2007: die Straßenbahnlinien 5 und 23 fahren wieder über die Theodor-Heuss-Brücke

5. September 2007: die Schutzgemeinschaft Heiligenberg übergibt zwei von Bildhauer Markus Mathes gestiftete Hinweissteine auf den keltischen Ringwall am Heiligenberg aus Buntsandstein (am Chaisenweg bzw am Klosterpfad) Stein am Klosterpfad

10. September 2007: Wolfgang Erichson (*1955, Bündis 90/Die Grünen) aus Berlin wird als Bürgermeister für Integratiom, Chancengleichheit und Bürgerdienste (Dezernat IV) der Stadt Heidelberg vereidigt

10. September 2007: Sigrid Zweygart-Pérez wird zur Pfarrerin der evangelischen Altstadtgemeinden Heiliggeist und Providenz gewählt

19. September 2007: Die Universität Heidelberg gibt der „Josefine-und-Eduard-von-Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst“ die Handschrift Der Herzog von Braunschweig, entstanden um 1460, fünf Inkunabeln und 26 weitere alte Drucke (darunter Bibeln, Schriften von Abraham a Santa Clara, Martin Luther und Boccaccio), die 1936 unter zweifelhaften Umständen an die Universität kamen, zurück. Die Schriften werden der Universitätsbibliothek Heidelberg als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

27. September 2007: die bisherigen Pächter des seit 1844 bestehenden Lokals Essighaus in der Plöck 97 kaufen das Areal für 1,8 Millionen € von der Fa. Oberfeld (vgl. Mai 2007)

28. September 2007: in der Krypta der Heiliggeistkirche werden Skelette, die 2006 bei Bauarbeiten im Nordschiff der Kirche gefunden wurden und deren Datierung nicht möglich war, beigesetzt


30. September 2007: anläßlich des 125. Jubeljahrs des Odenwald-Klubs wird an der Fritz-Überle-Linde im Klingenteich eine erklärende Tafel aufgestellt (vgl. Mai 2011)


September 2007: Gründung der Bürgerinitiative Stadterhaltung Heidelberg gegen „eine inakzeptable und fragwürdige Baupolitik durch private Investoren, aber auch durch die öffentliche Hand“

24. September 2007: der Historiker Prof. Frank Engehausen, der seit Ende 2005 im Auftrag der Stadt, der Universität Heidelberg und des Wissenschaftsministeriums die Geschichte der Josefine-und-Eduard-von-Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst von 1919 bis 1955 erforscht hat, kommt zu dem Ergebnis, daß die Stadt sich während der NS-Zeit nicht am Immobilien-Vermögen der Stiftung bereichert hat (vgl. 19. September 2007)

September 2007: das HKT wird umstrukturiert zur Heidelberg Marketing GmbH unter Geschäftsführerin Vera Cornelius (vgl. 17. August 2007)

September 2007: Verleihung des Hilde-Domin-Preises Literatur im Exil der Stadt Heidelberg (15.000 €) an Sherko Fatah

1. Oktober 2007: der Geographie-Professor Bernhard Eitel tritt als Nachfolger von Peter Hommelhoff das Amt des Rektors der Universität Heidelberg an – Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Neuenheimer Feld und des Jobticket für Beschäftigte der Universität Heidelberg und der Forschungsinstitute

6. Oktober 2007: Hans-Joachim Wessendorf eröffnet im Darmstädter Hof Centrum ein Informationszentrum über die Palatinus-Pläne

15. Oktober 2007: das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg vergibt erstmals den August-Grisebach-Preis für eine herausragende Promotion

16. Oktober 2007: Vorstellung des Handschuhsheim-Buches von Andrea Liebers und Ludwig Haßlinger in der Buchhandlung an der Tiefburg

18./19. Oktober 2007: 100 Jahre Homo Heidelbergensis (Symposium in der Villa Bosch)

19. Oktober 2007: die neue Feuerwache am Baumschulenweg wird eingeweiht (Architekt: Peter Kulka, Köln, Bauherr: GGH, Kosten: 14 Millionen €) (vgl. 15. März 2006)


23. Oktober 2007: Enthüllung einer Sandstein-Stele für den Kantor Erich Hübner an der Kreuzung Handschuhsheimer Landstraße/Dossenheimer Landstraße (Erich-Hübner-Platz)

24. Oktober 2007: „Ein großes Einkaufszentrum in der Theaterstraße ist mit mir nicht zu machen“ (OB Würzner, Stadtblatt Nr. 43, 24. 10. 2007, S. 3)

25. Oktober 2007: das Universitätsklinikum und die 1922 eröffnete Orthopädie schließen sich zusammen

28. Oktober 2007: Gründung der Bürgerinitiative „Rettet den romantischen Schlossgarten!“

30. Oktober 2007: Heidelberg wird Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007

31. Oktober 2007: „Heute werden die Fahrgäste in der Straßenbahn in Heidelberg langsamer befördert als vor 30 Jahren, weil der öffentliche Verkehr an fast allen Kreuzungen keinen Vorrang mehr hat.“ (Dieter Teufel, RNZ, 31. 10. 2007)

Oktober 2007: die Universität Heidelberg ist Elite-Universität („Auf uns werden neue Herausforderungen zukommen, auch wenn wir leider nicht finanziell partizipieren“, Dr. Ulkrike Leiblein, Geschäftsführerin des Studentenwerks, RNZ, 20. 10. 2007)

Oktober 2007: Regine Wolf-Hauschild, Leiterin der Stadtbücherei Heidelberg seit 1975, geht in Ruhestand. Nachfolgerin: Ingrid Kohlmeyer

Oktober 2007: der Heidelberger Software-Unternehmer Richard Leiner gründet die Gesellschaft der Freunde des Hortus Palatinus zur Unterstützung der Wiederherstellung des Hortus Palatinus

Oktober 2007: der Rotary Club Alte Brücke „renaturiert“ in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsamt der Stadt Heidelberg die Hölderlinanlage als „Hands-on-Point zum Wohle der Allgemeinheit“

Oktober 2007: die Carus AG ersteigert das Gebäude des Königstuhl-Hotels mit Gelände um 565.000 €

Oktober 2007: es wird bekannt, daß die städtische Wohnungsgesellschaft GGH plant, 610 Mietwohnungen im Emmertsgrund an den Investor Dreges zu verkaufen (vgl. 13. Juli 2008)


November 2007: „Wir haben herausgefunden, daß ein Drittel des gesamten Verkehrs in Heidelberg-Kirchheim von Eltern verursacht wird, die ihre Kinder chauffieren... Der gesamte motorisierte Verkehr besteht zu über der Hälfte aus Freizeitverkehr“ (Frank Zimmermann, Heidelberger Agenda-Büro, in: RNZ, 7. 11. 2007)

November 2007: Stadtkämmerer (seit 1987) Walter Lenz geht in Ruhestand (Nachfolger: Hans-Jürgen Heiß, ab Januar 2008)

12. November 2007: Bauingenieur Alexander Thewalt (40), der neue Leiter des städtischen Amts für Verkehrsmanagement (Gaisbergstraße 7-9), tritt seinen Dienst an

15. November 2007: das Museum am Gingko (Schloß-Wolfsbrunnenweg) wird eröffnet

21. November 2007: Vorstellung des Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, herausgegeben vom Heidelberger Geschichtsverein, Nr. 12 (2008), in der Buchhandlung Himmelheber

22. November 2007: die Heidelberger „ärgern sich über das neue Liniennetz, Unpünktlichkeit, schlechte Anschlüsse, mangelhafte Taktfrequenz oder unzureichende Information bei Störungen“ des ÖPNV (RNV-Aufsichtasrat Reiner Nimis, RNZ vom Tage; vgl. 5. Dezember 2007)

26. November 2007: der Gemeinderat beschließt, das Stadttheater umfassend nach dem Entwurf des Darmstädter Architekturbüros Waechter+Waechter zu sanieren. Kosten: 52,9 Millionen Euro. Davon zahlt die Stadt 25 Millionen €, 16,5 Millionen € wurden durch „Freunde des Theaters“ gespendet. (vgl. 25. Juli 2007)


28. November 2007: „Wichtig ist, daß die an den Hängen in Ziegelhausen wohnenden Bürger ungehindert in den `Verkehrsberuhigten Bereich´ [der Kleingemünder Straße] fahren und auch vor den Geschäften zum Einkaufen halten können. Dies hilft den Bürgern und den Geschäften.“ (Karl-Heinz Winterbauer, Stadtrat FWV, Stadtblatt Nr. 48, 28. 11. 2007, S. 2)

30. November 2007: Dr. Armin Schlechter, seit 1996 Leiter der Abteilung Handschrifte und alte Drucke der Universitätsbibliothek Heidelberg. muß auf Weisung von Dr. Veit Probst, Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg, seine Leitungsaufgaben und Tresorschlüssel abgeben sowie sein Büro räumen. Es handele sich keinesfalls um eine `Strafversetzung´ (Senni Hundt, Vizekanzlerin der Universität Heidelberg), sondern um einen `ganz normalen Vorgang´ (Dr. Veit Probst). Daß Beamte im höheren Dienst sich versetzen ließen, sei `nicht unüblich´. Neue Leiterin der Handschriften-Abteilung ist Dr. Maria Effinger. Dr. Armin Schlechter tritt am 1. 4. 2008 eine Stelle an der Pfälzischen Landesbibliothek Speyer an. (RNZ, 21. 2. 2008)

5. Dezember 2007: der Haupt-und Finanzausschuß des Gemeinderates beschließt, daß die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (ein Konsortium aus LB BW Immobilien, Sparkasse und GGH) die Fläche der künftigen Bahnstadt ankauft und erschließt (am 21. Dezember 2007 vom Gemeinderat so beschlossen)

5. Dezember 2007: „Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember werden die Buslinie 719/720/721 und 722 von der Fa. Werner Reisen sowie die Linie 723 von der BRN bedient. Da der jeweilige Konzessionsinhaber im VRN für den Verkauf von Fahrausweisen selbst verantwortlich ist, wird die RNV im Dezember beginnen, die an den Haltestellen dieser Linien installierten Fahrkartenautomaten abzubauen, um sie an anderen Standorten einzusetzen.“ (Stadtblatt Nr. 49, 5. 12. 2007, S. 4; vgl. 22. November 2007)

13. Dezember 2007: die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet: „Auch das Land will den `Hortus Palatinus´ (...) das Finanzministerium steht hinter dem Projekt `Hortus Palatinus´. Eine Ausschreibung soll jetzt den besten Gartenarchitekten ermitteln, auf dessen Planung dann aufgebaut wird. ´Mit einer Entscheidung über das Gesamtprojekt ist noch im ersten Halbjahr 2008 zu rechnen´, sagt zumindest Ministerialdirigent Thomas Knödler. (...) Wie den ´Heidelbergern ihren Schloßgarten wieder zurückgeben?´(Wessendorf) (...) És gibt keine Privatisierung des Schloßgartens´. Im Gegenteil: `Das ist reines Bürgertum´, sagt Wessendorf. (...) Einen reinen Renaissancegarten wird es nicht geben. (...) Und auch die Scheffelterrasse...bliebe von der Planung unberührt und `weiterhin frei zugänglich´.“

16. Dezember 2007: Großbrand im Busdepot des BRN (4 ausgebrannte Busse)

20. Dezember 2007: der Gemeinderat beschließt mit 32:7 Stimmen, daß ein Konsortium („Entwicklungsgesellschaft Heidelberg“ EGH, bestehend aus LB BW Immobilien, Sparkasse Heidelberg und GGH) „einen Großteil der Bahnstadtfläche [60 ha] ankaufen und erschließen wird“. In den nächsten 20 Jahren sollen hier „nach und nach um die 200 Wohnungen in einem urbanen und attraktiven Stadtteil entstehen.“ (RNZ)

21. Dezember 2007: die RNZ berichtet über den Weihnachtsmarkt: „In den kommenden Monaten wird man bei der Auswahl der Bewerber darauf achten, daß weniger Imbißanbieter und mehr Kunsthandwerker und Warenanbieter kommen. ... Im kommenden Jahr soll der Weihnachtsmarkt aber nicht nur mehr Warenangebote haben... [HKT-Geschäftsführerin Vera] Cornelius verspricht, daß der Weihnachtsmarkt zukünftig weniger kommerziell sein soll. ´Heidelberg Marketing´... versucht schon bisher über die Standpreise die Marktzusammensetzung zu steuern. So beträgt der Quadratmeterpreis für einen Kunsthandwerkerstand auf dem Kornmarkt 100 €, 120 € auf dem Bismarck-, und 130 € auf dem Uniplatz. Für Imbißstände werden 190 € pro Quadratmeter Bude verlangt. Wer nur Glühwein und Getränke ausschenkt hat 250 € zu berappen.“ (Vermutlich handelt es sich um die Quadratmeterpreise für einen Tag)


Dezember 2007: die Straßenbahnlinie 26 vom Bismarckplatz nach Kirchheim und zurück befördert täglich durchschnittlich 5500 Fahrgäste

2007: archäologische Grabungen im Heidelberger Schloßgarten (Untere Terrasse) durch Prof. Dr. M. Untermann ergeben keine Befunde (vgl. 2004)

2007: Gründung des Vereins Quartier am Turm Rohrbach (Vorsitzender: Bernd Knauber)

2007: Gründung der Stiftung Hortus Palatinus (Vorsitzender: Hans-Joachim Wessendorf, Ziel: Wiederaufbau des Hortus Palatinus zwischen 2008 und 2018 nach den Plänen des Salomon de Caus. Einige wenige Bäume sollen entfernt werden. Auf der Scheffelterrasse soll ein Bistro-Café entstehen. Vom Land und der Stiftung wird eine gemeinnützige Betriebsgesellschaft errichtet. Zukünftiger Eintrittspreis: 3 €, Jahres-Dauerkarte 15 €) („Ich bin begeistert von der Idee und dem Engagement der Menschen, die dahinter stehen. Der Hortus Palatinus galt nicht umsonst als das achte Weltwunder. Ich begrüße auch sehr die Idee, das Schloss wieder den Heidelbergern näher zu bringen. Es wird kritische Stimmen geben, aber die Idee ist großartig.“ (Vera Cornelius, Geschäftsführerin der Heidelberg Marketing, Rhein-Neckar-Zeitung)); vgl. 6. Oktober 2007

2007: die Stadt Heidelberg veröffentlicht einen Bericht zur sozialen Lage in Heidelberg („Armutsbericht“). Der Bericht wurde vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik erstellt und basiert auf Daten des Jahres 2005. Danach sind 11.600 Einwohner arm oder armutsgefährdet, darunter 2640 Kinder unter 16 Jahren.

2007: der stellvertretende Leiter des Stadtplanungsamtes, Roland Jerusalem, beendet seine Tätigkeit nach Differenzen mit OB Würzner um die Bahnstadt-Planung (vor allem den städtischen Ankauf der Fläche)

2007: der katholische Pfarrer von Handschuhsheim seit 1977 Alwin Schneider (*1933) geht in Ruhestand

2007: der Archäologische Stadtkataster Heidelberg von Wolfgang Seidenspinner und Manfred Benner wird vom Regierungspräsidium Stuttgart - Landesamt für Denkmalpflege herausgegeben

Ende 2007: Heidelberg hat 132.400 Einwohner mit Hauptwohnsitz (RNZ, 15. 2. 2007). Ca 21.000 Einwohner (15,9%) haben einen ausländischen Paß.

Ende 2007: das 1929 eröffnete Gasthaus „Waldschenke“ auf dem Heiligenberg wird geschlossen

1. Januar 2008: die Firma Alba GmbH (Berlin) übernimmt die Entsorgung des Altglases in Heidelberg. „Alba hat seine Zusagen nicht eingehalten“ (Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner am 19. 2. 2008 im Umweltausschuß)

6. Januar 2008: Martin Hornig, Vorsitzender des Stadtteilverein Handschuhsheim, fordert beim Neujahrsempfang des Stadtteilverein „daß die Autos vom Tiefburgvorplatz verschwinden und er zu einer Handschuhsheimer Oase wird“. Dafür will er eine Tiefgarage unter dem Hans-Thoma-Platz (RNZ, 8. 1. 2008)

13. Januar 2008: Bürgerfest/Neujahrsempfang der Stadt Heidelberg in der neuen Feuerwache

15. Januar 2008: Hans Rich verläßt nach 31 Jahren als Wirt die Gaststätte zum Wolfsbrunnen


15. Januar 2008: „Wir haben kleinere Schwierigkeiten mit der Technik, insgesamt hat sich die Lage aber stabilisiert“ (Frank Feuchtgruber, Pressestelle des RNV, laut RNZ vom Tage, zum Vorhalt, daß die Weichen der seit 9. Dezember 2006 im Linienbetrieb fahrenden Kirchheimer Straßenbahn immer noch von Hand gestellt werden). Im Februar 2008 teilt die RNV der Presse mit, daß eine Mitte Januar durchgeführte Kontrolle der Weichenanlage am Odenwaldplatz ergeben habe, daß die Anlage einen technischen Defekt habe. Weshalb der Weichensperrkreis nicht funktioniert, sei bislang unbekannt. Die RNV habe sich entschlossen, „zwingend notwendige Arbeiten am Weichensperrkreis der Straßenbahngleise im Bereich des Odenwaldplatzes“ vorzunehmen. (RNZ, 21. 2. 2008)

18. Januar 2008: die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH, ein Konsortium aus LB BW Immobilien, Sparkasse und GGH), die die Fläche der künftigen Bahnstadt ankaufen und erschließen soll, wird gegründet. Geschäftsführer wird Peter Dohmeier. (vgl. 5. Dezember 2007, 21. Dezember 2007)

18. Januar-17. Februar 2008: Der andere Blick (Ausstellung der Stadt Heidelberg im Kurpfälzischen Museum)

21. Januar 2008: der ehemalige Oberbürgermeister Reinhold Zundel stirbt in Heidelberg. - Wegen des Baus einer Tiefgarage werden die Markt-Kolonnaden auf dem Ebertplatz von 1927 (Baumeister: Baurat Fritz Haller, Planung: Franz Sales Kuhn) abgerissen, die Bäume auf dem Platz werden gefällt. Ab Anfang Februar sind archäologische Grabungen (Stadtmauer) vorgesehen.


25. Januar 2008: „Die Altstadtsanierung in ihrem Kern war in Ordnung.“ (Michael Buselmeier, in: RNZ vom Tage)

28. Januar 2008: Es wird bekannt, daß der Vorsitzende des Stadtjugendring, Uwe Morgenstern (FDP-Gemeinderat), 123.000 Euro aus der Kasse des Stadtjugendring gestohlen hat, um seine Spielsucht zu finanzieren. Der Geschäftsführer Marcus Zegowitz wurde fristlos entlassen. (RNZ, 21. 10. 2008) (vgl. Oktober 2009)

29. Januar 2008: die Entwicklungsgesellschaft Heidelberg kauft für ca. 50 Millionen € die Fläche der künftigen Bahnstadt von der Hochtief-Tochter Aurelis (75 von 116 ha, Baubeginn im Herbst 2008, der mit Umweltgiften belastete Gleisschotter muß ausgetauscht werden)

Januar 2008: es wird bekannt, daß Heidelberger Astronomen den jüngsten bisher bekannten Planeten außerhalb des Sonnensystems („TW Hydrae b“) entdeckt haben

Januar 2008: es wird bekannt, daß die Kreishandwerkerschaft das 1997 eröffnete Haus des Handwerks am Seegarten verkauft hat (als Grund wird angegeben, daß sich das Bauhandwerk „in einer Krise befindet, wie es sie in der Dauer und in der Stärke seit dem letzten Krieg [1939-1945] nicht gegeben hat“) und in die Akademiestraße 2 zieht (RNZ, 3. 1. 2008)

Januar 2008: „Die fachliche Denkmalpflege, das heißt das Landesamt für Denkmalpflege wie auch das Referat Denkmalpflege im Regierungpräsidium Karlsruhe, kann einer Rekonstruktion, so wie es bisher vorgetragen wird, aus grundsätzlichen Bedenken nicht zustimmen.“ (Prof. Dieter Planck, Leiter des Amt für Denkmalpflege, laut RNZ, 31. 1. 2008, zur Rekonstruktion des Hortus Palatinus)

Januar 2008: Stephan Weber, Vorsitzender der Architektenkammer Heidelberg, stellt beim Neujahrsempfang der Architektenkammer fest: „überall nur `Mißtrauen uns Architekten und Stadtplanern gegenüber´, überall nur Hindernisse und Widerstände, die Stadt neu und gut zu gestalten“ (RNZ, 1. 2. 2008)

Januar 2008: ein Mitarbeiter der Kassenschaffnerei der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG wird zu 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er 11.000 € aus dem Fahrkartenverkauf unterschlagen hat. In der Verhandlung stellte sich heraus, daß das Geld tagsüber ungesichert in einem Rollcontainer unter dem Schreibtisch eines Mitarbeiters lag. „Die RNV wird auch in Zukunft alles Erforderliche dafür tun, daß alle Vorwürfe aufgeklärt und derartige Vorgänge zukünftig ausgeschlossen sind.“ (aus einer Presseerklärung der RNV-Geschäftsführung, RNZ, 1. 2. 2008; vgl. 8. Juni 2007)

Januar 2008: Reste des Turnierhauses des Kurfürst Ottheinrich werden zwischen Landfriedstraße und Plöck ausgegraben (vgl. Christian Burkhart, Laufende Ausgrabungen belegen: Ottheinrichs „Hortus“ lag unten in der Stadt. Der heiß diskutierte „Hortus“ hatte einen Vorgänger zwischen Landfriedstraße und Plöck. Archäologen gruben Reste des Turnierhauses aus, in: RNZ, 7. 2. 2008)


Januar 2008: Stadtkämmerer Hans-Jürgen Heiß (48) tritt seinen Dienst an (Nachfolger von Walter Lenz)

1. Februar 2008: Walter Mühlhausen wird Nachfolger von Ulrich Graf als Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte (vgl. 7. Mai 1962, 1984, 11. Februar 1989)

7. Februar 2008: Festakt zur Zweihundertjahrfeier des Seminars für klassische Philologie in der Alten Aula

19. Februar 2008: im Rathaus findet die Auftaktveranstaltung zum Gemeinschaftsprojekt der Stadt Heidelberg und der Landesdenkmalpflege statt, der Erarbeitung und Publikation der Denkmaltopographie Baden-Württemberg. Stadtkreis Heidelberg. Zahlreiche Vertreter von Stadtverwaltung, Universität, Kirchen und Geschichts- und Heimatvereinen werden über das Projekt informiert. (vgl. Mai 2006, 21. Juni 2006)

Februar 2008: „Wir müssen dafür sorgen, daß die Leute gerne mit dem Auto in die Stadt hineinfahren“ (Hermann Sock, Inhaber des Herrenmodegeschäft Heisel, RNZ, 9. 2. 2008)

Februar 2008: der Bezirksbeirat Kirchheim beschließt, den „Odenwaldplatz“ (Kreuzung Odenwaldstraße/Schwetzinger Straße) Dieter-Neuer-Platz zu nennen (RNZ, 12. 2. 2008)

18. Februar 2008: die Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg wird gegründet

25. Februar 2008: „Was von den Verfechtern der Rekonstruktionslösung [des Hortus Palatinus] geplant ist, hat mit Denkmalpflege nichts zu tun und widerspricht eindeutig dem Geist der `Charta von Florenz´´“ (Prof. Peter Anselm Riedl in einem Leserbrief, RNZ vom Tage)

Februar 2008: das Dauer-Blinklicht auf dem Schlauchturm der neuen Feuerwache wird mit Zustimmung der US-Streitkräfte und der Wehrbereichsverwaltung „bis auf weiteres“ abgeschaltet

Februar 2008: nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GIM unter 1000 Heidelberger Wahlberechtigten wollen 17%, daß der Hortus Palatinus voll rekonstruiert wird. 64% sind gegen den Bau eines Einkaufzentrums in der Altstadt.

Februar 2008: zwischen Liebermannstraße und ehemaliger Güterbahntrasse wurden durch ein „Mißverständnis“ zwischen Entwicklungsgesellschaft Heidelberg (EGH) und der Fachfirma 35 Bäume gefällt. Dafür sollen bis zum Herbst kleinere Bäume gepflanzt werden (RNZ, 29. 2. 2008)

1. März 2008: der Sturm Emma wirft im Heidelberger Stadtwald 1000 fm Holz um (Vergleich: die städtischen Forstabteilung schlägt rund 21.000 fm im Jahr)

3. März 2008: der letzte Bauabschnitt der Sanierung der Carl-Theodor-Brücke beginnt (Sanierung des Mauerwerks der Brückenbögen, Installierung einer Beleuchtung). Kfz können in dieser Zeit nicht über die Brücke fahren. (vgl. August 2001)


[3. März 2008: das Kölner Stadtarchiv stürzt infolge von Bauarbeiten ein]

März 2008: das seit 3. 3. 2008 vorliegende Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, das feststellen soll, warum es beim Bau der Kirchheimer Straßenbahn zu einer Kostensteigerung von 30 auf 45 Millionen € gekommen war, wird „wahrscheinlich...für niemanden Konsequenzen haben“. „Was...mit dem Bericht...viel klarer wird, ist, wie schlampig HSB und RNV mit diesem Großprojekt umgingen. Vor allem bei der HSB muß es drunter und drüber gegangen sein. `Da war nicht viel geordnet, es herrschte Chaos´, so der `Heidelberger´-Fraktionschef Wolfgang Lachenauer. `Der Bericht bringt die strukturellen Defizite dieses Unternehmens ans Licht´, so Lachenauer....Kurz, so Lachenauer:`Dokumentation und Kommunikation wurden bei diesem Vorhaben kleingeschrieben.´“ (RNZ, 4. 3. 2008) - „Die zentrale Botschaft [des Gutachtens] lautet: `Es sind keinerlei Anhaltspunkte für den Eintritt eines Schadens für das Unternehmen festzustellen´“ (RNZ, 2. 5. 2008) (vgl. 15. Januar 2008)

6.-8. März 2008: erster ökumenisch-europäischer Kirchenkongreß zum Thema Armut mit 200 Fachleuten in Heidelberg

11. März 2008: das Darmstädter Architekturbüro Waechter+Waechter gewinnt mit seinem Entwurf den ersten Preis beim Wettbewerb um die Sanierung des städtischen Theaters. Nach dem Entwurf soll das für 9 Millionen € gebaute, 1990 eingeweihte Foyer abgerissen werden, eine separate Personal-Kantine ist nicht vorgesehen. („Man kann den Beschäftigten des Theaters von draußen sozusagen bei der Arbeit zuschauen“ „Der Entwurf besticht durch eine zurückhaltende Modernität und fügt sich städtebaulich hervorragend in die historische Altstadt ein.“, Architekt Gregor Bäumle, RNZ, 19. 3. 2008) (vgl. 23. Januar 2010)

12. März 2008: die Schutzgemeinschaft Heiligenberg und die Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt vereinigen sich zu einem Verein. Der gemeinsame Name lautet Schutzgemeinschaft Heiligenberg - Handschuhsheimer Geschichtswerkstatt e.V.. Architekt Bert Burger wird Vorsitzender des fusionierten Vereins, Stellvertreter Ludwig Haßlinger.


18. März 2008: Der Freundeskreis für Archiv und Museum der Universität Heidelberg e. V. verabschiedet sein Mitglied Dr. Armin Schlechter, Wissenschaftlicher Bibliothekar und ehemaliger Leiter der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Heidelberg mit einem Stehempfang im Universitätsarchiv

20. März 2008: die RNZ berichtet: „Die Innenstadt Heidelbergs könnte für Autofahrer bald deutlich attraktiver werden. Denn gestern gaben Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Vertreter der Firma Siemens den offiziellen Startschuß für das Projekt `Grüne Welle´“ (S. 1.) „Über Induktionsschleifen und neue Infrarot-Sensoren werden die aktuellen Verkehrsströme erfaßt – also sowohl die Anzahl der Fahrzeuge [sic] als auch deren Geschwindigkeit. (...) Mit dem intelligenten Verkehrsleitsystem [„SI-Traffic Motion“] will Würzner nicht nur den Autofahrern das Leben erleichtern, auch die Umwelt soll profitieren. Mit dem Projekt lasse sich der Schadstoffausstoß um bis zu 50 Prozent reduzieren. Die Fußgänger und Radfahrer müssen sich jetzt nicht auf längere Rotphasen einstellen. Auch sie werden von der Software berücksichtigt. So sieht der Verkehrsrechner maximale [sic] Wartezeiten für sie vor. (...) Das System sei sehr robust und wenig störungsanfällig.“ (S. 3)

31. März 2008: das Hauptgeschäft der Drogerie Werner der Curt Werner GmbH & Co. KG in der Hauptstraße/Ecke Märzgasse (1870 eröffnet, 1912 neu erbaut) schließt wegen „seit Jahren anhaltendem Umsatzrückgang“

31. März 2008: die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg („Angelika-Lautenschläger-Klinik“) im Neuenheimer Feld wird eingeweiht

März 2008: Prof. Hans Gercke wird zum Vorsitzenden der „Freunde der Sammlung Prinzhorn“ gewählt

März 2008: der 2004 gegründete Verein Historische Straßenbahn Heidelberg e.V. fusioniert mit der 1995 gegründeten Interessengemeinschaft Nahverkehr Rhein-Neckar e.V. www.ign-ev.de

1. April 2008: Unter dem Titel „Am Ebert-Platz wird jetzt gebohrt“ schreibt die Rhein-Neckar-Zeitung auf S. 5: „Die insgesamt vier Kilometer lange Wand soll bis Ende Juli fertig sein.... Von den Bohrungen höre man nichts, erklärte Architekt Uwe Bellm. `Durch die kontinuierliche Kraft des Baggers wird der Untergrund von den diamantbesetzten Bohrköpfen einfach zermahlen´, so der Fachmann.“

4. April 2008: MP Günther Oettinger legt den Grundstein für den Neubau der Hochschule für Jüdische Studien in der Landfriedstraße

4. April 2008: die Stadt Heidelberg teilt mit, daß sich Stadt und Universität auf den Bau einer Straßenbahn-Ringlinie durch das Neuenheimer Feld verständigt haben

7. April 2008: zwischen der Stadt Heidelberg und der Entwicklungsgesellschaft Heidelberg, die ca. 60 der 155 ha Fläche der künftigen Bahnstadt besitzt, wird ein Vertrag geschlossen. In den kommenden 15 Jahren sollen in der Bahnstadt 2500 Wohnungen und 7000 Arbeitsplätze entstehen. Der Aufbau der Infrastruktur soll 280 Millionen € kosten, wovon die EGH 92 Millionen übernimmt. (vgl. 5. Dezember 2007)

8. April 2008: Gedenktag für den ehemaligen Oberbürgermeister Reinhold Zundel (Ausstellung im Rathaus bis 24. 4., Kranzniederlegung auf dem Bergfriedhof, Gedenkveranstaltung im Rathausaal)

17. April 2008: noch "…eine neue Heidelberger Debatte anfangen"? Rekonstruktion und Gartendenkmalpflege. Symposium der Arbeitsgruppe Gartendenkmalpflege der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Aula der Neuen Universität)

27. April 2008: der RNV-Express fährt an Sonntagen und Feiertagen Heidelberg-Mannheim-Ludwigshafen-Bad Dürkheim (80 Minuten Fahrzeit)

April bis 8. Mai 2008: Friedrich Creuzer 1771-1858. Philologe und Mythologe im Zeitalter der Romantik (Ausstellung, Universitätsbibliothek Heidelberg)

2. Mai 2008: die RNZ berichtet unter dem Titel „Der Anfang vom Ende einer `Powerfrau´?“, daß der Aufsichtsrat der Heidelberger Stadtwerke HSW Heike Kuntz von ihrem Amt als Geschäftsführer der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG entbindet. Ein Grund für die Abberufung ist die mangelhafte Kostenkontrolle beim Bau der neuen Straßenbahntrasse nach Kirchheim. Kuntz bleibt weiterhin Chefin der Kommunalholding HSW. Die HSB soll eine neue Organisationsstruktur und Geschäftsleitung bekommen. (vgl. 26. März 2004, 27. Mai 2008)

17. Mai 2008: die RNZ berichtet, daß nach dem vertraulichen Entwicklungskonzept Berliner Straße die Parkplätze westlich der Berliner Straße überbaut werden sollen, u.a. mit einem „Campus-Hotel“ mit 240 Betten, mit Wohnungen und Geschäften. Die Parkplätze sollen in Tiefgaragen untergebracht werden. „Alle Bäume sollen in einer Linie stehen, daß die Bäume an der Straße stehen bleiben können“. Die Achsen vor den Gebäuden zur Berliner Straße hin sollen freigehalten werden. Eine Gebäudehöhe von 22 Metern hält die Verwaltung für die Gebäude für vertretbar. „Punktuelle Erhöhungen um bis zu zwei Geschosse“ seien denkbar. – Die RNZ berichtet in der gleichen Ausgabe unter dem Titel „Der Immobilienmarkt boomt in der Stadt“, daß 2007 insgesamt 1383 notarielle Immobilien-Kaufverträge abgeschlossen wurden (2006: 1285). Dadurch wurden 491 Millionen € (2006: 471 Millionen €) an Immobilien umgeschlagen.

27. Mai 2008: der Aufsichtsrat der Heidelberger Stadtwerke HSW wählt Michael Jäger, Geschäftsführer der Heidelberger Garagengesellschaft und Leiter des Zentraleinkaufs der HSW, als Nachfolger von Heike Kuntz zum Geschäftsführer der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG (vgl. 2. Mai 2008)

28. Mai 2008: Eröffnung der Poetik-Dozentur mit Prof. Dr. Peter Bieri (*1944 Bern)

29. Mai 2008: der Gemeinderat wählt den parteilosen Bernd Stadel (*1963 Heidelberg), Baubürgermeister in Schwäbisch Hall zum Baubürgermeister (Nachfolger von Raban von der Malsburg; Amtsantritt 1. 8. 2008)

30. Mai 2008: 400 Jahre Union und Liga - Weichenstellung zum Religionskrieg? (Symposium der Heidelberger Akademie der Wissenschaften)

31. Mai 2008: Bezug der neuen Kinderklinik im Neuenheimer Feld

Mai-November 2008: Sanierung des Heimatmuseum Kirchheim (Kosten 142.000 €)

7. Juni 2008: das Gemälde „Heidelberger Panorama mit Schloß“ von Albert François Fleury (1848-1925) wird vom Aktionshaus Leonhardt in Ibbenbüren versteigert

Juni 2008: die Stadt Heidelberg verkauft den 1959 eingeweihten Wasser-, Aussichts- und Fernsehturm auf dem Königstuhl für 15.000 € an den Südwestrundfunk. Dieser will den Turm für 300.000 € sanieren. Bis 2001 konnten Besucher die Aussichtsplattform betreten.

Juni 2008: nach einer Umfrage der Landesbausparkassen kostet in Heidelberg ein gebrauchtes freistehendes Haus in mittlerer bis guter Lage 480.000 € (mehr als in Stuttgart oder Düsseldorf). 1 Quadratmeter Bauland kostet 650 € (Düsseldorf: 630 €, München: 600 €)

Juni? 2008 bis 25. Januar 2009: Franz Kafka 1883-2008 (Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg)

16. Juni 2008: Leonardo da Vincis Mona Lisa und ihre Erwähnung in einer Heidelberger Inkunabel (Vortrag von Dr. Armin Schlechter, Pfälzische Landesbibliothek Speyer; Amtsstübel, Verein Alt-Heidelberg, Heidelberger Geschichtsverein e.V.)

18. Juni-17. September 2008: Magische Maschinen. Salomon de Caus (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum)

Juni 2008: der baden-württembergische Finanzminister Willi Stächele äußert gegenüber der RNZ, daß die Terrassenmauern des Heidelberger Schlosses für 15-20 Millionen € saniert werden müssen. Der Bau des Besucherzentrum, das unabhängig vom Hortus Palatinus geplant ist, wird für 2010/2012 angestrebt.

26. Juni 2008: der französische Philosoph Prof. Dr. Jean-Luc Marion erhält den Karl-Jaspers-Preis von Universität und Stadt Heidelberg

27. Juni-5. September 2008: Ansichtssache Heidelberg. Stadtpanoramen aus 6 Jahrhunderten (Ausstellung in der H+G-Bank)

1. Juli 2008: die Lyrikerin Ann Cotten (*1982 Iowa) erhält den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg

2. Juli 2008: die Einbahnstraßenführung für Kfz in der „Kleinen Plöck“ zwischen Sophienstraße und Rohrbacher Straße wird umgekehrt. Ein- und Ausfahrt geschieht jetzt über die Sophienstraße.

2. Juli 2008: „Personen mit selbstverschuldeter Inkompetenz sind unerwünscht“ (Peter Schumann, 1977-1989 Kantor und Organist an Heiliggeist, Stadtblatt Nr. 27, 2. 7. 2008, S. 12)

Juli 2008: der Heidelberger Bankier Karl Manger (1919-2009) errichtet die gemeinnützige Karl-Manger-Stiftung

8. Juli-11. Oktober 2008, 19.30 Uhr: Mit Spaten und Feder. Johann Metzger (1789-1852): Landschaftsarchitekt, Botaniker und Gestalter des Heidelberger Schlossgartens (Ausstellung des Heidelberger Geschichtsvereins in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg im Universitätsmuseum; Eröffnungsvortrag: Prof. Michael Hesse, Kunsthistorisches Institut; Konzeption und Organisation: Claudia Rink)


Bilder von der Eröffnung: Bild 1 Bild 2 Bild 3

13. Juli 2008: der erste Heidelberger Bürgerentscheid über die Frage, ob 610 Wohnungen der GGH auf dem Emmertsgrund im städtischen Besitz an den Investor Dreges verkauft werden sollen, scheitert wegen zu geringer Beteiligung (22,4%, gegen den Verkauf stimmen 18.476 Personen =82,29%). (vgl. 23. Juli 2008)

12./13. Juli 2008: die Verbindungsstelle Heidelberg der International Police Association feiert mit einem Empfang im Rathaus und einer Gala ihr 50. Jubiläum

23. Juli 2008: der Gemeinderat beschließt mit 27 zu 12 Stimmen, die B 37 zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Karlstor unterirdisch zu führen

23. Juli 2008: der Gemeinderat beschließt, dem Willen von 82 % der Wähler, die am 13. 7. 2008 beim Bürgerentscheid ihre Stimme abgegeben haben, zu entsprechen und die 610 Sozialwohnungen im Emmertsgrund nicht zu verkaufen

25. Juli 2008: der Aufsichtsrat der Kommunalholding HSW beschließt die Abberufung der Geschäftsführerin Heike Kuntz aus der Führung der Stadtwerke (vgl. 26. März 2004, 2. Mai 2008, 27. Mai 2008) (RNZ, 26. 7. 2008)

Juli 2008: der Studiengang Mittellatein an der Universität Heidelberg wird geschlossen. Die Bibliothek wird dem Historischen Seminar übertragen. („Wenn wir zu neuen Ufern aufbrechen wollen, müssen wir auch einmal ältere Kapitel abschließen....Was dort vor 200 Jahren geschah, ist heute völlig uninteressant“, Prorektor Prof. Kurt Roth, RNZ, 16. 9. 2008, S. 12)

Juli 2008: die Universitätsbibliothek Heidelberg liegt nach der UB Göttingen auf dem zweiten Platz (von 83 wissenschaftlichen Bibliotheken) im Bibliotheksranking BIX 2008 (1,6 Millionen Ausleihen, fast 2 Millionen Besucher/Jahr. Die UB ist an 7 Tagen 94 Stunden lang zugänglich) www.bix-bibliotheksindex.de

Juli 2008: der Gemeinderat benennt drei Straßen im Kirchheimer Wohngebiet Im Bieth „Schlosskirschenweg“, „Renettenweg“, „Weinbirnenweg“. Andere Straßen heißen bereits „Hüttenbühl“. „Im Bieth“, „Krumme Baum“

Juli 2008: die evangelische Kapellengemeinde wird von der Stadtsynode der evangelischen Kirche in Heidelberg als vollwertiges Mitglied aufgenommen

Juli/August 2008: nördlich der ehemaligen Ludolf-Krehl-Klinik (Altklinikum Bergheimerstraße) findet eine archäologische Notgrabung des Regierungspräsidiums und des Kurpfälzischen Museums statt. Funde von Grubenhütten eines Dorfes „aus der Zeit Karl des Großen“ (Alt-Bergheim), Reste von Besiedlung (Gruben) aus keltischer (La Tène) Zeit. Grabungsleiter: Folke Damminger.

August 2008: der Basler Literaturwissenschaftler Alfred Bodenheimer, seit 1. Oktober 2005 Rektor der Hochschule für Jüdische Studien, legt Amt und Professur nieder und übernimmt seine bisher teilzeitliche Professur an der Universität Basel vollzeitlich. Die Leitung der Hochschule für Jüdische Studien geht interimistisch an den Prorektor Johannes Heil über

31. August 2008: der katholische Pfarrer Winfried Grünling (Pfaffengrund) geht in den Ruhestand

August 2008: die Bürger für Heidelberg stellen fest, daß es in der östlichen Hauptstraße 120 Gaststätten (?) gibt (1987: 88, 1998: 107)

August 2008: Familientreffen der Familie Chelius im Kurpfälzischen Museum zu Ehren von Maximilian von Chelius

8. September 2008: General Carter F. Ham wird Kommandierender General der US Arma in Europa (USAREUR)

9. September 2008: Spatenstich für das Pressezentrum der RNZ im Pfaffengrund (1. Bauabschnitt, Baukosten: 5,3 Millionen €)

9. September 2008: der Bauausschuß des Gemeinderats lehnt die geplante Verlagerung des Geländes des Heidelberger Reitervereins ins Gewann Ziegelscheuer oder ins Gewann Schläuchen ab. „Wir wollen das Handschuhsheimer Feld nicht antasten“ (Anke Schuster, SPD-Fraktionsvorsitzende). Die CDU-Fraktion akzeptiert und respektiert „das Votum der Handschuhsheimer, des Bezirksbeirates und des CDU-Ortsverbandes, das Handschuhsheimer Feld nicht anzutasten“ (CDU-Fraktionsvorsitzender Jan Gradel). „Hinter vorgehaltener Hand war zu erfahren, daß auch die Kommunalwahl 2009 ein Grund für die Entscheidung sei. Niemand wolle es sich bis dahin mit den Handschuhsheimern verderben.“ (RNZ, 11. 9. 2008)

9. September 2008: 74 kolorierte Bilder von Philibert de Graimberg (1832 – 1895) (Bild-Vortrag von Peter Seng, Amtsstübl, Kettengasse 25. Veranstaltung des Heidelberger Geschichtsverein in Kooperation mit dem Verein Alt Heidelberg)

10. September 2008: Übergabe der Erholungsanlage Pferchel (sanierte Grillhütte, Ziegelhausen)

[15. September 2008: die Bank Lehmann Brothers erklärt ihren Bankrott]

18. September 2008: die Stadt Heidelberg ehrt den Schriftsteller Michael Buselmeier zum 70. Geburtstag mit einem Empfang im Großen Rathaussaal

19. September 2008: aus einer vertraulichen Vorlage an den Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuß des Gemeinderat geht hervor, daß im Komplex des Lux-Harmonie-Kinos (Hauptstraße/Theaterstraße) ein Textilkaufhaus als „Einkaufsmagnet“ gebaut werden soll. Die Häuser Theaterstraße 7 und 9 sowie der sog. „Theaterplatz“ sollen einbezogen werden. (RNZ)

19./20. September 2008: Begegnungen mit Alexander Mitscherlich (Symposium der Klinik für Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg im DAI)

22. September 2008: der katholische Pfarrer Johannes Brandt nimmt seinen Dienst in der Seelsorgeeinheit Christophorus auf. Er wohnt im Eppelheimer Pfarrhaus.

September 2008: das Helmstattsche Herrenhaus östlich der Tiefburg Handschuhsheim wird abgerissen. Ein Wirtshaus mit deutscher Küche und Außenbestuhlung auf dem Tiefburgvorplatz soll bis Frühjahr 2009 entstehen. Das Hoftor, die Fassade zur Dossenheimer Landstraße und der Treppenaufgang sollen erhalten bleiben.

1. Oktober 2008: Steffen Wörner wird Geschäftsführer des Stadtjugendring (vgl. 28. 1. 2008)

1. Oktober 2008: „Ein Besuchermagnet mit etwa 8000 qm Verkaufsfläche soll an der Ecke Theaterstraße fehlende Angebote vergänzen und die 1a-Lage in der Hauptstraße bis zur Mitte der Einkaufsmeile ausdehnen.“ (Stadtblatt Nr. 40, 1. 10. 2008, S. 3)

16. Oktober 2008: der Gemeinderat beschließt, das alte Hallenbad an den Heidelberger Bau-Investor Hans-Jörg Kraus zu verkaufen, der es zu einer „Markthalle“ umbauen will

18. Oktober 2008: das 1856 erbaute und seit 5 Jahren leer stehende Hotel Bayerischer Hof wird nach Umbau als Ausbildungshotel der F+U-Unternehmensgruppe neu eröffnet

Oktober 2008: das Karl Jaspers Zentrum für Transkulturelle Forschung (Voßstraße 2) wird gegründet

Oktober 2008: die 1994 stillgelegte und seit 2005 sanierte 15 ha große Mülldeponie Feilheck an der südwestlichen Gemarkungsgrenze wird mit Kunststoffbahnen abgedeckt, damit keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen (Kosten: 9,5 Millionen Euro)

1. November 2008: in den Heidelberger Straßenbahnen der RNV werden keine Fahrscheine mehr verkauft. An vielen Haltestellen gibt es keine Fahrschein-Automaten, viele Automaten geben Fahrkarten nur gegen abgezähltes Geld aus. („Eine Verschiebung oder Übergangsregelung wegen der fehlenden Automaten ist nicht machbar gewesen, weil alles geplant war und die entsprechenden Prospekte dafür auch schon gedruckt waren.“ Georg Nowak-Hertweck, Pressesprecher der RNV, RNZ, 3. 12. 2008)

6. November 2008: 17 Bäume in der Bahnhofstraße und in der angrenzenden Landhausstraße (Weststadt) werden für die neuen Justizbauten vom Landschaftsamt gefällt. OB Würzner verspricht, daß so schnell wie möglich neue „Großbäume“ gepflanzt werden sollen. Die Bürgerinitiative „Lebendige Bahnhofstraße“ hatte gegen die Fällung protestiert.

25. November 2008: der Gemeinderat beschließt, der Theater- und Orchesterstiftung die Ausführungsgenehmigung zur Sanierung des Theaters zu erteilen

26. November 2008: das Amtsgericht Heidelberg verurteilt den früheren Geschäftsführer des Erzeugergroßmarktes Heidelberg-Bergstraße in Handschuhsheim-Nord wegen Untreue in 78 Fällen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung

28. November 2008: die Rohrbacher Straße wird wieder für den Autoverkehr in beiden Richtungen freigegeben. Sie wurde seit Juni 2007 zwischen Liebermannstraße und Rheinstraße/Eselsgrundweg komplett erneuert

30. November 2008: der katholische Pfarrer Johannes Brandt (Seelsorgeeinheit Christophorus) wird in der Christkönigkirche in Eppelheim durch Dekan Dr. Joachim Dauer investiert

November 2008: Nach dem Engagement-Atlas 2009 ist das bürgerschaftliche Engagement der Bewohner Heidelbergs „weit unterdurchschnittlich“

November 2008: der Heidelberger Unternehmer Wolfgang Marguerre (Octapharma AG) spendet 13 Millionen € für die Sanierung des Stadttheaters (geschätzte Kosten: 52,9 Millionen €)

November/Dezember 2008: der Kindergarten im Steinhofweg (Pfaffengrund) wird abgerissen. An seiner Stelle plant die Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche Baden die neue Thadden-Grundschule.

10. Dezember 2008: der 72jährige Heidelberger Krebsforscher Harald zur Hausen vom DKFZ erhält mit zwei Franzosen den Nobelpreis für Medizin

Dezember 2008: Prof. Jörg Winterberg wird Nachfolger von Prof. Wolfram Hahn als Leiter der Fachhochschule Heidelberg des SRH Konzern

11. Dezember 2008: An der Stelle des abgerissenen Kindergarten im Steinhofweg (Pfaffengrund) baut die Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche Baden für 6 Millionen € die neue Thadden-Grundschule (zweizügige Grundschule an der Elisabeth-von-Thadden-Schule mit religiös-musischem Profil, Schulleiter: Martin Döpp). Für den Besuch wird Schulgeld erhoben.

14. Dezember 2008: der S-Bahn-Haltepunkt Karlstorbahnhof wird in „Heidelberg-Altstadt“ umbenannt

15. Dezember 2008: erster Spatenstrich für den Neubau der Frauen- und Hautklinik im Neuenheimer Feld

19. Dezember 2008: die Karl-Theodor-Brücke (Alte Brücke) wird nach der Sanierung (Beginn: August 2001) wieder für den motorisierten Verkehr geöffnet. Von Montag bis Freitag darf sie mit Fahrzeugen bis zu einem Gewicht von 3,5 t befahren werden, ausgenommen in der Zeit von 11 bis 16 Uhr. Samstags ab 11 Uhr sowie Sonn- und Feiertags ist sie für Autos gesperrt. („Die frühere, sehr restriktive Regelung habe zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt“ (Oberbürgermeister Würzner nach RNZ, 26. 2. 2009). Die Sanierung der Brücke hatte im August 2001 begonnen. Die Brücke wurde abgedichtet, die Fahrbahn, die Brückenbögen und die Statuen restauriert (vgl. 3. 8. 2006). Vor der Sanierung durfte die Brücke durch Kfz nur von 6 bis 10 Uhr morgens befahren werden. Die Sanierung der Alten Brücke (4 Millionen €) wurde durch eine Spende von American Express (100.000 $) gefördert.


19. Dezember 2008: Vorstellung des neuen Jahrbuchs des Heidelberger Geschichtsverein (mit Elisabeth Huwer, Leiterin des Deutschen Apothekenmuseums)

Dezember 2008: Heidelberg (ohne die Soldaten und Angestellten der US-Armee und deren Angehörige, insgesamt rund 20.000 Personen) hat 145.642 Einwohner mit Hauptwohnsitz

2008: Gründung der Walter-Kempowski-Gesellschaft mit Sitz in Gießen und Heidelberg www.kempowski-gesellschaft.de

2008: Dr. Frieder Hepp, seit 2002 Direktor des Kurpfälzischen Museums, wird von der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg zum Honorarprofessor bestellt

2008: Gründung des Freundeskreis zur Förderung der Musik und Kunst an der Peterskirche

2008: Gründung des Vereins Handschuhsheimer Feldkultur e. V.

2008: die erste Ausgabe der studentischen Zeitschrift für Kunstgeschichte Artefakt erscheint in Heidelberg

2008: der Heidelberger Physiker Dr. h. c. Klaus Tschira gründet gemeinsam mit seiner Ehefrau Gerda Tschira die Gerda und Klaus Tschira Stiftung. Damit erwirbt er am 17. Dezember 2008 vom Freistaat Sachsen den ehemaligen Landsitz des Chemie-Nobelpreisträgers Wilhelm Ostwald in Großbothen bei Grimma. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Landsitz "Energie" im Sinne Wilhelm Ostwalds weiterzuführen. Darüber hinaus soll das Gelände weiterhin als Schulungs- und Begegnungsstätte dienen.

2008: die Heidelberg International School aus Karlsruhe bezieht in Wieblingen ein neues Schulgebäude (vgl. 26. August 2002)


2008: die GGH macht 1,6 Millionen € Gewinn. Ihr gehören 7264 Wohnungen /RNZ, 31. 7. 2009

2008: Anzahl der touristischen Übernachtungen in Heidelberg: 962.000

2008: Gründung des Freundeskreis zur Förderung der klassischen Archäologie und des Antikenmuseums der Universität Heidelberg („Forum Antike“)

2008: Gründung des Vereins Puppentheater Plappermaul

2008: die Heidelberger Straßenbahnen verbrauchen ca. 12,3 Millionen kWh Strom (RNZ, 26. 4. 2010)

2008: die evangelische Kirche in Heidelberg hat 44.352 Mitglieder (vgl. 1998)

WS 2008/2009: 27.602 Studierende an der Universität Heidelberg

2. Januar 2009: der Verleger und Chefredakteur der Rhein-Neckar-Zeitung Winfried Knorr (*1931) stirbt

5. Januar 2009: der Handelshof in der Kurfürstenanlage heißt jetzt Kaufland

11. Januar-15. Juli 2009: die Hauptstelle der Stadtbücherei Heidelberg wird geschlossen und für 1,5 Millionen € renoviert

12. Januar 2009: die Schiffahrt auf dem unteren Neckar kommt wegen Eisgang vorübergehend zum Erliegen

14. Januar 2009: erstmals seit 1963 wird auf dem Neckar bei Heidelberg ein Eisbrecher eingesetzt

16. Januar 2009: der Archäologe Dr. Berndmark Heukemes stirbt

25. Januar 2009: Hermann-Maas-Lectures der Evangelischen Kirche im Schmitthennerhaus

31. Januar 2009: das Schloß-Kino (Hauptstraße) schließt den Betrieb

Januar 2009: in Heidelberg stehen 3,5% aller Geschoßwohnungen leer (ca. 1800 von 53.064, nach einer Studie von Techem und Empirica)

27. Januar 2009: es wird bekannt, daß der Wuppertaler Landschaftsarchitekt Armin Henne vom Land Baden-Württemberg den Auftrag bekommen hat, den Heidelberger Schloßgarten völlig neu zu planen. Die Pläne des Heidelberger Hans-Joachim Wessendorf, den Hortus Palatinus vollständig zu rekonstruieren, werden fallengelassen.

29. Januar 2009: eine Heidelberger Architektengemeinschaft (Palm, AAG Loebner-Schäfer-Weber, Jürgen Mayer, Schröder-Stichs-Volkmann) ist Sieger beim Wettbewerb um die Neugestaltung der 2,2 km langen Neckarpromenade zwischen Karlstor und Bismarckplatz. Danach können die Besucher an der Stadthalle direkt ans Wasser gehen. An der Theodor-Heuss-Brücke soll „ein höheres Haus“ („Stadttor“) gebaut werden. Der Bereich vom Neckarmünzplatz zur Stadthalle soll autofrei sein. Die alten Bäume sollen erhalten bleiben. Das Projekt soll mit Tunnel 180 Millionen € kosten und von 2012 bis 2016 gebaut werden. Das Land soll bis 75% der Kosten übernehmen.


9. Februar 2009-Mai 2010: der Wieblinger Wehrsteg ist wegen Sanierung geschlossen (vgl. 1. März 2006)

11. Februar 2009: das Haus Plöck 43 wird abgebrochen (Neubau des Altenpflegeheims der evangelischen Stadtmission)

13. Februar 2009: in der Plöck dürfen Radfahrer wegen der Baustelle am Ebertplatz nicht mehr von O nach W fahren

18. Februar-10. Mai 2009: Carl Joseph Anton Mittermaier. Ein Heidelberger Professor zwischen nationaler Politik und globalem Rechtsdenken im 19. Jahrhundert (Ausstellung in der Universitätsbibliothek Heidelberg)

Februar 2009: das Berliner Unternehmen Transphorms kauft die Heidelberg International School (Wieblingen) (vgl. 26. August 2002)

Februar 2009: Umzug des Alfred-Weber-Instituts, des Instituts für politische Wissenschaft und des Instituts für Soziologie aus der Altstadt in die ehemalige Ludolf-Krehl-Klinik. Die freigewordenen Flächen im Triplex-Gebäude werden von der Universitätsbibliothek genutzt.


Februar 2009: Gründung des Freundeskreis Neckarfähre (vgl. August 2012)

Anfang März 2009: ein ehemaliger Mitarbeiter der Kassenschaffnerei der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG wird wegen Unterschlagung und Untreue von 37.000 € zwischen 2002 und 2004, indem er Daten auf Sicherheitsdisketten der Fahrkartenautomaten fälschte, zu einem Jahr und 8 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt: „Der Angeklagte..., berichtete, er habe das Geld für Reisen und Autos ausgegeben. (...) Er habe seit 1996 dort gearbeitet..., doch in all den Jahren bis zu seiner Verhaftung sei die Kasse nicht ein einziges Mal geprüft worden“ RNZ, 4. 3. 2009 unter der Überschrift „Da war keine Kontrolle“; vgl. 8. Juni 2007; Januar 2008)

10. März 2009: Spatenstich für den ersten Bauabschnitt der Bahnstadt (Voraussichtliche Kosten für diesen Abschnitt: 21,3 Millionen €). Hier soll Wohnraum für 5000 Menschen entstehen.


14. März 2009: die St. Annakirche (Plöck) wird nach Renoverung (Kosten: 410.000 €) eröffnet. Sie soll für Gottesdienste im tridentinischen Ritus zur Verfügung stehen. Nur Priester aus der Erzdiözese Freiburg dürfen dort die Messe zelebrieren.

15. März 2009-21. Juni 2009: Heidelberg im Barock. Zum Wiederaufbau der Stadt nach 1693 (Ausstellung im Kurpfälzischen Museum, Jesuitenkirche)

18. März-3. Mai 2009: Text – Wahn – Sinn (Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn)

März 2009: in Heidelberg gibt es 156 Friseurgeschäfte (2004: 113)

März 2009: in Heidelberg (außer Altstadt) sollen in den nächsten Jahre 1700 eigens für Heidelberg entwickelte Einheits-Abfalleimer aus verzinktem Metall in anthrazit-metallic der Fa. Otto/Gerlingen aufgestellt werden (Kosten: 90 Liter 900 €, 60 Liter 400 €) (RNZ, 21. 3. 2009)

März 2009: der Abriß der Villa Giulini (Neuenheimer Landstraße 18a), 1960 nach Plänen von Fritz Breuhaus de Groot (Köln, 1883-1060) für den Unternehmer Dr. Udo Giulini (†1995) gebaut, wird genehmigt. Die 5 Erben hatten bewirkt, daß die Stadt den Denkmalschutz aufhob, weil der Erhalt der Villa nicht mehr zumutbar sei. Das Areal erwirbt der Bauinvestor Henning Kalkmann. Der Heidelberger Architekt Jürgen Mayer will dort 17 Wohnungen in zwei Häusern (inkl. 2 Penthäuser) errichten. (vgl. RNZ, 31. 10. 2009)


März 2009: das ca. 130 Jahre alte Holz-Kiosk in der Friedrich-Ebert-Anlage an der „Bunsen-Anlage“ wird von der Stadt abgerissen

2. April 2009: „Am Ebertplatz soll nach dem Bau der Tiefgarage die Außenbewirtschaftung im Randberreich ausgeweitet werden. In der Mitte sei genug Platz für Wochenmarkt und die Allgemeinheit“ (RNZ vom Tage, S. 3)

2. April 2009: „Eine Straßenbahn ist keine zeitgerechte Verkehrsanbindung“ (Hans-Günther Sonntag, CDU-Stadtrat, bezüglich der Straßenbahn im Neuenheimer Feld, RNZ, 3. 4. 2009)

[6. April 2009: Das Haus Baden verkauft Schloß Salem sowie Kulturschätze für rund 58 Milionen € an das Land Baden-Württemberg]

14. April 2009: die RNV weist darauf hin, daß die „technischen Störungen an der Kirchheimer [Straßenbahn-]Strecke nicht höher sind als an anderen vergleichbaren Strecken wie beispielsweise nach Eppelheim“ (RNZ vom Tage)

18. April 2009: nach einer Zählung des Düsseldorfer Immobilienmaklers Kemper laufen zwischen 13 und 14 Uhr 5480 Passanten an der Hauptstraße 18 vorbei. Fast 10% aller Läden auf der Hauptstraße zwischen Bismarckplatz und Theaterstraße handeln mit Handys. 30,4% aller Läden auf der Hauptstraße verkaufen Textilien (Mannheim: 21,1%), 3,7 % verkaufen Schuhe, 14,8% verkaufen Essen. Anteil der Kettenläden an allen Geschäften: 68,1%. (nach RNZ, 25. 6. 2009)

21. April 2009: der Heidelberger Gemeinderat beschließt mit 30:7:2 Stimmen, daß in das Neuenheimer Feld eine Straßenbahn gebaut werden soll. Die Bahn (Linie 21, mit Supercap-Technologie) soll 4 Haltestellen haben und etwas über 3 km lang sein. Sie beginnt am OEG-Bahnhof Handschuhsheim, zweigt an der Berliner Straße in die Straße „Im Neuenheimer Feld“, um kurz vor der Ernst-Walz-Brücke wieder auf die Berliner Straße zu kommen. Die Baukosten betragen etwa 35 Millionen €.

April 2009: Der Verein Kunst Heidelberg (Kunstverbund zur modernen und zeitgenössischen bildenden Kunst in Heidelberg) wird von 10 Institutionen gegründet. Vorstandsvorsitzende: Liane Wendt (Sammlung Prinzhorn)

4. Mai 2009-8. April 2011: Bauarbeiten an der ehemaligen Bahnbrücke über die Speyerer Straße. Die Brücke soll im Juli 2010 abgerissen werden.

Mai 2009: der Spielplatz in der Theaterstraße wird wegen der Sanierung des Stadttheaters geschlossen. (Ein Ersatz-Spielplatz soll am Krahnenplatz eingerichtet werden). Die Trafostation auf dem Theatergelände kommt in den Keller des Anna-Blum-Hauses. (RNZ, 5. 5. 2009)

Mai 2009: die Heidelberger Sektion des Deutschen Alpenvereins wählt Maria Robert zur Vorsitzenden. Die Sektion hat 7040 Mitglieder, das Vereinsvermögen beträgt über 1,1 Millionen €.

Mai 2009: die Bügerstiftung Heidelberg wird gegründet. „Gegründet auf langfristiges Engagement und Eigenverantwortung soll die Lebensqualität in Heidelberg verbessert werden – nachhaltig.“ (Lothar Binding, RNZ, 5. 5. 2009) www.buergerstiftung-heidelberg.de

Mai 2009: die Gemeinnützige Verkaufshilfe des Deutschen Frauenrings zieht vom Anna-Blum-Haus (Theaterstraße 10) in das Haus Theaterstraße 9. Am Haus wird eine Gedenktafel für die Ehrenbürgerin Anna Blum (1843-1917) angebracht und wegen der Theatersanierung wieder abgehängt (vgl. November 2013)

Mai 2009: Joachim Förster (46) wird als Nachfolger von Dr. Frieder Hepp Vorsitzender des Verein Alt Heidelberg (333 Mitglieder)

8./9. Mai 2009: in der Nacht wird der 32jährige kamerunische Doktorand Aubin Mbe MBock aus Mannheim auf dem Hauptbahnhof Heidelberg von Polizisten der Bundespolizei zusammengeschlagen. Der Vorfall wird nicht aufgeklärtr. (vgl. 27. Juni 2009)

11. Mai 2009: die H+G-Bank Heidelberg fusioniert mit der Volksbank Rhein-Neckar zur Volksbank Kurpfalz H+G-Bank

15./16. Mai 2009: Heidelberg nach 1693. Bewältigungsstrategien einer zerstörten Stadt. Symposium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Kunstgeschichte, dem Historischen Seminar und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Heidelberg, dem Kurpfälzischen Museum und dem Kulturamt Heidelberg im Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg

15. Mai 2009: intermedia 69/2009. Rückblick auf eine öffentliche Geste (Ausstellung im Kunstverein)

16. Mai 2009: Eröffnung der des Steinbruchgeländes Leferenz (Dossenheim) als Erholungsgebiet für die Öffentlichkeit

20. Mai 2009: der Gemeinderat beschließt auf Vorschlag des Oberbürgermeisters, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger „für sein außerordentliches, vielfältiges Engagement für Heidelberg“ mit der Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg zu ehren. (Die Nachricht wird am 16. 9. 2009 veröffentlicht)(vgl. 13. Oktober 2009)


30. Mai 2009: Einweihung der neuen Orgel der Jesuitenkirche (erbaut von Fa. Kuhn, Männedorf/Schweiz, Kosten: 1,4 Millionen €)


1. Juni 2009: die Villa Philosophenweg 1a wird von der Fa. Immobilien Kraus abgerissen, um dort 6 Eigentumswohnungen zu bauen

7. Juni 2009: Wahlen zum Gemeinderat Heidelberg (CDU 9 Sitze, SPD 7 Sitze, Grüne 6 Sitze, GAL 4 Sitze, FDP 4 Sitze, Heidelberger 3 Sitze, Bunte/Linke 2 Sitze, generation.hd 2 Sitze, FWV 2 Sitze, Heidelberg pflegen und erhalten 1 Sitz; Wahlbeteiligung 48,9 %)

8. Juni 2009: das RNV-Kundenzentrum auf dem Bismarckplatz wird geschlossen. Der Kiosk auf dem Platz soll dessen Funktionen übernehmen. Das neue Kundenzentrum wird im ehemaligen Schlecker-Markt (Kurfürstenanlage/Karl-Metz-Straße) eröffnet. Das bisherige Kundenzentrum dient fortan als Pausenraum für Bus- und Straßenbahn-Fahrer.

16. Juni 2009: die Galerie der Hauptstelle der Stadtbücherei Heidelberg wird wieder eröffnet (das Erdgeschoß am 14. Juli 2009). Die Stadtbücherei war seit dem 11. Januar 2009 geschlossen und wurde für 1,5 Millionen € renoviert.

16. Juni 2009: der Königssaal auf dem Schloß wird nach Umbau (Kosten: 5 Millionen €) wieder eröffnet (vgl. 24. November 1934)

17. Juni 2009: nach einer Meldung des Mannheimer Morgen vom Tage beginnt Ende dieses Jahres der Bau des neuen Besucherzentrums auf dem Heidelberger Schloß

20. Juni 2009: das Gebäude der Alten Universität, das von Studierenden vier Tage lang besetzt worden war, wird von der Polizei geräumt

24. Juni 2009: der Intendant der Städtischen Bühnen Heidelberg (seit 2005) Peter Spuhler wird in Karlsruhe als designierter Generalintendant des Badischen Staatstheaters vorgestellt. Er soll sein Amt zu Beginn der Saison 2010/2011 übernehmen.

27. Juni 2009: afrikanische und andere ausländische Studenten demonstrieren gegen „Polizei-Terror“ in Heidelberg. Hintergrund der Kundgebung ist der bis heute nicht aufgeklärte Übergriff der Bundespolizei vom 8./9. Mai 2009 am Hauptbahnhof gegen den 32jährigen kamerunischen Doktoranden Aubin Mbe MBock aus Mannheim.

28. Juni 2009: die 1881 errichtete Posseltslust (beim Kohlhof) wird nach Renovierung (200.000 €, davon 30.000 € von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, seit August 2008) wieder eröffnet (vgl. 5. Februar 2010)

29. Juni 2009: Bei der Bezirksbeiratssitzung in Handschuhsheim wird durch Edgar Kochowski, Abteilungsleiter Wasserversorgung der Stadtwerke, bekannt, daß es bei den Stadtwerken Überlegungen gibt, die 7 Quellen in Handschuhsheim und Ziegelhausen (weiches Wasser), die zusammen 5% des Heidelberger Trinkwassers liefern, zu schließen und alle Heidelberger Haushalte mit Wasser aus der Ebene (hartes Wasser) zu versorgen. Grund: Kosten der Aufbereitung des Wassers, geringe Tagesleistung der Quellen. Durch die Versorgung aller Haushalte mit Wasser aus der Ebene ließen sich mehrere hunderttausend €/a einsparen. (Altstadt, Ziegelhausen und Schlierbach werden komplett mit weichem Wasser versorgt, in Neuenheim und Handschuhsheim in etwa alle Haushalte, die östlich der Bergstraße liegen) (RNZ, 1. 7. 2009 und 7. 7. 2009)

Juni 2009: die 1967 „entdeckte“ Meriankanzel am Südhang des Heiligenberg wird restauriert (vgl. 1988)

Juni 2009: der Campus Bergheim wird eingeweiht (Bergheimer Straße, ehemalige Ludolf-Krehl-Klinik, jetzt Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

Juni/Juli 2009: der Mausbach (Ziegelhausen) wird für ca. 150.000 € saniert, auf rund 120 Metern offengelegt

1. Juli 2009: Vera Bull, Tochter des früheren Oberbürgermeister Reinhold Zundel, übergibt der Stadt Heidelberg 183 Arbeiten von Klaus Staeck, 10 Zeichnungen von Hanna Nagel, Margarethe Krieger und Willibald Kramm sowie zwei Fotografien von Fritz Henle. Zundel hatte 2006 beschlossen, seine Graphik- und Plakatsammlung („Sammlung Waltraut und Reinhold Zundel“) dem Kurpfälzischen Museum als Schenkung zu überlassen. In einem Begleitbrief zu einem Illustrationsentwurf aus dem Jahr 1970 wünscht Hanna Nagel frohe Weihnachten und äußert den Wunsch nach einer bezahlbaren Zweizimmerwohnung.

2. Juli 2009: der Gemeinderat stimmt einem Grundsatzbeschluß zu, daß der seit 1902 bestehende Betriebshof der früheren HSB von Bergheim nach Pfaffengrund auf das Gelände der Stadtwerke verlegt wird. Am alten Standort sollen laut Bebauungsplan ca. 400 Wohnungen entstehen.

6. Juli 2009: der Aufsichtsrat der Stadtwerke Heidelberg beschließt, das das Wasser der7 Quellen in Handschuhsheim und Ziegelhausen weiterhin ins Trinkwassernetz eingespeist wird (vgl. 29. Juni 2009)

8. Juli 2009: Anneliese Wellensieck wird zur Rektorin der PH Heidelberg gewählt (am 30. September 2009 ernannt)

13. Juli 2009: das Stadttheater spielt letztmals am alten Standort („Bob Dylan“)


15. Juli 2009: der Neubau des St. Paulus-Heims des SKF (Felix-Wankel-Straße 25) wird eingeweiht

24. Juli 2009: Lothar Binding MdB wird 1. Vorsitzender des Mietervereins Heidelberg (Nachfolger von Dr. Dietrich Nöthe)

5. September 2009: Beginn der Sanierung der Neuen Universität

September 2009: der Verein Leben in der Altstadt (Linda) wird als Dachverband von Bürgerinitiativen gegründet

September 2009: der Berliner Aufbau Verlag wird Mitgesellschafter des Heidelberger Verlag Edition Braus, der künftig als Edition Braus Berlin Heidelberg GmbH firmiert. Der Hauptsitz wird nach Berlin verlegt. In Heidelberg bleibt eine kleine Präsenz unter Leitung von Günter Braus.

23. September 2009: Beginn des Umbaus des Stadttheaters

23. September 2009: Eröffnung der Tiefgarage am Ebertplatz

27. September 2009: Bundestagswahl. Im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim werden gewählt: Karl A. Lamers (CDU), Lothar Binding (SPD), Fritz Kuhn (Grüne), Dirk Niebel (FDP)

27./28. September 2009: 24. Jahrestagung der Arno-Schmidt-Leser (Palais Boisserée)

30. September 2009: der Anbau der Hochschule für Jüdische Studien an das Bibliotheksgebäude in der Landfriedstraße 12 wird eingeweiht (Kosten: 4,5 Millionen €. Architekt: Hansjörg Maier)


1. Oktober 2009: die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) wird vom Dienstleister für die Altverkehrsunternehmen (HSB, MVV, OEG, VBL, RHB, ZWM) zum Verkehrsunternehmen (vgl. 16. Juli 2004, 1. Oktober 2004, 1. März 2005, 16. März 2010)

10. Oktober-23. Dezember 2009: Ausstellung zum „Zupfgeigenhansl“ (Palais Boisserée, Maike Mumm, Veranstaltung des HGV in Zusammenarbeit mit dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, dem Pfadfinderbund Nordbaden und dem Kulturamt der Stadt Heidelberg)


Oktober 2009: es wird bekannt, daß der Vorsitzende des Stadtjugendring seit 1999, Uwe Morgenstern (FDP-Gemeinderat), seit 2002 ca. 450.000 Euro aus der Kasse des Stadtjugendring gestohlen hat. (RNZ, 10. 10. 2009 und 16. 6. 2010) (vgl. 28. Januar 2008)

12. Oktober 2009: Eröffnung der Bibliothek Albert Einstein der Hochschule für Jüdische Studien www.hfjs.eu

13. Oktober 2009: der Unternehmer und Mäzen Dr. h.c. Manfred Lautenschläger (MLP) wird „für sein außerordentliches, vielfältiges Engagement für Heidelberg“ mit der Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg ausgezeichnet (Laudator: Peter Spuhler)


13. Oktober 2009: erster Spatenstich für den Bau des Haus der Astronomie auf dem Königstuhl

16./17. Oktober 2009: Tagung des Museumsverband Baden-Württemberg in Heidelberg

20. Oktober 2010: die von 11. Januar bis 15. Juli 2009 geschlossene und für 1,5 Millionen € renovierte Hauptstelle der Stadtbücherei Heidelberg wird eingeweiht

Ende Oktober 2009: die Villa Giulini (Neuenheimer Landstraße 18a), 1960 von Fritz Breuhaus de Groot (Köln) für den Unternehmer Dr. Udo Giulini (†1995) gebaut, wird zerstört (vgl. März 2009)

Oktober/November 2009: die Carl-Diem-Straße in Kirchheim wird umbenannt. Die Straße wird in den Bereich der Pleikartsförsterstraße einbezogen.

13. November 2009: ein Preisgericht gibt dem Entwurf des Büros Karl+Probst (München) für eine erweiterte Stadthalle den ersten Preis

17. November 2009: die Universität Heidelberg eröffnet in Delhi das Heidelberg Center South Asia

28. November 2009: der für 5,2 Millionen Euro umgebaute Rohrbach Markt wird eingeweiht

29. November 2009: Festgottesdienst „100 Jahre St. Peter in Kirchheim“ (vgl. 29. November 1909)

November 2009: der Bezirksbeirat Weststadt/Südstadt spricht sich für die Umbenennung der Treitschkestraße (Weststadt) aus (vgl. Mai 2011)

2. Dezember 2009: „Der Rohrbach Markt ist schöner und für alle viel bequemer“ (Gruppe Nachbarschaftskrach, Stadtblatt Nr. 49, 2. 12. 2009, S. 1)

3. Dezember 2009: die Ausschüsse des Gemeinderats wählen Holger Schultze (47) aus Osnabrück zum Nachfolger des Theaterdirektors Peter Spuhler (ab Spielzeitbeginn 2011/2012)

11. Dezember 2009: bei einer Umfrage der Rhein-Neckar-Zeitung entscheiden sich 43,1% der Teilnehmer für eine Erweiterung der Stadthalle, 56,9% dagegen (bei ca. 1650 Einsendungen)

13. Dezember 2009: die S-Bahnlinie S 5 (Heidelberg-Eppingen) nimmt den Betrieb auf. Diese Züge halten nicht in Schlierbach bzw. an der Orthopädie.

Dezember 2009: der Gemeinderat beschließt einen Zuschuß von 50.000 € für das Formel-1-Rennen 2010 in Hockenheim. Eine Förderung für alle Rennen bis 2018 wird in Aussicht gestellt.

16. Dezember 2009: das Heidelberger Auktionshaus Eid, Sengle und Kraus versteigert ein Album („Rheinebene, Bergstraße, Odenwald“) mit Aquarellen von Philibert Graf von Graimberg (60 Veduten, Motive aus Heidelberg-Weststadt, Neuenheim, Handschuhsheim, Wieblingen, Schriesheim, Dossenheim, Weinheim, Heppenheim)

17. Dezember 2009: Vorstellung des neuen Jahrbuchs des HGV in der Buchhandlung Himmelheber durch Gabriela Skolaut

18. Dezember 2009: Eltern, Kindergarten- und Schulkinder demonstrieren für die Schließung der Durchfahrt durch das Klingentor für den Kfz-Verkehr

19. Dezember 2009: der 12 Jahre alte Kamelhengst Tarma des Heidelberger Zoos wird eingeschläfert, weil er „ein starkes Sexualverhalten entwickelte“ und gegen Tierpfleger aggressiv wurde. Die Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) erstattet im Januar 2010 Strafanzeige gegen den Zoo.

Dezember 2009: die „Bürger für Heidelberg“ veröffentlichen Die Magistrale. Gesamtkonzept Verkehrserschließung Innenstadt Heidelberg. (Hg.: studio-mobile-concepts Uwe Weishuhn, Nils Herbstrieth, Felix Berschin)

2009: das 1996 gegründete Deutsche Tuberkulose-Archiv kommt in das Rohrbacher Schlößchen (vgl. 1. Dezember 2011)

2009: durchschnittlicher Kaufpreis für ein freistehendes Haus in Heidelberg in mittlerer Lage mit Grundstück: 420.000 € (2008: 390.000 €, 2008: 480.000 €)

2009: die Wohnhäuser Bergheimer Straße 43 und 45 werden zerstört

2009: Anzahl der touristischen Übernachtungen in Heidelberg: 920.900

2009: in Heidelberg werden ca. 600 indische Halsbandsittiche gezählt

2009: Gründung der Interessengemeinschaft Heidelberger Markthändler

2009/2010: das Wilhelm-Frommel-Haus (Plöck 45) wird saniert und erweitert (vgl. November 1986)

2009: die evangelische Kirche in Heidelberg nimmt mit Funkantennen auf Kirchtürmen jährlich 15.000 € ein (vgl. RNZ, 27. 4. 2010)

2009: 13.617 Personen pendeln täglich von Heidelberg nach Mannheim, 1761 Personen pendeln täglich von Heidelberg nach Frankfurt, 1067 Personen pendeln täglich von Heidelberg nach Stuttgart. 21.355 Personen pendeln täglich von Mannheim nach Heidelberg. (RNZ, 28. 5. 2010, S. 11)

2009: an der Universität Heidelberg sind 28.266 Studenten eingeschrieben, davon 5225 Ausländer (18,5%)

2009: an der SRH-Hochschule Heidelberg sind 1861 Personen eingeschrieben

2009: an der Pädagogischen Hochschule sind 4093 Personen eingeschrieben

2009: an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg sind 129 Personen eingeschrieben. Sie wird durch den Wissenschaftsrat auf universitärem Niveau akkreditiert

2009: Felicia Zeller aus Stuttgart (*1970) und Andreas Stichmann aus Bonn (*1983) erhalten den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg

2009: das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) im Neuenheimer Feld wird eröffnet

nach 2010

1. Januar 2010: die Orthopädische Klinik wird in das Universitätsklinikum integriert

1. Januar 2010: das Heidelberger Institut für theoretische Studien (HITS), ein privates, gemeinnütziges Forschungsinstitut der Klaus-Tschira-Stiftung, geht durch Namensänderung aus der EML Research gGmbH hervor (Geschäftsführer: Dr. Klaus Tschira und Prof. Andreas Reuter)

1. Januar 2010: die Bergbahn hat neue Tarife: das Kombiticket (5 € für Erwachsene) berechtigt zum Besuch des Schloßhofes mit Apothekenmuseum und Großem Faß sowie Hin- und Rückfahrt vom Kornmarkt zum Schloß. Hin- und Rückfahrt zum Schloß alleine kostet 6 €, zum Königstuhl 12 €. „Das ist ein Super-Preis und ein Super-Angebot für alle“ (Schloßverwalter Andreas Falz, RNZ, 8. 1. 2010)

16. Januar 2010: „Abschied vom Alten Hallenbad“ (RNZ). Das Bad wird von Hans-Jörg Kraus zur Markthalle umgebaut. Die Umkleidekabinen sollen Teil der Fassade werden. 5 Pappeln in der Poststraße werden gefällt. (Architekt: Jan Volkmann, Eröffnung: 30. September 2011) 18. Januar 2010: die Publikation Das römische Brand- und Körpergräberfeld von Heidelberg, Bd. I (Hg.: Andreas Hensen) wird im Kurpfälzischen Museum vorgestellt

18. Januar 2010: das 1975 gegründete Alfa-Romeo-Autohaus Windisch (seit 1986: Rudolf-Diesel-Straße) meldet Insolvenz an. Sven Unold übernimmt das Unternehmen zum 1. 4. 2010. Der Name der Firma ändert sich in Sven Unold GmbH.

23. Januar 2010: Die Pläne für den Innenausbau des städtischen Theaters werden von Intendant Peter Spuhler vorgestellt. Der neue Saal hat 550 Plätze. Es dürfen nicht mehr als 590 Gäste im gesamten Haus sein. Wiedereröffnung soll im Spätjahr 2012 sein. Die Nutzung des Theaterplatzes ist unklar. „Auf keinen Fall sollte das Gelände, wie bisher, als Parkplatz genutzt werden“ (RNZ, 25. 1. 2010) (vgl. 11. März 2008, 10. Juni 2010)

Januar 2010: der Kulturausschuß der Stadt Heidelberg beschließt, daß „Stolpersteine“ zur Erinnerung an deportierte Mitbürger im öffentlichen Raum verlegt werden können. Häuser, in denen jüdische Familien vor ihrer Deportation zusammengezogen wurden, sollen Gedenktafeln erhalten. (Am 13. Oktober 2010 werden die ersten Stolpersteine verlegt).


Januar 2010: die Kirche der Abtei Neuburg wird für 800.000 € renoviert und umgebaut. Am 24. August 2010 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Januar 2010: der Bezirksbeirat Altstadt beschließt, daß Radfahrer von 6 bis 11 Uhr in der Fußgängerzone Hauptstraße fahren dürfen

1. Februar 2010: der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Leopold Übelhör geht nach 32 Jahren in den Ruhestand

Februar 2010: das Zentrum für interkulturelle Kommunikation (ZikK) der Hochschule für Jüdische Studien wird gegründet

5. Februar 2010: der Turm der Posseltslust ist ab sofort freitags, samstags, sonn- und feiertags tagsüber „bis vor Einbruch der Dunkelheit“ (RNZ, 5. 2. 2010) geöffnet (vgl. 28. Juni 2009)

9. Februar 2010: Verleihung des Freiherr Eberhard von Künßberg Preises an Dr. Susan Richter für ihre Dissertation "Fürstentestamente in der frühen Neuzeit" im Institut für geschichtliche Rechtswissenschaft

23. Februar 2010: das Klingentor wird ab sofort für den motorisierten Verkehr gesperrt (RNZ, 23. 2. 2010)


28. Februar 2010: Eröffnung der Ausstellung zum Heiligenberg des Stadtteilverein Neuenheim (Altes Schulhaus)

1. März 2010: Beginn des Rohbaus für das neue städtische Theater (vgl. 23. Januar 2010, 11. März 2008, 10. Juni 2010)

9. März 2010: das Advanced Training Centre des EMBL wird eingeweiht


11. März 2010: der Gemeinderat beschließt mit 27 (CDU, FDP, Heidelberger, FW, Grüne/generation.hd) gegen 14 (SPD, GAL, BL, HPUE) Stimmen. den am 13. November 2009 gekürten Siegerentwurf des Büros Karl+Probst (München) für eine erweiterte Stadthalle weiterzuplanen. Es soll ein Konferenzzentrum für max. 1200 Tagungsgäste errichtet werden.

16. März 2010: „Rohrbach braucht Parkplätze und keinen Bach“ titelt die RNZ in der Beilage „Blick in die Stadtteile“, S. 6


16. März 2010: die Fa. OEG AG wird aus dem Handelsregister Mannheim gelöscht. Sie wird mit der MVV-Verkehr AG verschmolzen

29. März- 8. Juli 2010: Robert und Clara Schumann an Oberrhein und Neckar (Ausstellung des Heidelberger Geschichtsverein in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg, im Universitätsmuseum)

März 2010: am Heidelberger Schloß wird ein Besucherinformationszentrum gebaut. Es soll Kasse, Museumsshop, Personalräume und Toiletten enthalten. („Dieses Besucherinformationszentrum wird sich harmonisch in die historische Gebäudestruktur einfügen“ (Finanzminister Willi Stächele). „Das neue Besucherzentrum bezieht sich städtebaulich vollkommen auf das seit dem 18. Jahrhundert rein museal genutzte Schloßareal mit den dort vorhandenen Gebäuden und Gebäudefragmenten der Renaissancezeit.“ (Architekt Max Dudler, Zürich). Geplante Fertigstellung: Herbst 2011. Geschätzte Kosten: 3 Millionen €. (RNZ, 21. 1. 2010)) (vgl. 23. Juli 2010)

März 2010: das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien (Czernyring 22) wird eröffnet www.gis-station.info

März 2010: es wird bekannt, daß der 1925 erbaute Wieblinger Wehrsteg so marode ist, daß er teilweise neu gebaut werden muß. Ein neues Brückenteil wird in Auftrag gegeben. Die Sanierung soll bis 2014 dauern (vgl. RNZ, 30. 3. 2010) (vgl. 1. März 2006, 9. Februar 2009, Mai 2010)

31. März 2010: „Wie in den Vorjahren sehen wir in den Oster- und Pfingstferien die Gefahr, daß potentielle Zoobesucher wegen der unbefriedigenden Parkplatzsituation unverrichteter Dinge und verärgert wieder nach Hause fahren“ (Frank-Dieter Heck, Geschäftsführer des Heidelberger Zoos, nach: RNZ vom Tage). Das Architektenbüro Kessler-de Jonge plant auf dem Gelände des Zoos ein Parkhaus mit fünf Ebenen und rund 380 Stellplätzen. Voraussichtliche Kosten: 3,3 Millionen €. Voraussichtliche Eröffnung: Ostern 2011.

15. April 2010: der Gemeinderat beschließt, den westlich des Kurpfalzrings liegenden Teil des Wieblinger Wegs in In der Gabel umzubenennen. Die ehemaligen geraden Hausnummern des Kurpfalzrings von 92 bis 96 werden der neuen Straße zugeordnet.

16./17. April 2010: Mietertag Baden-Württemberg in Heidelberg

20. April 2010: das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg wird eröffnet (www.konfuzius-institut-heidelberg.de)

21. April 2010: Dr. Peter Sinn (Heidelberg) erhält in Dossenheim die Ehrennadel des Arbeitskreis Heimatpflege des Regierungsbezirk Karlsruhe e.V.

April 2010: der Recyclinghof Handschuhsheim schließt Ende des Monats, um einer „großflächigen Erweiterung des Technologieparks“ des Unternehmers Wolfgang Maguerre Platz zu machen. Ab August 2010 soll östlich des Erzeugergroßmarktes, in der Verlängerung der Straße „Im Weiher“ ein neuer Wertstoffhof eröffnet werden. Die Müllentsorger sollen den Recyclinghof von Norden anfahren (RNZ, 6. 4. 2010)

April 2010: die Heidelberger Straßenbahnen werden nicht auf 100% Ökostrom umgestellt. Die RNV könne die Mehrkosten von 164.500 € nicht tragen (OB Würzner, RNZ, 26. 4. 2010)

April 2010: das Unterwegstheater bezieht seine Spielstätte in einer Industriehalle in der Hebelstraße 9 (vgl. 1998, 25. Juli 2007)

Mai (?) 2010: Gründung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Stuttgart. Gründungsmitglied: Heidelberg

19. Mai 2010: der Unternehmer Wolfgang Marguerre (Octapharma AG ) wird Mitglied des Heidelberg Club International (HCI). Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner überreicht ihm als HCI-Präsident das Mitgliedszertifikat beim Chapter-Meeting im Großen Rathaussaal der Stadt Heidelberg. Marguerre trägt mit einer Spende in erheblichem Maße zur Sanierung des Heidelberger Stadttheaters bei. An dem Treffen nimmt auch Dr. Henry Jarecki, HCI-Mitglied in New York, teil und präsentiert das erste Forschungsgebäude im Campus des neuen Stadtteils Bahnstadt. Die Laudatio hält Peter Spuhler, Intendant des Theaters der Stadt.

20. Mai 2010: erster Spatenstich für den Campus II in der Bahnstadt (zwischen Halle 02 und Fa. Dehner) und für den Wissenschaftspark „Skylabs“ (Labors und Büros) der Max-Jarecki-Stiftung (Bauunterbrechung wegen Insolvenz der Baufirma im Februar 2011, Fortsetzung im Mai 2011)

25. Mai 2010: der seit Februar 2009 geschlossene Wieblinger Wehrsteg wird wieder geöffnet

31. Mai 2010: Beginn der Arbeiten auf der Neuenheimer Landstraße und der Ziegelhäuser Landstraße zwischen der Uferstraße und Russenstein (Erneuerung des Abwasserkanals, Ziehen einer Gashochdruckleitung. Zwischen Scheffelstraße und Wehrsteg sowie zwischen Wehrsteg und Eishausweg wird eine 650 m lange Stützmauer errichtet. Für die Zeit der Vollsperrung wird der Poller an der Alten Brücke geöffnet. Fast alle Bäume sollen erhalten werden. „Ein 3,5 m breiter kombinierter Rad- und Gehweg entsteht, der im Süden an den Platanen vorbeiführt. Wo der Platz nicht ausreicht, wird der Weg in Richtung Neckar ein Stückchen verbreitert.“ RNZ, 23. 2. 2010. Der bisher für den Radfahrer gesperrte Wehrsteg am Karlstor wird für den Radverkehr freigegeben.)


10. Juni 2010: der Grundstein zur Sanierung des städtischen Theaters wird gelegt (Gesamtkosten: 53 Millionen €, 5,3 Millionen € für eine Ersatzspielstätte) (vgl. 1. März 2010, 23. Januar 2010, 11. März 2008, 10. Juni 2010)

12. Juni 2010: die S-Bahnlinie S 51 (Heidelberg-Aglasterhausen) nimmt den Betrieb auf. Die Züge halten nicht in Schlierbach.

16. Juni 2010: es wird bekannt, daß für die geplante Erweiterung des Stadthalle und den Bau einer Tiefgarage 56 Bäume gefällt werden müssen

21. Juni 2010: die Bauarbeiten für das Informations- und Besucherzentrums am Schloß mit Café und Toilettenanlagen beginnen (Plan: Max Dudler, Zürich). Eröffnung soll im Oktober 2011 sein. (vgl. 6. August 2010; 23. Februar 2012)

23. Juli 2010: Beginn der Baggerarbeiten an der östlichen Flanke des Baugrundstückes zum Bau des Informations- und Besucherzentrums am Schloß

23. Juni 2010: es wird bekannt, daß die US-Armee ihre Heeresstützpunkte Heidelberg und Mannheim komplett aufgibt

auch im Juni 2010: die Universitätsbibliothek Heidelberg belegt Platz 1 im Bibliotheksindex BIX

30. Juni 2010: Heidelberg hat 146.098 Einwohner

1. Juli 2010: die Postbank übernimmt die Postfiliale in Handschuhsheim

8. Juli 2010: Einweihung des neu gestalteten Friedrich-Ebert-Platzes (vgl. 17. Januar 2007, 8. Februar 2007, 21. Januar 2008, 2. April 2009, 23. September 2009 mit Tiefgarage darunter)

10. Juli 2010: es wird bekannt, daß im Neubaugebiet Im Bieth zwischen Kirchheim und Speyerer Straße keine Telefonleitungen gelegt wurden. „Die Beteiligten schieben sich gegenseitig die Schuld zu“ (RNZ vom Tage)

22. Juli 2010: Beginn der Wohnbebauung in der Bahnstadt. Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz errichtet 47 Mietwohnungen, 41 Eigentumswohnungen und acht Einfamilienhäuser auf dem Baufeld W 6.

25. Juli 2010: Bürgerentscheid über die Erweiterung der Stadthalle entscheidet gegen den Neubau

Juli 2010: Gerhard Genthner wird als Nachfolger von Martin Hornig zum Vorsitzenden des Stadtteilverein Handschuhsheim gewählt

6. August 2010: Grundsteinlegung für das Informations- und Besucherzentrums am Schloß mit Café und Toilettenanlagen (vgl. 21. Juni 2010)

9. August-2. September 2010: Shanghais Gedächtnis an Deutschland (Ausstellung des Stadtarchivs Shanghai im Rathausfoyer)

22. August 2010: Die Ortsgruppe Heidelberg des NABU feiert ihren 100. Geburtstag

18. September 2010: die HSB feiert ihr 125jähriges Bestehen

23. September 2010: Eröffnung der Privatklinik Ethianum in Bergheim im Gelände des ehemal. Botan. Gartens hinter der ehemaligen Ludolf-Krehl-Klinik.

26. September 2010: Enthüllung einer Gedenktafel für Hermann Maas am Haus Beethovenstraße 64, Gedenkfeier in der Friedhofskapelle Handschuhsheim, Kranzniederlegung am Grab

September 2010: das ursprünglich 1948 auf dem Fabrikgelände von Jean Weißenfels am Grenzhöfer Weg errichtete und 1993 versetzte Weißenfelskreuz wird vor St. Bartholomäus (Wieblingen) aufgestellt


1. Oktober 2010: AOR Dr. Ingo Runde (früher Universitätsarchiv Duisburg-Essen) tritt als Direktor des Universitätsarchivs die Nachfolge von Prof. Dr. Werner Moritz an

1. Oktober 2010: der Werbefachmann Frank Zumbruch wird städtischer Beauftragter für Kreativwirtschaft

2. Oktober 2010: die Firma Bauhaus errichtet in der Bahnstadt einen Markt für Heim- und Handwerker

7. Oktober 2010: auf der Frankfurter Buchmesse wird die Heidelberger Buchhändlerin Dr. Susanne Himmelheber als „Bücher-Frau des Jahres“ ausgezeichnet

8. Oktober 2010: die HSB gibt ein drastisches Sparprogramm bekannt

22. Oktober 2010: Zur Erinnerung. Universität und antijüdische Politik im Nationalsozialismus am Beispiel Heidelberg. Gedenkstunde aus Anlass des 70. Jahrestages der Badischen Judendeportation (Sammlung Prinzhorn)

26. Oktober 2010: Verleihung des Hilde-Domin-Preises Literatur im Exil der Stadt Heidelberg (15.000 €) an Oleg Jurjew (Frankfurt)

29. Oktober 2010: Eröffnung des Heidelberger Stuhlmuseums (Plöck 16) www.heidelberger-stuhlmuseum.de

18. November 2010: das Technische Gymnasium der Carl-Bosch-Schule feiert seinen 40. Geburtstag

18.-21. November 2010: Die Elite und die `Anderen´ im alten Ägypten (Internationale Konferenz des Ägyptologischen Instituts der Universität Heidelberg)

26. November 2010: der Stadtentwicklungsausschuß stimmt gegen die Überarbeitung der Pläne für den Neckarufertunnel

12. Dezember 2010: der verdeckte Ermittler des Landeskriminalamtes Simon B., der die „linksradikale“ Szene bespitzeln sollte, wird enttarnt (von Innenminister Heribert Rech am 13. 1. 2011 eingeräumt)

21. Dezember 2010: der Gemeinderat beschließt die Benennung der Straßen und Plätze im neuen Stadtteil Bahnstadt. („Leitziel der Namensgebung ist, zu dokumentieren, dass Heidelberg ein internationaler Wissenschaftsstandort mit besonderer Wohnqualität ist. Diesem Grundsatz folgend, werden die neuen Straßen und Plätze im Bereich des Campus nach bedeutenden Wissenschaftlern/-innen und Heidelberger Nobelpreisträgern benannt, im Bereich der Wohnbebauung überwiegend nach Heidelberger Partnerstädten. Einige in der Planungsphase entstandene Bezeichnungen, die sich eingebürgert haben, werden beibehalten.“) Gleichzeitig genehmigte der Gemeinderat den Ausbau der folgenden Straßen im Bahnstadt-Campus: Robert-Koch-Straße, Darwinstraße, Nightingalestraße und Kosselstraße. Die Gesamtkosten betragen 2,245 Millionen Euro. Mit den Arbeiten soll am 18. April 2011 begonnen werden. http://heidelberg.de/servlet/PB/show/1171289/61_PDF_BahnstadtFortschreibung0907einfarbig.pdf

Der Gemeinderat beschließt weiter eine Veränderungssperre für das Gelände der ehemaligen Justizgebäude in der Kurfürstenanlage. „In Richtung Bahnhofstraße darf maximal viergeschossig gebaut werden, ansonsten wird die Veränderungssperre nicht aufgehoben.“ (RNZ, 12. 1. 2011, S. 3)

Dezember 2010: der vermeintliche Student Simon Brenner (Simon Bromma aus Radolfzell) wird als verdeckter Ermittler des Landeskriminalamts (1540 – Verdeckte Ermittlungen) enttarnt http://linksunten.indymedia.org/de/node/30697

2010: die seit 2001 aktive Initiative Partnerschaft mit Polen gründet sich als Verein

2010: nach einer Analyse des Essener Immobilienmaklers Brockhoff gibt es in der Heidelberger Hauptstraße 51 Textilgeschäfte, 24 Schmuck-, Juwelen- und Optikerläden, 15 Geschenkartikel-Läden, 4 Buchhandlungen, 53 gastronomische Betriebe, 8 Bäckereien (vgl. RNZ, 17. 6. 2010)

2010: neuer Vorsitzender des Freundeskreis des Kurpfälzischen Museums wird Manfred Lautenschläger (*1938) als Nachfolger von Dr. Peter Volz

2010: der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht an Sven Hillenkamp (*1971)

2010: Einrichtung eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung der Rohrbacher Straße in die Franz-Knauff-Straße

2010: Inbetriebnahme des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen (NTC, Neuenheimer Feld)

2010-2011: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter entwirft die drei großen Fenster im Kirchenschiff der Peterskirche (vgl. März 2011)

1. Januar 2011: Die 1935 von Kurt Ziehank (†2004) übernommene Buchhandlung (ehemals Hütter) am Universitätsplatz wird in lehmanns media umbenannt

14. Januar 2011: Hochwasser des Neckar


28. Februar 2011: die Gastwirtschaft Bergstraße (Bergstraße 11, Wirtin seit 1971: Maria Pellegrinon) wird geschlossen

Februar/März 2011: Landgericht, Amtsgericht und Staatsanwaltschaft ziehen aus den asbestverseuchten Justizgebäuden in den Neubau der Fa. Strabag auf dem ehemaligen Areal des Finanzamts in der Kurfürstenanlage um

1. März-30. November 2011: der Glasbau des Kurpfälzischen Museum wird wegen Einbau einer Klimaanlage geschlossen

[11. März 2011: Erdbeben an der japanischen Ostküste. Beginnende Kernschmelze des AKW Fukushima www.bit.ly/k8ZI2Q]

März 2011: das neue Fenster von dem Glasmaler Prof. Johannes Schreiter ("Himmlisches Jerusalem") wird in der Peterskirche eingebaut

1. April 2011: Johan Holten leitet die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (vgl. 1. August 2006)

8. April 2011: das 2007 geschlossene Gasthaus „Waldschenke“ auf dem Heiligenberg wird neu eröffnet (Inhaber: Familie Lingner)

14. April 2011: der Konditormeister Klaus Pflüger, 26 Jahre Mitglied des Gemeinderat, stirbt

29. April 2011: das im Dezember 1955 eröffnete Kino Studio Europa in der Rohrbacher Straße 71 wird geschlossen

19./20. März 2011: Einweihung der Lukaskirche der Christengemeinschaft (Wieblingen, Dammweg 17)

2. Mai 2011: Übergabe des renovierten Hörsaal 13 der Neuen Universität (vgl. 25. 6. 2011)

Mai 2011: auf Einladung der Stadt Heidelberg und der Manfred-Lautenschläger-Stiftung sind 110 jüdische ehemalige Bürger in Heidelberg zu Gast. Älteste Teilnehmerin: Miriam Ranan (*11. 2. 1920)

17. Mai 2011: Einweihung der Inschriftentafel zur Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933 (Universitätsplatz)


Mai 2011: die Fritz-Überle-Linde im Klingenteich wird vom Wind gefällt (vgl. 30. September 2007)

Mai 2011: der Bezirksbeirat Weststadt/Südstadt spricht sich für die Umbenennung der bisherigen Treitschkestraße (Weststadt) aus (vgl. November 2009)

26. Mai 2011: der Gemeinderat stimmt der Festlegung der Stadtteilgrenze Bahnstadt zu und beschließt die Änderung der Satzung über die Stadtteilgrenzen der Stadt Heidelberg. Der Bereich der Alten Stadtgärtnerei (begrenzt durch Bahnlinie, Bernhard-Fries-Weg, Rudolf-Diesel-Straße und Speyerer Straße) bleibt beim Stadtteil Weststadt. Der Bereich südlich der Rudolf-Diesel-Straße verbleibt bei Kirchheim. Die südöstliche Grenze des Stadtteils Bahnstadt wird auf die Speyerer Straße festgelegt.

13. Juni 2011: Michael Buselmeier interviewt Jan Assmann im Rahmen der Heidelberger Literaturtage (letzte Veranstaltung in der Reihe „Erlebte Geschichte erzählt“)

25. Juni 2011: Übergabe der sanierten Neuen Universität (vgl. 2. 5. 2011)

27. Juni 2011: Altkanzler Dr. Helmut Kohl und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer weihen die sanierte Neue Universität ein

Juni 2011: Hans Gebhardt, Professor für Anthropogeographie, in einem Vortrag bei der Heidelberger Geographischen Gesellschaft: Heidelberg sei „eine rentenkapitalistische Stadt. Die Einkommen der Bewohner beruhten zum Großteil auf Ressourcen, für den keine oder kaum produktive Leistungen erbracht würden. Die Universität (...) kann nicht pleitegehen.“ (RNZ, 30. 6. 2011).

[1. Juli 2011: die allgemeine Wehrpflicht und der Zivildienst in Deutschland werden abgeschafft]

4. Juli 2011: Richtfest beim Bau des Theaters

Juli 2011: Prof. Marga Rothe (*1932), Gründerin der „Arbeitsgemeinschaft zur Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher“ (1983), erhält die 20. Bürgermedaille der Stadt Heidelberg

Juli 2011: Prof. Gottfried Kiesow, Gründer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (1985), wird in der Neuen Universität mit dem Deutschen Nationalpreis 2011 ausgezeichnet

Juli 2011: Wissenschaftler des Institut für Ur- und Frügeschichte der Universität Heidelberg ergraben auf dem Heidenknörzel „ohne Ergebnis“ ein Hügelgrab, das von Paul H. Stemmermann bereits 1936 ausgeräumt wurde


1. August 2011: Christine Sass (45, bisher Stadtbücherei Frankenthal) wird als Nachfolgerin von Ingrid Kohlmeyer Leiterin der Stadtbücherei Heidelberg

16. August 2011: der verlängerte Querbahnsteig des Hauptbahnhof (Kosten: 3,2 Millionen €) wird eingeweiht

29. August-28. November 2011: Theodor Verhas - „Rund um Heidelberg“. 37. Studio-Ausstellung der Graphischen Sammlung des Kurpfälzischen Museums

August 2011: das V. US Army Corps verläßt Heidelberg und zieht nach Wiesbaden um. Der Umzug von USAREUR nach Wiesbaden ist für 2012/2013 geplant. Der Abzug der amerikanischen Soldaten aus dem Rhein-Neckar-Raum soll bis 2015 abgeschlossen sein.

11. September 2011: die Landesstraße 534 (Neuenheimer und Ziegelhäuser Landstraße) wird nach 459 Tagen für den Verkehr freigegeben

September 2011: Fund eines keltischen Grabes aus dem 4./3. Jahrhundert v. Chr. bei Mannheim-Sandhofen (Ecke Ausgasse/Groß-Gerauer Straße) http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20110929_mmm0000002259047.html

15. Oktober 2011: die Postbank (früheres Postamt) in der Grabengasse 13 schließt. Postdienstleistungen gibt es ab 17. 10. 2011 in einer Partnerfiliale in der Plöck 91


16. Oktober 2011: Enthüllung der Gedenkplatte für den Gründungsrektor der Universität Heidelberg, Marsilius von Inghen (Peterskirche)


18. Oktober 2011: Der Bauausschuß des Gemeinderates beschließt, für die privaten Bauvorhaben „Mathematikon“ und „Campus-Hotel“ jeweils ein vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren einzuleiten. Die Gebäude sollen im Universitätsgebiet Neuenheimer Feld entlang der Westseite der Berliner Straße entstehen. Nördlich der Straße Im Neuenheimer Feld im Anschluß an den Technologiepark entsteht das Campus-Hotel. Neben einem Hotel für ambulante Patienten des Universitätsklinikums sollen ein Gesundheitszentrum, Apartments für Klinikmitarbeiter, Büros und Laborflächen für das Klinikum entstehen. Zwischen der westlichen Mönchhofstraße, der Berliner Straße und der Straße Im Neuenheimer Feld ist das Mathematikon geplant. Bauteil A nimmt wissenschaftliche Einrichtungen auf und ist ein Geschenk der Klaus-Tschira-Stiftung an die Universität. Der nördlich anschließende Bauteil B soll Geschäfte, Dienstleister und Restaurants beherbergen. Er dient dazu, der Klaus-Tschira-Stiftung Mittel zu erwirtschaften, die für weitere gemeinnützige Förderprojekte eingesetzt werden.

26. Oktober 2011: Der Neckarufertunnel „soll Heidelbergs vielgeliebte Postkartenansicht in Aufenthaltsqualität verwandeln“ (Dr. Jan Gradel, in Stimmen aus dem Gemeinderat. Stadtblatt vom Tage)

27. Oktober 2011: der Heidelberger Physiker Dr. h. c. Klaus Tschira erhält die Richard-Benz-Medaille für Kunst und Wissenschaft der Stadt Heidelberg für sein außerdordentliches, vielfältiges Engagement als Mäzen und Förderer für die Naturwissenschaften, die Informatik und die Mathematik


27. Oktober 2011: die breidenbach studios werden in einem ehemaligen Industriegebäude eröffnet

27. November 2011: Volksabstimmung über die Gesetzesvorlage des S 21-Kündigungsgesetzes in Baden-Württemberg. 58% der abgegebenen Stimmen in Heidelberg sind für „Ja“. Beteiligung: 41,9 %.

1. Dezember 2011: Einweihung des Tuberkulose-Museum an der Thorax-Klinik im Rohrbacher Schlößchen (vgl. 2009)

15. Dezember 2011: der Gemeinderat beschließt das Konzept für die Durchführung einer Internationalen Bauaustellung

16. Dezember 2011: das Haus der Astronomie (MPIA-Campus, Königstuhl 17) wird eröffnet


31. Dezember 2011: Heidelberg hat 148.415 Einwohner (Ergebnis des Zensus 2011)

2011: Beate Frauenschuh, Lektorin der Stadtbücherei Heidelberg, erhält auf der Frankfurter Buchmesse die „Übersetzerbarke“, eine Auszeichnung des Verbands deutschsprachiger Übersetzer literischer und wissenschaftlicher Werke

2011: der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht an Wolfgang Herrndorf (†2013)

2011: der Gipfel des Heiligenbergs (Keltenwall) wird zum Grabungsschutzgebiet erklärt

2011: die Weigle-Orgel von 1964 in der Neuen Aula der Universität Heidelberg wird nach Umbau wieder in Betrieb genommen

2011: Volker Hager und Michael Oberdorfer übernehmen das Geschäft „Landkarten am Adenauerplatz“, vormals Edelmann, und eröffnen in der Kettengasse 5 denReisebuchladen Heidelberg

1. Januar 2012: die protestantischen Altstadt-Gemeinden Heiligeist und Providenz vereinigen sich zu einer Gemeinde (eine Kirche, ein Gemeindehaus, 1,5 Pfarrstellen, ca. 3000 Mitglieder)

1. Januar 2012: die Diplom-Museologin Susanne Weiß (Berlin, *1976) übernimmt die Direktion des Heidelberger Kunstvereins (Nachfolgerin von Johan Holten, bis 2014)

1. Januar 2012: Gründung des Interkulturellen Zentrum im Landfriedhaus

1. Januar 2012: Vertrag der Stadt Heidelberg mit dem Verein Heidelberg Freeride über eine Downhill/Freeride-Strecke vom Königstuhl zur Molkenkur

12.-14. Januar 2012: Wittelsbacher und Kurpfalz im Mittelalter – eine Erfolgsgeschichte? (Konferenz, Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen; Veranstalter: Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen; Dr. Jörg Peltzer, Prof. Dr. Bernd Schneidmüller / Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Samstag, 14. Januar 2011: Abschied und Neuanfang (Buchhandlung Himmelheber)

18. Januar 2012: Verleihung des Heidelberger Künstlerinnenpreis an Jamilia Jazylbekova (Kasachstan)

29. Januar 2012: Ute Richter, Intendantin des Zimmertheater, erhält die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg

Januar 2012: nach knapp 90 Jahren im Besitz der Familie Simon geht der Bootsverleih Heidelberg (Neuenheim) an die Familie Georg Tsochantaridis über

5. Februar 2012, 11 Uhr: Eröffnung des klimatisierten Neubau und der Gemäldegalerie 19./20. Jahrhundert des Kurpfälzischen Museums nach fast einjähriger Umbauphase mit der Sonderausstellung „Kunst auf Papier. Druckgraphik von Albrecht Dürer bis Max Ernst“

9. Februar 2012: der Kinobetrieb im Lux/Harmonie (Hauptstraße) wird wieder eröffnet

11. Februar 2012: die Verbände Ökostadt Rhein-Neckar, Verkehrsclub Deutschland und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club eröffnen in der Kurfürsten-Anlage 62 ein Zentrum für umweltbewusste Mobilität

12. Februar 2012: der Neckar ist teilweise zugefroren


17. Februar 2013: ein Brand im Nordostflügel des leer stehenden Kümmelbacher Hofs zerstört mehrere Zimmer und einen Teil des Dachs

17. Februar 2012: das Bürgeramt Neuenheim und das Museum des Stadtteilvereins schließen für Umbau bis Mitte 2013

18. Februar 2012: Uraufführung von „Sammlung Prinzhorn“ von Christoph Klimke (Regie Johann Kresnik)

23. Februar 2012: Eröffnung des Besucherzentrums mit Café und Toilettenanlagen am Schloß (vgl. 23. Juli 2010)


27. Februar 2012: Bärbel Panzini wird als Nachfolgerin von Barbara Lorenz zur Vorsitzenden des Heidelberger Gästeführer e. V. gewählt

Februar 2012: der Gemeinderat billigt den Entwurf zum Bebauungsplan „Bahnstadt – Hotel an der Rudolf-Diesel-Straße“. Er stimmt dem Abschluß eines Durchführungsvertrags mit der Fa. B&B Hotels zu.

März 2012: das Zollamt Güterbahnhof zieht in die Dischingerstraße 8 um

März 2012: die Stadt Heidelberg läßt den Garten beim Mehrgenerationenhaus in Rohrbach roden und das dortige Biotop zerstören

31. März 2012: Literarisch-historische Führung durch Neuenheim mit Hans-Martin Mumm und Michael Buselmeier (Stadtplanungsamt der Stadt Heidelberg)

31. März 2012: die Treitschkestraße (Weststadt) wird in Goldschmidtstraße umbenannt


Sommersemster 2012: die Studiengebühren in Baden-Württemberg sind abgeschafft

18. April 2012: „Mobilität in Heidelberg soll unabhängig werden vom Auto.“ (Claudia Hollinger, Derek Cofie-Nunoo, Grüne/generation.hd, Stadtblatt vom Tage, S. 2)

19. April 2012: Spatenstich zum Bau des Bürgerzentrum Neuenheim mit Bürgersaal, Bürgeramt und Spielplatz (Kosten: 1,9 Millionen €, Eröffnung: Juni 2013)

26. April 2012: Tiefburg-Archivar Eugen Holl wird mit der Ehrennadel des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Karlsruhe ausgezeichnet


April 2012: Die Doppel-Brücke zwischen Pfaffengrund und Eppelheim über die Autobahn Heidelberg-Karlsruhe wird wegen eines irreparablen Unfallschadens abgebrochen

April 2012: Kurt Brenner, 1969-2011 Leiter des Heidelberg-Hauses in Montpellier, erhält die Bürgermedaille der Stadt Heidelberg

2. Mai 2012: die Stadtbücherei Heidelberg stellt die Verbuchung der Medien zur Ausleihe auf RFID (Radio Frequency Identification Device) um

9. Mai 2012: „Eine Straßenbahn durch unsere Altstadt würde zu einem Verkehrschaos führen“ (Stadtrat Werner Pfisterer im Stadtblatt vom Tage, S. 2)

21. Mai 2012: Verleihung des Ehrenbürgerrechtes der Stadt Heidelberg an die ehemalige Oberbürgermeisterin Beate Weber-Schuerholz

22. Mai 2012: Eröffnung des Informationspunkt der Einrichtung Geopark (Geopunkt Heiligenberg)

22. Mai 2012: der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht an den Lyriker Alexander Gumz (*1974) aus Berlin

23. Mai 2012: „Der [Theater-]Platz erhält durch die Umgestaltung eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität als vor der Theatersanierung“ (Stadtblatt Nr. 21, 23. 5. 2012, S. 3)

Juni 2012: das Objekt Im Kranichgarten (Pfaffengrund) der Bauhütte Heidelberg wird bezugsfertig

8. Juni 2012: die Behelfsbrücke über die Autobahn bei Eppelheim für Fußgänger und Radfahrer wird dem Verkehr übergeben

15. Juni 2012: die ersten Bewohner der Bahnstadt ziehen Am Langen Anger ein. Seitdem fährt die regionale Buslinie 721 werktags im 30-Minuten-Takt den neuen Stadtteil an (Haltestellen „Schwetzinger Terrasse“ und „Hauptbahnhof Süd“.)

22. Juni-5. Juli 2012: 20. Poetikdozentur mit Patrick Roth (vgl. 28. Oktober 2004)

20.-29. Juni und 24. Juli-30. August 2012: Von Heidelberg zum Zion. Hermann Zwi Schapira: Rabbiner, Mathematiker, Zionist (Ausstellung der Hochschule für Jüdische Studien im Rathausfoyer)

Juni 2012: Umzug der Schiller International University von der Villa Krehl in das Skylab-Gebäude in der Bahnstadt

24. Juli 2012: Eröffnung des Interkulturellen Zentrums im Landfriedkomplex

27. Juli 2012: Besuch des Heidelberger Geschichtsvereins beim Universitätsarchiv


Juli 2012: der „Heidelberg-Kreis Klimaschutz und Energie“ beginnt mit der Vorbereitung des Masterplan 100% Klimaschutz. Heidelberg beteiligt sich als eine von 19 Modellkommunen bundesweit am Förderprogramm „Masterplan 100% Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums. Ziel ist die klimaneutrale Kommune. Bis 2050 will Heidelberg die CO2-Emissionen um 95 Prozent reduzieren und den Energiebedarf der Kommune um die Hälfte senken. Das Förderprojekt hat eine Laufzeit von insgesamt vier Jahren und sieht zwei Phasen vor: Die Ausarbeitung des Masterplans (Juli 2012 bis Dezember 2013) und die Umsetzung des Masterplans (Dezember 2013 bis Juni 2016). http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Leben/Masterplan+Klimaschutz.html

August 2012: die Neckarfähre Liselotte beginnt ihren Betrieb (vgl. Februar 2009)


1. September 2012: Eröffnung der städtischen Kindertagesstätte Schwetzinger Terrasse (Bahnstadt)

8. September 2012: die neue Theaterkasse (Theaterstraße 10) wird eröffnet

9. September 2012: Wanderung zu den Kelten auf dem Heiligenberg mit Dr. Günther Wieland (Regierungspräsidium Karlsruhe Archäologische Denkmalpfl ege) und Dr. Peter Marzolff (Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg)

12. September 2012: „Für eine begrenzte Zahl an Großveranstaltungen soll künftig ein Bedarfs- oder Überlaufparkplatz auf der Wiese unterhalb des Klosters [Stift Neuburg] zur Verfügung stehen.“ (Stadtblatt, 12. 9. 2012, S. 7)

16. September 2012: Richtfest des ökumenischen Kirchenzentrums in der Bahnstadt (Galileistraße 25) mit Gottesdienst

30. September 2012: Heidelberg hat 150.241 Einwohner

September 2012: Einweihung des Neubaus des Physikalischen Instituts im Neuenheimer Feld nach dreijähriger Bauzeit. Außer Bund und Land beteiligte sich die Klaus-Tschira-Stiftung an der Finanzierung des Projekts. Das Gebäude trägt den Namen des Stifters Klaus Tschira.

September 2012: die Fa. Octapharma (Hersteller von Plasmaprodukten) eröffnet im Technologiepark ein Forschungszentrum (Baukosten: 25 Millionen €) www.octapharma.de

4./5. Oktober 2012: Auftakt der Internationalen Bauausstellung (IBA) „Wissen-schafft Stadt“

6. Oktober 2012: Wiedereröffnung des Bürgersaals Emmertsgrund im Bürgerhaus, Forum 1, nach Um- und Ausbauarbeiten (vgl. 24. 2. 2013)

12. Oktober 2012: Übergabe der Wohneinheiten der Schwetzinger Terrassen (Bahnstadt) der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz

19. Oktober 2012: Eröffnung des Heidelberger Welthauses www.welthaus-heidelberg.de

21. Oktober 2012: Bahnstadtfest. Einweihung der Kindertagesstätte Schwetzinger Terrasse

25. Oktober 2012: Joachim Gerner (58, SPD) wird vom Gemeinderat zum Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur wiedergewählt (vgl. 18. November 2004)

24. November 2012: Wiedereröffnung des städtischen Theaters

November 2012: Eröffnung des Bahnstadttreffs LA33 (Langer Anger 33)

4. Dezember 2012, 19 Uhr: Vorstellung des neuen Jahrbuchs des Heidelberger Geschichtsvereins durch den Medizinhistoriker Prof. Dr. med. Wolfgang Eckart (Buchhandlung Himmelheber, Theaterstraße) 16 mehr

Dezember 2012: Gründung der Initiative „Essbares Heidelberg – Gemüsegärten für Dich & Mich“ http://www.ecoguide.de/gemusebeete-in-der-stadt-initiative-essbares-heidelberg-sucht-mithelfer/

2012: in der Kleinschmidtstraße 8 wird eine Gedenktafel für den Erfinder Felix Wankel angebracht, der 1924-1931 hier mit Freunden eine Hinterhofwerkstatt hatte

2012: Gründung der Ursinus-Stiftung Heidelberg zur Förderung der Aktivitäten der Universitätsgemeinde an der Peterskirche

2012: der Glasmaler Prof. Johannes Schreiter entwirft die beiden kleinen romanischen Fensterscheiben der Peterskirche (vgl. März 2011)

2012: in Heidelberg werden insgesamt 868 Wohnungen gebaut (vor allem „Im Bieth“ und „Im Schollengewann“), darunter 307 Studentenwohnungen im Neuenheimer Feld und 147 Wohnungen in einer Seniorenwohnanlage im Pfaffengrund.

2012/2013: Yordan Kamdzhalov wird Generalmusikdirektor der Stadt (Nachfolger von Cornelius Meister)

1. Januar 2013: die evangelischen Kirchengemeinden Handschuhsheim-West und Handschuhsheim-Ost fusionieren zur Evangelischen Friedensgemeinde Heidelberg-Handschuhsheim

[1. Januar 2013: Reform des deutschen Rundfunkgebührenmodells, die nicht mehr Personen, sondern Haushalte abgabenpflichtig macht, zurückgehend auf ein Gutachten Prof. Paul Kirchhofs im Auftrag von ARD, ZDF und Deutschlandradio]

8. Januar 2013: Artikel des Mannheimer Morgen zum Jubiläum des HGV vom 8. Januar 2013

19. Januar 2013: Ute Richter, seit 1985 Intendantin des Zimmertheater Heidelberg, erhält die Richard-Benz-Medaille


23. Januar 2013: Buchvorstellung „Forschungen zum Heiligenberg bei Heidelberg“ Forschungsgeschichte, Fundmaterial, Restaurierung. Buchvorstellung mit Prof. Dr. habil. Dirk Krausse, Regierungspräsidium Stuttgart (Landesamt für Denkmalpflege Esslingen), Dipl.-Ing. Bert Burger, Schutzgemeinschaft Heiligenberg, und Dr. Peter Marzolff, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg. (Kurpfälzisches Museum)

23. Januar 2013: Joachim Gerner tritt seine zweite Amtszeit als Bürgermeister für Familie, Soziales und Kultur an (vgl. 18. November 2004, 25. Oktober 2012)

Januar 2013: der Stadtteilverein West-Heidelberg mietet das Marktmeisterhäuschen auf dem Wilhelmsplatz


19. Februar 2013: Schleichverkehr im Handschuhsheimer Feld – Raserei auf Feldwegen während des Berufsverkehrs – „Hier wird nie kontrolliert“ (Titel eines Artikels in der Rhein-Neckar-Zeitung vom Tage)

24. Februar 2013: Eröffnung des Bürgerhaus Emmertsgrund (vgl. 6. Oktober 2012)

14. März 2013: Auflösungsappell des NATO-Hauptquartiers Heidelberg

März 2013: der Urbanist Prof. Michael Braum wird Geschäftsführer der IBA GmbH

14. April 2013: 60 Jahre Haus der Jugend (Römerstraße 87)

4.-5. Mai 2013: 16. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. (GfBK) in Heidelberg

8. Mai 2013: die RNZ berichtet über „Zoff zwischen Würzner und Stadel um Eleonorenhausabriss“. Oberbürgermeister Eckhart Würzner hatte der Interessengemeinschaft Handschuhsheim auf einen Brief geantwortet und seine Position zum Ablauf der Vorgänge erläutert. Baubürgermeistert Bernd Stadel hatte sich heftig gegen einzelne Ausführungen des Oberbürgermeisters zum Handeln der Bauverwaltung verwehrt, die hierin enthalten waren.

Sonntag, 12. Mai 2013: deutsch-amerikanisches Freundschaftsfest auf dem Marktplatz zum Abschied der amerikanischen Streitkräfte von Heidelberg

12. Mai-15. September 2013: Macht des Glaubens. 450 Jahre Heidelberger Katechismus (Ausstellung, Kurpfälzisches Museum, Schloß Heidelberg in Zusammenarbeit mit Paleis Het Loo Appeldoorn/NL)

18.-25. Mai 2013: Deutsches Turnfest in der Rhein-Neckar-Region. Turnfestzentrum in Heidelberg

1. Juni 2013: die Siedlung Ochsenkopf wird kirchlich der katholischen Pfarrei Wieblingen angegliedert

2. Juni 2013: der Pegelstand des Neckar liegt bei 5,29 Meter (3,50 Meter über dem Normalpegel)

6. Juni 2013: Der Haupt- und Finanzausschuß des Gemeinderats bestimmt die Diplomingenieurin Katharina Pelka (31) aus Dortmund zur neuen wissenschaftlichen Mitarbeiterin zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Heidelberg. Sie soll ab Oktober 2013 zunächst für zwei Jahre bei der Stadt beschäftigt sein.

13. Juni 2013: der Gemeinderat beschließt, daß die Silva Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. das Anwesen Hauptstraße 110 („Wormser Hof“) einer neuen Nutzung zuführt. Dazu sollen die nicht denkmalgeschützten Teile des Gebäudes abgerissen werden und „ein an die Örtlichkeit angepaßter Neubau“ entstehen. Das Vorhaben umfaßt „die Schaffung von Verkaufsflächen sowie von Flächen für ergänzende Nutzungen“. Der Gemeinderat stimmt dem zu mit der „Maßgabe, daß die vorhandenen Bäume ausreichend zu schützen sind“.

18. Juni 2013: Philipp Schönthaler (*1976) erhält den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg (10.000 €)

21. Juni 2013: Eröffnung der neuen Frauenklinik und Hautklinik des Universitätsklinikums im Neuenheimer Feld

Juni 2013: der Heidelberger Künstler Matthis Bacht (*1982) wird neuer Pächter des Trafohauses am Stauwehr Wieblingen (Haus von Eva Vargas, 1984-†2010)

Juni 2013: die amerikanische Heidelberg High School schließt http://www.heid-hs.eu.dodea.edu/

6. Juni 2013: die amerikanische Patrick Henry Elementary School schließt http://www.heid-esp.eu.dodea.edu/

8. Juli 2013: Wiedereröffnung des Stadtarchivs Heidelberg als „Public-Private-Partnership-Projekt mit einer Tochtergesellschaft der GGH“ (Stadtblatt 31/2013) nach Umzug in die Max-Joseph-Straße 71 (IGH) http://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/Rathaus/Aktuelles.html


24. Juli 2013: der Gemeinderat beschließt die Einrichtung eines Dezernats „Konversion und Finanzen“

Juli 2013: der Emmertsgrund feiert seinen 40. Geburtstag mit einem Straßenfest

9. August 2013: Ausstellung „Comenius – Student in Heidelberg – Lehrer der Menschheit“ (Universitätsmuseum)

27. August -4. Oktober 2013: Renate Marzolff, „Orte / Landschaften“ (Ausstellung in der Buchhandlung Himmelheber)

28. August 2013: der 67-jährige Abt P. Franziskus Heereman OSB feiert in der Klosterkirche von Stift Neuburg sein silbernes Abtjubiläum

August 2013: Eröffnung der Pylon-Brücke über die Speyerer Straße in Höhe der Bahnstadt-Promenade für Fußgänger und Radfahrer


6. September 2013: die amerikanische Flagge wird von den in Heidelberg stationierten US-Streitkräften zum letzten Mal eingeholt. Nach 68 Jahren verläßt die US Army ihren Standort in Heidelberg.

8. September 2013 bis 2. März 2014: ‚Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa (1214-1504)‘ (Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim) http://www.wittelsbacher2013.de

8. September 2013 bis 2. März 2014: Die Grablegen der Wittelsbacher in Heidelberg (Kurpfälzisches Museum) (Eröffnung der Sonderausstellung und Enthüllung der Gedenktafel für Friedrich I. in der Jesuitenkirche Heidelberg)


10. September 2013: die Grabstätte von Prof. Dr. Albert Fraenkel (1864-1938) wird in die Liste der Heidelberger Ehrengräber aufgenommen

17. September 2013: der 1973 in Baghdad geborene Autor Abbas Khider erhält den Hilde-Domin-Preises Literatur im Exil der Stadt Heidelberg (15.000 €)

19. September 2013: „Das Sozialistische Patientenkollektiv in Heidelberg – eine psychiatriehistorische Studie“ (Vortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Christian Pross und Dipl. Psych. Sonja Schweitzer, Behandlungszentrum für Folteropfer Berlin, im Institut für Geschichte der Medizin Heidelberg)

22. September 2013: Wahl zum Bundestag. Dr. Karl A. Lamers (CDU, 40.9%), Lothar Binding (SPD, 30.6%) und Dr. Franziska Brantner (Grüne, 12,3%) werden direkt gewählt. Wahlbeteiligung 77,9%.

27.-29. September 2013: 65. Deutscher Genealogentag in Heidelberg. Veranstalter und Ausrichter: DAGV, unterstützt von Familysearch.

September 2013: Silke Reck wird Direktorin der VHS Heidelberg (Nachfolgerin von Luitgard Nipp-Stolzenburg)

September 2013: Anhand des Beispiels Keplerstraße 83 macht die „Initiative Keplerstraße 83” in einem an OB und Gemeinderat gerichteten Brief deutlich, „dass in Neuenheim in einer für den Stadtteil untypischen und ruinösen Weise gebaut wird. Die dortige lichte Bauweise werde zerstört, so daß der Stadtteil seinen Charakter verliere. Statt eines Dreiparteienhauses mit einem geräumigen Garten soll auf dem Grundstück Keplerstraße 83 ein Sechsparteienhaus gebaut werden mit drei Vollgeschossen, einem Souterraingeschoss, einem quasi vollgeschossigen Dachgeschoss und einer Tiefgarage mit 14 Stellplätzen, wobei die Gartenfläche im Wesentlichen komplett verbaut werde.“ Die Mitglieder des Gemeinderats werden in dem Brief aufgefordert, eine Veränderungssperre zu erlassen, damit der Bau von überdimensionierten und für Neuenheim untypischen Häusern verhindert wird.

6. Oktober 2013: Egon Haßbecker, Gründer der Sammlung Hassbecker im Museum Cajeth, stirbt

9. Oktober 2013: der Gemeinderat wählt den bisherigen Leiter der Kämmerei, Hans-Jürgen Heiß, zum Bürgermeister für Konversion

11. Oktober 2013: das Choreographische Centrum (Hebelstraße 9) wird eröffnet

23. Oktober 2013: das alte Rathaus Rohrbach wird nach Sanierung eingeweiht


5. November 2013: anläßlich des Jubiläums „10 Jahre Offene Peterskirche“ erhält Dr. Anneliese Seeliger-Zeiss, die Initiatorin und langjährige Organisatorin dieser Gruppe aus mehr als 30 Ehrenamtlichen, die Goldene Ehrennadel der Evangelischen Landeskirche in Baden

21. November 2013: der Gemeinderat wählt die Kunsthistorikerin und Musikerin Dr. Andrea Edel (*1963), seit 1997 Direktorin des Referats Kultur der Stadt Kaiserslautern, als Nachfolgerin von Hans-Martin Mumm zur neuen Leiterin des Kulturamtes der Stadt Heidelberg (Amtsantritt 2. April 2014)


21. November 2013: der Gemeinderat genehmigt die Annahme von Spenden, Schenkungen und Zuwendungen an die Stadt Heidelberg (Gesamthöhe 1,115 Millionen Euro, größter Einzelbetrag: 1 Million Euro der Fa. Octapharma AG für die Sanierung des Theaters)

22. November 2013: die „Denkmaltopographie Heidelberg“ wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart im Großen Rathaussaal vorgestellt


November 2013: die Softwarefirma SAP gründet in der Nähe der Alten Feuerwache ein „AppHaus“

November 2013: die Gedenktafel am Haus Theaterstraße 10 („Anna-Blum-Haus“) für die Ehrenbürgerin Anna Blum (1843-1917) (2009 erstmals angebracht, wegen der Theatersanierung abgehängt), wird wieder angebracht


4. Dezember 2013: Vorstellung des neuen Jahrbuchs des HGV in der Volkshochschule mehr

8. Dezember 2013: das Bürgerhaus (ehemaliges Schulhaus) in Neuenheim wird eingeweiht


19. Dezember 2013: der Gemeinderat beschließt, das Parken in der Hauptstraße zu verbieten

19. Dezember 2013: das Areal Schwetzinger Terrasse (Bahnstadt) wird eröffnet

Dezember 2013: "Wir weigern uns, zur Kenntnis zu nehmen, daß es das erste Mal wäre, dass eine bahnbrechende neue Erfindung nicht für den Krieg mißbraucht wird." (Egon Bahr in der Ebert-Gedenkstätte zu Heidelberger Schülern, gemeint ist das Internet, der seiner Ansicht nach größten Gefahr der Gegenwart)

Dezember 2013: die Häuser Wieblinger Weg 35-37 (Ochsenkopf) werden abgerissen


2013: der Kroddeweiher in Handschuhsheim, 1993 zum Naturdenkmal erklärt, wird saniert


2013: Einnahmen der Stadt Heidelberg aus der Parkraumbewirtschaftung: 950.000 Euro

2013: in Heidelberg gibt es 71 nicht an das Abwasserkanalnetz angeschlossene Anwesen

2013: Dr. Klaus Müller beendet nach 13 Jahren seinen Dienst als Pfarrer der evangelischen Johannes-Gemeinde Neuenheim

2013: Dr. Gunnar Garleff ist neuer Pfarrer der Evangelischen Friedensgemeinde Heidelberg-Handschuhsheim

2013: in der Stadtbücherei Heidelberg werden 1,1 Millionen Medien ausgeliehen (650.000 Besucher)

[2013: das Lorscher Arzneibuch wird in die Liste ders Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen]

2013: die Rhein-Neckar Air GmbH (RNA) wird von einem Förderverein auf Betreiben von regionalen Unternehmen (SAP, Heidelberg Cement, Südzucker u.a.) gegründet (vgl. 10. März 2014) www.rhein-neckar-air.de

2013/2014: die Siedlung Höllenstein (Kirchheim) wird zerstört


1. Januar 2014: Einführung des Sozialtickets (bezuschußte Zeitkarte für den ÖPNV) in Heidelberg

26. Januar 2014: Bürgerfest rund um das Theater


29. Januar 2014: das Kino Harmonie Lux schließt (vgl. 1955, 1956, 1972, 1981) http://www.allekinos.com/HEIDELBERG%20HarmonieLux.htm

31. Januar 2014: der Historiker und bayerische Kultusminister a. D. Prof. Dr. Hans Maier erhält den Karl-Jaspers-Preis der Universität Heidelberg, der Akademie der Wissenschaften und der Stadt Heidelberg (25.000 Euro)

Januar 2014: Stefanie Kleinsorge übernimmt interimsweise die Direktion des Heidelberger Kunstvereins (Vertreterin von Susanne Weiß)

Januar 2014: das Vereinsregister des Amtsgerichts Heidelberg wird an das Amtsgericht Mannheim verlegt (im Amtsgericht Heidelberg lagern bisher die Akten von ca. 3650 Vereinen, davon 3100 aktiven)

Januar 2014: zum Gedenken an die 28 Opfer des Flugzeugunglücks am Hohen Nistler am 22. Dezember 1991 läßt die Stadt Heidelberg einen Gedenkstein aufstellen

Januar 2014: "Man geht davon aus, daß die Menschen in der Bahnstadt ein Fahrrad oder ein Auto haben" (der Kunsthistoriker Henry Keazor in Ruprecht 148, Januar 2014, S. 9)


Januar 2014: nach der Sanierung des Palais Graimberg zwischen September 2012 und Dezember 2013 ziehen zwei Dezernate und das Stadtplanungsamt wieder ein

Januar 2014: eine Urkunde des Papstes Urban VI. vom August 1387 (Privileg der an der Universität Heidelberg weilenden Geistlichen, auf fünf Jahre von der Präsenz am Ort ihrer Pfründe befreit zu sein) taucht im Jahre 2014 in St. Loius/USA wieder auf (Ihr Verschwinden war im Dezember 1947/Januar 1948 bei einer Revision des Universitätsarchivs entdeckt worden)

Januar 2014: die US-Armee gibt die Patton Barracks an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurück

5. Februar 2014: der Heidelberger Künstlerinnenpreis 2014 wird an die italienische Komponistin Lucia Ronchetti verliehen

6. Februar 2014: der Gemeinderat beschließt die Neuordnung der Veranstaltungsplakatierung. Das Konzept sieht eine reduzierte Gesamtzahl für Plakate vor.

6. Februar 2014: der Gemeinderat beschließt die probeweise Busbedienung der Thingstätte auf dem Heiligenberg an Sonn- und Feiertagen im Stundentakt zwischen dem 1. Mai und dem 1. November 2014


Dienstag, 18. Februar 2014: Verabschiedung von Hans-Martin Mumm, Leiter des Kulturamts seit 1. März 1998 (Großer Rathaussaal)


Februar 2014: auf dem Geh- und Radweg zwischen der Bahnstadt und dem Nahversorgungszentrum in Rohrbach sowie dem Helmholtz-Gymnasium in der Südstadt wird ein Beleuchtungssystem mit Telemanagement eingerichtet

Februar 2014: die Stadt Heidelberg macht den Vorschlag, 40 % der Wohnungen auf den Konversionsflächen der Südstadt für eine Miete von 5,50 bis 8 € pro qm zur Verfügung zu stellen

Februar 2014: Maximilian Probst (*1977) erhält den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg (10.000 €; am 15. Juli 2014 überreicht)

1. März 2014: Autorinnen und Autoren des neuen Jahrbuchs des Heidelberger Geschichtsvereins lesen im Bürgerhaus Zum Schwanen bei der Kleinen Buchmesse Neckartal in Neckarsteinach aus ihren jeweiligen Artikeln vor


10. März 2014: die Rhein-Neckar Air GmbH (RNA) nimmt den Flugbetrieb Mannheim-Berlin mit zwei wochentäglichen Flügen auf

13. März 2014: der Gemeinderat beschließt das Gestaltungskonzept des Büros Ukas für den Theaterplatz. Er nimmt die Absicht der RNV GmbH zur Kenntnis, 38 Millionen € in die Sanierung und den Teilausbau des HSB-Betriebshofs zu investieren


[18. März 2014: Rußland annektiert die Krim]

21. März 2014: am Internationalen Tag gegen den Rassismus spricht OB Dr. Würzner vor Muslimen in der Moschee der Ditib-Gemeinde (Hatschek-Straße). Angst vor dem Islam hätten "vor allem diejenigen, die wenig oder gar keinen persönlichen Kontakt zu Muslimen haben". Er betont, daß "nicht wenige Deutsche sehr kritisch gegenüber Türken und Arabern sind oder sich durch den Islam bedroht fühlen". Angst vor dem Islam hätten "vor allem diejenigen, die wenig oder gar keinen persönlichen Kontakt zu Muslimen haben" und daher auch nicht die "große Vielfältigkeit und Toleranz des muslimischen Lebens in Deutschland kennen". Heidelberg mit seinen derzeit 20.000 Moslems aus 100 Nationen zeichne sich jedoch durch ein "wunderbares Miteinander der unterschiedlichsten Religionen, Kulturen und Sprachen" aus.

28.-30. März 2014: Feier 30 Jahre Kinder- und Jugendtheater Heidelberg

März 2014: das sanierte Bürgeramt Neuenheim beim Marktplatz wird eröffnet (Eingang: Rahmengasse 21)


März 2014: in Heidelberg leben zur Zeit ca. 400 Flüchtlinge (Angelika Haas-Scheuermann, Leiterin des Amtes für Soziales und Senioren)

März 2014: Aufstellung eines Legendenschildes an der Fehrentzstraße zur Erinnerung an Heinrich Fehrentz (1908-1943)


2. April 2014: die Kunsthistorikerin und Musikerin Dr. Andrea Edel (*1963; 1997-2014 Direktorin des Referats Kultur der Stadt Kaiserslautern) tritt ihr Amt als neue Leiterin des Kulturamtes der Stadt Heidelberg (Nachfolgerin von Hans-Martin Mumm) an (vgl. 21. November 2013)

16. April 2014: das Holz-Heizkraftwerk wird eingeweiht

24. April 2014: „Mit literarischem Schreiben, überhaupt mit Gedrucktem, mit Büchern und ihrer Geschichte, haben solche populistischen (Online-)Unternehmen, die die Literatur für fremde Zwecke ... benutzen, nichts gemein“ (Michael Buselmeier zur Bewerbung Heidelbergs um den Titel „UNESCO City of Literature“ http://cityofliterature.de/files/CCoLiterature_Bewerbung_dt_web.pdf

April 2014: die Stadt Heidelberg hat 439 Erbbaurechte vergeben

10. Mai 2014: Exkursion des Heidelberger Geschichtsvereins zu den kürzlich freigelegten Traitteurschen Wasserröhren in Eppelheim mit anschließendem Vortrag vor Ort: "Rohrbacher Wasser nach Mannheim - Die Traitteur'sche Wasserleitung" von Ludwig Schmidt-Herb (Bildhauer Braun, Seestraße 78, 69214 Eppelheim)


16. Mai bis 21. September 2014: Sonderausstellung „Eine Stadt bricht auf. Heidelbergs wilde 70er“ (Kurpfälzisches Museum) http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/177/der-sponti-kurator-von-heidelberg-2382.html

25. Mai 2014: Wahlen zum Gemeinderat Heidelberg. Ab der Wahlperiode 2014-2019 umfaßt der Heidelberger Gemeinderat 48 (statt bisher 40) Mitglieder. Wahlbeteiligung: 51,29 %. CDU: 20,81 % (10 Sitze), Grüne: 19,67 5 (10 Sitze), Heidelberger: 8,1 % (4 Sitze), GAL: 4,37 % (2 Sitze), FDP: 4,36 % (2 Sitze), generation.hd: 5.05 % (2 Sitze), Freie Wähler: 3,34 % (2 Sitze), Linke: 4,08 % (2 Sitze), Bunte Linke: 3,75 % (2 Sitze), Heidelberg Pflegen und Erhalten: 2,72 % (1 Sitz), AfD: 3,84 % (2 Sitze), Piraten: 2,64 % (1 Sitz).


http://www.die-stadtredaktion.de/2014/10/diestadtredaktion/der-kommentar/der-kandidat-und-sein-gemeinderat/

25. Mai 2014: Wahlen zum europäischen Parlament in Heidelberg. Wahlbeteiligung: 54,74 %. CDU: 26,19 %, SPD: 25,08 %, Grüne: 23,91 %, AfD: 6,76 %, Linke: 6,41 %, FDP: 4,83 %, Piraten: 2,34 %.

Mai 2014: die Bahnstadt erhält den Passive House Award 2014

[1. Juni 2014: der Theologe Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (*1957 Fulda) wird Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden (Nachfolger von Ulrich Fischer)]

4. Juni 2014: „Die SPD-Fraktion weiß sehr wohl um die Bedeutung der Kultur in unserer Stadt-Gesellschaft und bekennt sich eindeutig dazu.“ (Michael Rochlitz im Stadtblatt vom Tage)

5. Juni 2014: Elias Grandy (33, aus Darmstadt) wird Generalmusikdirektor von Heidelberg (Nachfolger von Yordan Kamdhalov) – Der Gemeinderat beschließt, folgende Straßen und Plätze in der Bahnstadt zu benennen: Morataplatz, Agnesistraße, Marie-Baum-Straße, Marga-Faulstich-Straße, Da-Vinci-Straße. Der bisher inoffiziell so genannte Gadamerplatz heißt jetzt offiziell so. Die künftige Straße an der Südseite des Hauptbahnhofs heißt Max-Planck-Ring. Der am ehemaligem Bahnbetriebswerk vorbeilaufende Weg heißt Am Bahnbetriebswerk. Vier Stichstraßen von der Eppelheimer Straße nach Norden erhalten den Namen Eppelheimer Straße. - Der Gemeinderat beschließt, das Marriott-Hotel 2 am Neckar zu bauen.


Juni 2014: „Gerade die Stromkosten wachsen explosionsartig. Wir bekommen sechs Millionen € für Energie vom Land, faktisch müssen wir aber 14 Millionen ausgeben. Wir sind mit unseren Möglichkeiten zu sparen und zu optimieren am Ende angelangt“ (Universitätsrektor Bernhard Eitel über explodierende Kosten, den Solidarpakt und ignorante Sorglosigkeit, in: Ruprecht Nr. 150, Juni 2014)

Juni 2014: der Zollhofgarten (Bahnstadt) wird für die Öffentlichkeit freigegeben

24. Juni 2014: die südliche Grünanlage vor dem Hallenbad Köpfel in Ziegelhausen wird „Will-Sohl-Anlage“ benannt. Auf der Anlage wird eine Gedenkstele des Bildhauers Pieter Sohl errichtet.


13. Juli 2014: Waseem Butt, am 25. Mai 2014 gewählter Kandidat der Liste generation.hd für den Gemeinderat, gibt bekannt, daß er zur CDU-Fraktion wechseln wird

24. Juli 2014: konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats

29. Juli 2014: eine Gedenktafel zum „Heidelberg-Lied“ mit den Namen der beiden Texter, Ernst Neubach und Fritz Löhner-Beda, wird an ihrem neuen Standort auf der Neuenheimer Seite der Alten Brücke in unmittelbarer Nähe zum Liebesstein von Bürgermeister Dr. Joachim Gerner enthüllt (vgl. 1996)


30. Juli 2014: Einweihung des Mahnmals zur Erinnerung an die 282 jüdischen Mitbürger, die am 22. Oktober 1940 vom Heidelberger Bahnhof in das KZ Gurs deportiert wurden (am Schwanenteich)


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