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Gisella Böhm, 1897 in Sighişoara/Schäßburg in Rumänien geboren, wurde im April 1944 im Rahmen der „Ungarn-Aktion“ mit ihrer Familie unweit ihres Wohnorts Odorhei/Oderhellen, in Tîrgu Mureş, in ein provisorisches Ghetto verbracht, das als Sammelstelle vor der Deportation ins KZ Auschwitz diente.

Ende Mai 1944 kam Gisella Böhm zusammen mit ihrer Tochter Ella, die ebenfalls als Zeugin im Auschwitz-Prozess aussagte, auf Transport. Ihr Ehemann folgte in einem späteren Todeszug. Sie wurde selektiert wurde als Häftlingsärztin um Lagerabschnitt BIIc eingesetzt. Später kam sie auf Befehl von Mengele in den Ambulanzblock im Stammlager (Auschwitz I).

Nach der Auflösung des Lagers Auschwitz und dem Todesmarsch nach Gleiwitz kam Böhm in das Konzentrationslager Ravensbrück und in die Nebenlager Malchow und Taucha.

In der Nähe von Leipzig wurde sie befreit.

Zur Zeit ihrer Vernehmung bei dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess im November 1964 war die Zeugin Gisella Böhm 67 Jahre alt und lebte als Kinderärztin in Odorhei/Rumänien.

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