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HeidelbergCement

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HeidelbergCement ist ein weltweit führender Zementhersteller und -lieferant (so genannter Transportbeton). Sein Hauptsitz in Heidelberg umfasst vor allem die Verwaltung und Entwicklung. Er entstand in den 1960er Jahren für 100 Beschäftigte an der Berliner Straße in Nähe der Ernst-Walz-Brücke

In der Region ihr wichtigster Produktionsstandort steht in Leimen.




Geschichtsdaten:

  • 1873: Am Neckar wird der erste Zement in der "Bergheimer Mühle" produziert.
  • 1895: Nach einem Großbrand in der "Bergheimer Mühle "wird das Werk südlich von Leimen gebaut.
  • 1901: Fusion mit der Mannheimer Portland-Cement-Fabrik AG zur Portland-Cement-Werke Heidelberg und Mannheim AG.
  • 1959: Einstieg in die Transportbetonbranche
  • 1970er-Jahre: Übernahmen in Nordamerika
  • 1980er-Jahre und folgende: Expansion in Osteuropa
  • 2007: Übernahme des britischen Konkurrenten Hanson



Die Zahl der MitarbeiterInnen in Leimen beträgt …… und in der Hauptverwaltung in Heidelberg mehr als 600 MitarbeiterInnen. HeidelbergCement beschäftigt im In- und Ausland 63.000 MitarbeiterInnen an ca. 2.500 Standorten. 

Trump-Gewinne? Beton-Hype mit Wahlsieg Bearbeiten

HeidelbergCement-Chef B. Scheifele freut sich schon am 9. November auf Beton-Lieferungen für die Trump’sche Mexiko-Mauer. Pressemitteilung.

Diese ernst gemeinte News vom Mittwoch aus dem Wirtschaftsressort fehlte uns noch: HeidelbergCement gewinnt mit Trump. Beton-Aktie im Plus.

Zitate aus Heidelberg. Es kommt drauf an, was man draus macht.

„Die angekündigte Mauer zu Mexiko wird, wenn sie wirklich kommen sollte, vermutlich nicht aus Holz gebaut, sondern aus Beton“, sagte HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele. Jedoch viel größere Auswirkungen auf das Geschäft der Heidelberger in Nordamerika erhofft sich Scheifele von der Ankündigung Trumps, dass er „die gesamte Infrastruktur der USA in Ordnung bringen will“. Wenn es wirklich zum Bau der Mauer kommen würde, sieht er keinen Imageschaden, wenn sich das Dax-Unternehmen daran beteiligen würde. Anders als Cemex, der mexikanische Marktführer, der eine Beteiligung bereits abgelehnt haben soll.
Scheifele bei der Präsentatio. Um noch einen emotionalen Satz anzufügen: „Ich dachte heute früh, ich sehe nicht richtig.“


So bedeutend die Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA auch war, galt es in Heidelberg am 9.11. doch primär die Unternehmenszahlen zum 3. Quartal des Jahres bekannt zu geben. Weiter mit der aufgekauften Italcementi-Gruppe, dem Umsatzzuwachs von einem Prozent und dem Anstieg von 1,9 Prozent beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen, dem Mitarbeiterabbau weltweit .... [ Zitate aus RNZ 10. November 2016, Seite 21 ]

Bergheimer MühleBearbeiten

Bergheimer Mühle ist in den vergangenen Jahren vor allem als Name einer Gaststätte an der Bergheimer Straße bekannt gewesen. Dort wo sich jetzt an der Einmündung der ……straße das Hotel/Restaurant Cube befindet.

Der Name der Gaststätte erinnerte seinerseits allerdings an eine Industrieeinrichtung am Ort. Die Zementmühle am Neckar war Kern der Zementproduktion seit dem Jahr 1873. Bei einem Großbrand wurde diese "Bergheimer Mühle" 1895 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heidelberg hat sich danach bewusst gegen die erneute Ansiedlung von Schwerindustrie in der Stadt entschieden. Denn Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die ersten Kliniken in der Stadt und in Bergheim angesiedelt. Von dem ehemaligen Zementwerk am Neckar sind nur noch einige Mauern übrig, die heute zum Klubhaus der Rudergesellschaft gehören.

Das Unternehmen musste daraufhin nach Leimen ausweichen, wo heute noch der Zement für die Region hergestellt wird. An den Berghängen über Leimen sieht man die zum Teil inzwischen wieder renaturierten Kies-Abbauflächen.

NeckarinselBearbeiten

Die alte Bergheimer Zementmühle hatte ihre Fundamente am linken Neckarufer und auf einer kleinen vorgelagerten Insel im Fluss. Diese Insel existiert noch heute. An der Stelle befindet sich das Thermalbad.


Geplanter Neubau Bearbeiten

Im Juli 2016 stellte HeidelbergCement seine Pläne für die neue Firmenzentrale am bisherigen Standort vor. Demnach wird der dann siebengeschossige Neubau (bisher zurückgesetzt mit 5 Stockwerken) direkt an die Berliner Straße rücken, nur die Alleebäume bleiben erhalten. Es werden drei unterschiedlich hohe Gebäude mit separaten Innenhöfen, der höchste Teil an die Jahnstraße in Richtung Neckar, gebaut. Das neue Hauptgebäude soll eine Mischung aus viel Glas und geschwungener Betonfassade für bis zu 1000 Angestellte werden. Durch die Neubauten könnten dann auch die anderen bisherigen Ausweichstandorte in HD aufgelöst werden.


Einige Anlieger in der Humboldtstraße sehen an den Plänen, dass für sie die ganze Abendsonne weg sein wird. Und sie befürchten wahrscheinlich zu Recht viel mehr Anliegerverkehr zur HeidelbergCement-Verwaltung.


WeblinksBearbeiten

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