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1550JHmontage

Zustand um 1550 nach Julian Hanschke (c der Original-Animation)

Die Ruine des Heidelberger Schloss´ ist eine Touristenattraktion mit Bergbahn zwischen der Altstadt unten am Neckar und dem Berggipfel des Königstuhls. Es steht an seinem Nordhang.

In einem weiten Geviert stehen die Häuser, die in mehreren, mindestens vier, Jahrhunderten entstanden sind und immer wieder umgebaut bzw. nach Bränden gemäß der dann jeweils herrschenden Mode (Baustil) renoviert wurden.

Darunter sind immer noch die Kasematten und Geschützplattformen. Bis das Schloss und die Stadt dann 1693 in einer Strafaktion des französischen Königs in wenigen Tagen weitgehend zerstört wurden. Die in den folgenden Jahrhunderten vom schleichenden Abriß durch die Nachbarn bedrohte Ruine wurde in der Romantik als reizvolles Gebäude "wieder-entdeckt". Erst der aus Frankreich geflohene Maler Charles de Graimberg machte daraus ein umfassendes Multimedia-Geschäft, das Heidelberg, wie wir es heute kennen.

Die Stadt wurde nach dem Brand im 18. Jhdt. im Barockstil neu aufgebaut, der auch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Erst das Automobilzeitalter nach 1960 hat wesentliche Breschen in das Städtchen hineingehauen.

Smuensterhd

Seb. Münster, das unzerstörte kurfürstl. Schloss links in der Bildmitte

Gebäude um den Schlosshof Bearbeiten

Der ursprünglich wehrhafte Charakter (der Burg, noch im 15. Jhdt.) wich immer mehr der Repräsentation der Fürsten (bey Rhein, mit einem Herrschaftsgebiet etwa bis Düsseldorf), die sich in Konkurrenz zu anderen Königen oder Grafen auf Kosten ihrer Untertanen immer glanzvollere Gebäude erstellen ließen. Größter Konkurrent waren ihnen die französ. Könige. Das Heidelberger Schloss wurde im 17. Jahrhundert zu einer geschlossen wirkenden Anlage mit prächtigen Palastbauten auf einer großen Gartenterrasse oberhalb der Altstadt.

  • Zur Entwickelung der Bausubstanz siehe die Forschung und die Animationen von Julian Hanschke (KA, 2015).


Die Reihenfolge hier etwa nach dem ungefährem Alter - Baujahren

Der Vorgängerbau, noch ganz Burg, stand ungefähr da, wo sich jetzt das Ausflugslokal Molkenkur an der Bergbahn etwas westlich oberhalb vom Schloss befindet.

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Schloss m Mond Kopie

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Friedrichsbau Bearbeiten

Gläserner Saalbau Bearbeiten

In der Nordostecke des Schlossgevierts (also zum Neckartal flussaufwärts) von Kurfürst Friedrich II. vor 1550 beauftragt. Im Obergeschoss befand sich ein Prunksaal mit venezianischem Spiegelglas, welcher dem Gebäude seinen Namen gab. In der Nordostecke des Hofs lehnt ein Treppenturm an das Gebäude an, welcher die Stockwerke erschließt und mit einander verbindet.

Sanitärbereich; dazu: Bronzeköpfe von Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte des Bildhauers Jürgen Goertz – von ihm stammt das „S-Printing Horse“ am Bahnhof – zieren den Vorraum, die Toiletten selbst dürften die schönsten in der Stadt sein: Im Gläsernen Saalbau des Schlosses – zwischen den prunkvollen Renaissance-Palästen Friedrichsbau und Ottheinrichsbau – entstand ein eleganter Sanitärbereich. Die Baumaßnahme für 300 000 Euro war wichtig, um den Kaisersaal im Ottheinrichsbau gut vermieten zu können.

Dafür wurde auf die obere Ebene des Gläsernen Saalbaus ein Baukörper aus Holzwerkstoff gestellt, seine Wände und Decken wurden mit Fliesen belegt, die Trennwände aus undurchsichtigem Glas errichtet. Das Glasdach über den Vorräumen erlaubt vor allem nachts einen fantastischen Blick in den Himmel. (RNZ, Heidelberger Nachrichten vom 19. April 2017, Seite 3)

Am 24. Juli 1764 schlugen zwei Blitze in das Gebäude und den Turm ein und lösten einen Großbrand aus.

Ottheinrichsbau Bearbeiten

Bibliotheksbau Bearbeiten

ak.


Ruprechtsbau Bearbeiten

Englischer Bau Bearbeiten

zwischen 1612 und 1614 errichtet. Kurfürst Friedrich V. ließ das Gebäude für seine engl. Gattin, Elisabeth Stuart, bauen. Unter dem Gebäude liegt ein Tunnelsystem, das den Westwall mit dem Dicken Turm und dem Schloss bzw. den Festungs-Kasematten verband.

Fünf Jahre später ließ Friedrich V. noch einen Speise- und Festsaal im Obergeschoss des Dicken Turms mit einer phänomenalen Aussicht einbauen.

Ludwigsbau Bearbeiten

Schlossgarten Bearbeiten

auch: Hortus Palatinus, der Schlossgarten, der einst (im Barock) als das "achte Weltwunder" gepriesen wurde.

andere Gebäude Bearbeiten

Die Scheffelterrasse auf der gegenüberliegenden Seite des Friesentals war / diente ……

Der Stückgarten ist eine während der Regierungszeit des Kurfürsten Ludwig V. zwischen 1524 und 1536 künstlich aufgemauerte Terrasse, die sowohl als westliches Bollwerk als auch als Standplatz für die Artillerie ("Stücke" = alter Name für Kanonen) diente. Sie löste die alte spätmittelalterliche westliche Burgmauer ab. Von hier ließ sich der westliche Zugang zum Schlossberg und die Vorstadt zur Rheinebene hin "bestreichen" - also bei Feindansturm gezielt beschießen.

Stützwände, zusammen rund 1,7 Kilometer lang. 2017/18 läuft der dritte von vier Bauabschnitten zwischen oberer und mittlerer Terrasse. Dieser beinhaltet auch die Sanierung der Wände zwischen mittlerer Terrasse und Schloss und wird noch zwei Jahre dauern. Im letzten Abschnitt kommen die Stützwände im Ostteil des Schlossgartens an die Reihe

 Im Jahr 1600 wird der Friedrichsbau in die Anlage platziert, das zweite Renaissancegebäude nach dem Ottheinrichsbau. Nach und nach wird die Anlage nun überformt, 1620 kommt das Ballhaus dazu und die diversen Türme erhalten geschweifte Hauben.  

MedienBearbeiten

FührungenBearbeiten

Eine Sonderführung Wasser in der Umgebung des Schlosses:

  • Die Wasserversorgung für und im Schloss. In der Umgebung fanden die Architekten trotz der Höhenlage der Burg zahlreiche Quellen vor. Die Sonderführung im August 2017 bietet einen Einblick in die historische Wasserversorgung und Wassernutzung des Schlosses. Sie wird im Oktober noch einmal am 30. Oktober ebenfalls um 14.30 Uhr wiederholt.
Service Center Schloss Heidelberg
eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, in der zehn Festangestellte und rund 200 geschulte Honorarkräfte Führungen in den Schlössern Heidelberg, Mannheim, Schwetzingen sowie in acht weiteren Monumenten, darunter das Kloster Maulbronn, übernehmen.

Das Trio vom Service-Center ergänzt sich beim schreiben von Texten, Verhandeln und im Umgang mit anspruchsvoller Kundschaft. Der oder dem Liebsten vor unvergesslicher Kulisse einen Heiratsantrag machen, vielleicht auf dem dicken Turm? Und Kinderführungen …… Auch das wird beim Service-Center eingefädelt.

  • Telefon: 0 62 21 - 65 88 80
  • E-Mail: service@schloss-heidelberg.com.

Bilder, Grafiken des Schlosses Bearbeiten

  • Billmark, Karl Johan
  • Hagn, Ludwig
  • Knight, Charles Raleigh
  • Merian, Matthaeus
  • Scheuren, Caspar

BücherBearbeiten

  • Julian Hanschke: "Schloss Heidelberg. Architektur und Baugeschichte." 2015, ISBN 9783000509278
  • Achim Wendt ; G. Ulrich Großmann: Schloss Heidelberg / 2015 - 1. Aufl. Regensburg, Schnell + Steiner, 47 S. ISBN ....

Zeitungen Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Schlossbeleuchtung Bearbeiten

jeweils Beginn um 22.15 Uhr (auch bei Regen)

Schlossbeleuchtung ist der Name für die Illumination der Fassade des Schlosses mit bengalischem Feuer (quietschrot).

Jährlich dreimal an einem Sommer-Samstag-Abend finden Schlossbeleuchtungen gemeinsam mit einem großen Feuerwerk über der Alten Brücke statt. Ausnahmsweise kann es zusätzlich auch an anderen Tagen angeboten werden - z. B. bei Kongressen oder Staatsbesuchen. Dann oft als Innenhof-Feuerwerk.

Der regelmäßgig eingehaltene Ablauf, wie eine Choreografie für Augen, Ohren und Emotion:

      • Erst verlischt die Straßenbeleuchtung und die Scheinwerfer in der Stadt.
      • Dann folgt ein erster Böller
      • von den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt werden rund am Fuß der Ruinenmauern Feuertöpfe gezündet. Alles flackert rötlich. Es soll an den historischen Stadtbrand 1693 erinnern.
      • Nach drei bis fünf Minuten verglimmt das Spektakel an der Fassade
    • und das große Feuerwerk

Erstmals gab es dieses Spektakel im 19 Jhdt.

Unter der Woche wird die Ruine übrigens seit 1962 von 34 Natriumdampf-Scheinwerfern in einem Orangeton bis 23 Uhr angestrahlt.

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