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Heidelberger Schloss

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1550JHmontage.jpg

Zustand um 1550 nach Julian Hanschke (c der Original-Animation)

Die Ruine des Heidelberger Schloss´ ist eine Touristenattraktion mit Bergbahn zwischen Altstadt am Neckar und dem Berggipfel.

In einem weiten Geviert stehen die Häuser, die in mehreren, mindestens vier, Jahrhunderten entstanden sind und immer wieder umgebaut bzw. nach Bränden gemäß der dann jeweils herrschenden Mode (Baustil) renoviert wurden. Darunter sind immer noch die Kasematten und Geschützplattformen. Bis das Schloss und die Stadt dann 1693 in einer Strafaktion des französischen Königs in wenigen Tagen weitgehend zerstört wurden. Die vom schleichenden Abriß durch die Nachbarn bedrohte Ruine wurde in der Romantik als reizvolles Gebäude "wieder-entdeckt". Erst der Maler Graimberg machte daraus ein umfassendes Multimedia-Geschäft.

Die Stadt wurde danach im Barockstil neu aufgebaut, der auch im Zweiten Weltkrieg erhalten blieb. Erst das Automobilzeitalter hat wesentliche Breschen in das Stadtchen hineingehauen.

Smuensterhd.jpg

Seb. Münster

Gebäude um den Schlosshof Bearbeiten

Der ursprünglich wehrhafte Charakter (der Burg, noch im 15. Jhdt.) wich immer mehr der Repräsentation der Fürsten (bey Rhein, mit einem Herrschaftsgebiet etwa bis Düsseldorf), die sich in Konkurrenz zu anderen Königen oder Grafen auf Kosten ihrer Untertanen immer glanzvollere Gebäude erstellen ließen. Größter Konkurrent waren ihnen die französ. Könige. Das Heidelberger Schloss wurde im 17. Jahrhundert zu einer geschlossen wirkenden Anlage mit prächtigen Palastbauten auf einer großen Gartenterrasse oberhalb der Altstadt.

  • Zur Entwickelung der Bausubstanz siehe die Forschung und die Animationen von Julian Hanschke (KA, 2015).


Die Reihenfolge hier etwa nach dem ungefährem Alter - Baujahren

Der Vorgängerbau, noch ganz Burg, stand ungefähr da, wo sich jetzt das Ausflugslokal Molkenkur an der Bergbahn etwas westlich oberhalb vom Schloss befindet.

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Friedrichsbau Bearbeiten

Gläserner Saalbau Bearbeiten

Sanitärbereich; dazu: Bronzeköpfe von Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte des Bildhauers Jürgen Goertz – von ihm stammt das „S-Printing Horse“ am Bahnhof – zieren den Vorraum, die Toiletten selbst dürften die schönsten in der Stadt sein: Im Gläsernen Saalbau des Schlosses – zwischen den prunkvollen Renaissance-Palästen Friedrichsbau und Ottheinrichsbau – entstand ein eleganter Sanitärbereich. Die Baumaßnahme für 300 000 Euro war wichtig, um den Kaisersaal im Ottheinrichsbau gut vermieten zu können.

Dafür wurde auf die obere Ebene des Gläsernen Saalbaus ein Baukörper aus Holzwerkstoff gestellt, seine Wände und Decken wurden mit Fliesen belegt, die Trennwände aus undurchsichtigem Glas errichtet. Das Glasdach über den Vorräumen erlaubt vor allem nachts einen fantastischen Blick in den Himmel. (RNZ, Heidelberger Nachrichten vom 19. April 2017, Seite 3)

Ottheinrichsbau Bearbeiten

Bibliotheksbau Bearbeiten

Ruprechtsbau Bearbeiten

Englischer Bau Bearbeiten

Ludwigsbau Bearbeiten

andere Gebäude Bearbeiten

Zeughaus-Grundmauern. In den nächsten zwölf Monaten werden vom Land 1,5 Millionen in die Sicherung einer Mauer an der Nordseite gesteckt. Die Schlossbesucher werden es kaum merken, die Fachleute schon.

Denn mit der Sanierung werden die Erdgeschosswände des ehemaligen Zeughauses sicherer und damit standfester gemacht. „Die Wand kippt in Richtung Heidelberger Altstadt“, erklärt Peter Egel von „Vermögen und Bau Baden-Württemberg“. Das macht in zehn Jahren zwar nur 0,1 Millimeter aus, aber es ist eben eine Neigung, die gestoppt werden muss. Mit 18 Meter langen Konstruktionen soll die Mauer im Fels verankert und standsicher gemacht werden. Für Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, ist das ehemalige Zeughaus ein „prägender Teil der Gesamtanlage Schloss“. Und als „Schokoladenseite“ zum Tal hin muss sie deshalb sorgfältig saniert werden. (ab 2017)


Der Stückgarten ist eine während der Regierungszeit des Kurfürsten Ludwig V. zwischen 1524 und 1536 künstlich aufgemauerte Terrasse, die sowohl als westliches Bollwerk als auch als Standplatz für die Artillerie ("Stücke" = alter Name für Kanonen) diente. Sie löste die alte spätmittelalterliche westliche Burgmauer ab. Von hier ließ sich der westliche Zugang zum Schlossberg und die Vorstadt zur Rheinebene hin "bestreichen" - also bei Feindansturm gezielt beschießen.

MedienBearbeiten

BücherBearbeiten

  • Julian Hanschke: "Schloss Heidelberg. Architektur und Baugeschichte." 2015, ISBN 9783000509278
  • Achim Wendt ; G. Ulrich Großmann: Schloss Heidelberg / 2015 - 1. Aufl. Regensburg, Schnell + Steiner, 47 S. ISBN ....

Zeitungen Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Schlossbeleuchtung Bearbeiten

jeweils Beginn um 22.15 Uhr (auch bei Regen)

Schlossbeleuchtung ist der Name für die Illumination der Fassade des Schlosses mit bengalischem Feuer (quietschrot).

Jährlich dreimal an einem Sommer-Samstag-Abend finden Schlossbeleuchtungen gemeinsam mit einem großen Feuerwerk über der Alten Brücke statt. Ausnahmsweise kann es zusätzlich auch an anderen Tagen angeboten werden - z. B. bei Kongressen oder Staatsbesuchen. Dann oft als Innenhof-Feuerwerk.

Der regelmäßgig eingehaltene Ablauf, wie eine Choreografie für Augen, Ohren und Emotion:

      • Erst verlischt die Straßenbeleuchtung und die Scheinwerfer in der Stadt.
      • Dann folgt ein erster Böller
      • von den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt werden rund am Fuß der Ruinenmauern Feuertöpfe gezündet. Alles flackert rötlich. Es soll an den historischen Stadtbrand 1693 erinnern.
      • Nach drei bis fünf Minuten verglimmt das Spektakel an der Fassade
    • und das große Feuerwerk

Erstmals gab es dieses Spektakel im 19 Jhdt.

Unter der Woche wird die Ruine übrigens seit 1962 von 34 Natriumdampf-Scheinwerfern in einem Orangeton bis 23 Uhr angestrahlt.

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