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Der so genannte „Vordere Limes“ des Obergermanisch-Rätischen Limes ist ein 550 km langer Teil der Grenzbefestigungen des Römischen Reichs in Germanien zwischen Rhein und Donau.

Reste wurden zwischen Rheinbrohl und dem Kastell Eining an der Donau gefunden. Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein weitgehend nachgewiesenes Bodendenkmal und seit 2005 auch als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen.

Das Interesse am Limes als Rest einer Anlage aus römischer Zeit wurde in Deutschland bereits in der Zeit der Renaissance und des Humanismus lebendig. Nach der Reichsgründung 1871 konnten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Archäologen damit beginnen, den zuvor kaum bekannten Verlauf genauer aufzunehmen und erste systematische Ausgrabungen vorzunehmen. 1892 wurde zu diesem Zweck die Reichs-Limeskommission (RLK) mit Sitz in Berlin gegründet, die unter der Leitung des Althistorikers Theodor Mommsen stand. Die Forschungsberichte über die Ausgrabungen erschienen von 1894 bis zur Auflösung der Kommission im Jahr 1937. Die neuere Forschung geht zumeist davon aus, dass der Obergermanisch-Raetische Limes nicht primär eine militärische Befestigung war, sondern eher eine überwachte Wirtschaftsgrenze zum nichtrömischen Raum darstellte. Zur Abwehr systematischer äußerer Angriffe war der Limes kaum geeignet.


Streckenverlauf, Abschnitte Bearbeiten

Im Verlauf der Erforschungsarbeiten wurde der 550 km lange Limes vermessen, in Strecken eingeteilt und beschrieben. Man beachte, dass diese Aufteilung den im Deutschland des 19. Jahrhunderts vorhandenen Verwaltungsgrenzen folgte - nicht irgendwelchen antiken Vorgaben:

Strecke 8Bearbeiten

Die neuere Odenwaldlinie

  • Rehberg – Walldürn – Buchen – Osterburken – Jagsthausen


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Strecke 10Bearbeiten

Die ältere Odenwaldlinie


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  • Bad Wimpfen - Kohortenkastell 150 m (1)
  • Bad Friedrichshall - Jagstfeld 178 m (1)
  • Bad Friedrichshall - Vermutete Turmstelle Wachtposten 10/79 180 m (1)
  • Duttenberg 184 m (1)
  • Auf dem Scherer - Wachtposten 10/76 225 m (1)
  • Auf dem Dermut - Wachtposten 10/75 236 m (1)
Bachenau 247 m (1)
  • Schrammbiegelwald - Wachtposten 10/71 285 m (1)
Auf dem Hummelberg - Wachtposten 10/70 294 m (1)
  • Im Stockbrunner Feld - Wachtposten 10/66 315 m (1)
  • Bergfeld 310 m (1)
  • In den Straßenäckern - Wachtposten 10/63 330 m (1)
  • Eulberg - Wachtposten 10/62a 310 m (1)
Masseldorn - Wachtposten 10/62 230 m (1)
Neckarburken - Römerbad 180 m (1)
Neckarburken - Kohortenkastell 175 m (1)
Neckarburken 175 m (1)
  • Sallenäcker - Wachtposten 10/61 210 m (1)
Im Schlag 11 - Wachtposten 10/60 270 m (1)
  • Sattelbach 300 m (1)
Im Tannengewann - Wachtposten 10/56 320 m (1)
  • Im Fahrenbacher Buchwald - Wachtposten 55 330 m (Fahrenbach)
Roter Buckel - Wachtposten 10/53 360 m (1)
  • Kleinkastell Trienz - Wachtposten 10/52 345 m (2)
  • Trienz 345 m
  • Auf der Roberner Höhe - Wachtposten 10/51 416 m (1)
  • Robern 410 m, Im alten Feld - Vermutete Turmstelle Wachtposten 10/49 460 m (1)
  • Kleinkastell Robern / Wachtposten 10/48 442 m (1)
  • Wagenschwend 510 m (nichts erhalten)
  • Im Weißmauerfeld - Wachtposten 10/45 530 m (nichts erhalten)
  • Heunenbuckel - Wachtposten 10/44 540 m (1)
  • Kohortenkastell Oberscheidental 510 m (Oberscheidental)
  • Auerbach 520 m (1)
  • Schloßau, Numeruskastell Schloßau 520 m (1)
  • In der Schneidershecke - Wachtposten 10/37 520 m (1)
  • Kleinkastell Seitzenbuche 461 m (1)
  • Am Fischerspfad - Wachtposten 10/36 490 m (1)
  • Im Klosterwald - Wachtposten 10/35 520 m (1)
  • Im Hohen Wald - Wachtposten 10/34 553 m (1)
  • Kleinkastell Zwing 495 m (Jägerwiese)
  • Auf dem kahlen Buckel - Wachtposten 10/33 530 m (1)
  • Auf dem Höhenbuckel - Wachtposten 10/32 550 m (1)
  • Hesselbach 485 m


LiteraturBearbeiten

  • Egon Schallmayer (Prof. Dr.): Der Odenwaldlimes. Theiss, Stuttgart, 1984, ISBN 3-8062-0328-8 bzw. Der Odenwaldlimes. Entlang der römischen Grenze zwischen Main und Neckar. Theiss, Stuttgart, 2010, ISBN 978-3-8062-2309-5

WeblinksBearbeiten

  • Die limeswelten.net sind ein virtueller Reiseführer in die Welt der Römer. Der Mensch von heute begibt sich mit Hilfe moderner 3D-Technik und interaktiver Steuerungselemente auf spannende Zeitreise. 3D-Brillen lassen einen das Geschehen am Rande des römischen Imperiums hautnah miterleben. Unter anderem ein steuerbarer, virtueller Flug entlang des Limes. ………
  • Wikipedia zum Odenwaldlimes

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