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Magda Szabo, geb. Guttmann, 1919 in Eger/Ungarn geboren, überlebte die Haft im deutschen Konzentrationslager Auschwitz und wurde 1963 als Zeugin bei dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess vernommen.


Magda Szabo wurde Anfang Mai 1944 von ihrem Wohnort Odorhei/Oberbellen in die siebenbürgische Stadt Tîrgu Mures/Marosvásárhely verbracht und dort in einem so genannten Ghetto für die weitere Haft konzentriert/gefangen gehalten. Ende Mai 1944 wurde sie zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwägerin und deren zweijährigem Kind ins KZ Auschwitz deportiert.

Szabos Eltern, ihre Schwägerin und das Kind wurden sofort nach ihrer Ankunft vergast. Magda Szabo hingegen selektierten die SS-Ärzte, die ihren sogenannten Rampendienst versahen, als „arbeitsfähig“ für das Lager. Unter den SS-Führern, die auf der Rampe die Entscheidung über Leben und Tod der Deportierten trafen, befand sich der SS-Apotheker und spätere Angeklagte Dr. Victor Capesius.


Szabo kam zunächst unregistriert in den Lagerabschnitt BIIc, erst nach einigen Wochen wurde sie als Nummer A-11.937 in die Häftlingskartei aufgenommen und im Arbeitskommando Lagerküche von Abschnitt BIIc eingesetzt. Anfang Januar 1945 überstellte die SS Magda Szabo in das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Dort wurde sie Mitte April 1945 von der britischen Armee befreit.

Zur Zeit ihrer Vernehmung im August 1964 war die Zeugin Magda Szabo 45 Jahre alt und lebte als Lehrerin in Sighişoara/Rumänien.

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