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Der Mannheimer Hafen an Rhein und Neckar besteht aus sehr unterschiedlichen Hafenbereichen …

Der Rhein-Neckar-Hafen Mannheim besteht aus vier Hafengebieten (Handelshafen, Rheinauhafen, Altrheinhafen und Industriehafen) mit 14 Hafenbecken sowie 3 Stromhäfen.

Lage: überwiegend nördlich der Mannheimer Innenstadt, zwischen bzw. östlich von Neckar und Rhein. Es gibt ein weiteres neueres Rhein-Becken des MA´er Hafens südlich der Stadt.




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Die vier großen BereicheBearbeiten

HandelshafenBearbeiten

  • Hafen 1 ist der Handelshafen mit den Stromhäfen bzw. Becken:
    • 11 Stromhafen Rhein
    • 12 Mühlauhafen von 1875 (inzwischen mit dem Container-Terminal)
      • KLV-Terminal (Eisenbahn)
Datei:MA-JungbuschBrueckePano.jpg

Zeitgleich mit dem Mühlauhafen (1870-1875) entstand auch der Zentralgüterbahnhof Mannheim am Lindenhof und die Hafenbahn zum besseren Umschlag vom Schiff zur Eisenbahn und umgekehrt. Der Zentralgüterbahnhof ist nicht identisch mit dem bedeutenden Güterbahnhof Mannheim!

Teile des Hafens grenzen an das Mannheimer Stadtviertel Jungbusch.

RheinauhafenBearbeiten

Der Hafen 2 (1901) liegt südlich der Stadt. Der Rheinauhafen besteht aus

    • Hafenbecken 21
    • Hafenbecken 22
    • Hafenbecken 23
    • Hafenbecken 24 (mit RoRo-Anlage*)
    • Nr. 26 - Stromhafen Rhein

RoRo = * Roll-on-Roll-off-Anlage

  • Wasserschutzpolizei-Posten Mannheim-Rheinauhafen

AltrheinhafenBearbeiten

  • Hafen 3 liegt in einer ehemaligen Rheinschlinge, die nun vom Strom weitgehend abgetrennt ist, nördlich von den Quadraten -> dem Altrheinhafen

IndustriehafenBearbeiten



Chronologie zum Hafen Bearbeiten

  • 1247: Erste urkundliche Erwähnung von Wasserzöllen an der Neckarmündung
  • 1349: Rheinzollstation oberhalb des Fischerdorfs Mannheim
  • 1607: Stadtgründung Mannheims, Ausbau zu einem Handels- und Stapelplatz
  • 1825: Erstes Dampfschiff – Raddampfer „Friedrich Wilhelm“ – erreicht Mannheim.
  • 1828: Eröffnung des Freihafens Mannheim
  • 1831: Rheinschifffahrtsakte (Mainzer Akte)
  • 1840: Eröffnung des „Neuen Mannheimer Hafens“, bestehend aus Inlands- und Auslandshafen
  • 1854: Anschluss des Hafens an die Eisenbahn
  • 1868: Revidierte Rheinschifffahrtsakte (Mannheimer Akte)
  • 1870 – 1875: Bau des Mühlauhafens
  • 1892 – 1895: Bau des Rheinkais
  • 1896 – 1901: Bau des Rheinauhafens, Privatgesellschaft;
  • 1903 Der Hafen wird vom Land übernommen
  • nach 1918: Frankreich baute in Straßburg einen Konkurrenzhafen
  • 18961907: Bau des Städtischen Industriehafens
  • 19121913: Bau des Thyssenhafens (eine Privatgesellschaft als Bauherr; als Becken 24 wird er 1958 vom Land übernommen.
  • 1962 – 1964: Bau des Ölhafens (Friesenheimer Becken)
  • 1968: Containerterminal im Mühlauhafen
  • 1983: RoRo-Anlage im Rheinauhafen
  • 1984: Freigabe der neuen Hafenschleuse zwischen Neckar und Industriehafen für die Schifffahrt
  • 1986/87: Neuausbau der Straßen im Handelshafen
  • 1987: Erweiterung des Containerterminals um rd. 40 %
  • 1989: Neuanlage der verlängerten Dortmunder Straße im Rheinauhafen und eigener Anschluss an die Hafenbahn
  • 1990: Gründung der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft Mannheim mbH
  • 1990 – 1995: Umfangreiche Umweltschutz- und Sicherheitsmaßnahmen an Lagerhäusern im Handelshafen und Rheinauhafen
  • 1991: KLV-Terminal (Kombinierter Ladeverkehr) im Handelshafen
  • 1994: Acht Stromtankstellen im Handelshafen
  • 1995: Anlage eines sicheren Liegeplatzes für 2-Kegel-Schiffe im Altrheinhafen-Ölhafen (vorbeugender Umweltschutz)
  • 1996: Zweite Erweiterung des Containerterminals auf 32.500 m2 und dritter Containerkran (50 t)
  • 1997: Dritte Erweiterung des Containerterminals auf 44.000 m2
  • 1998: Inbetriebnahme der Fernsteuerung Hafenschleuse Mannheim. Der Hafen wird Binnenhafen des Jahres 1998.
  • 2001: Kooperationsvertrag mit den Hafenbetrieben Ludwigshafen/Rhein GmbH
  • 2002: Zweite Zufahrt Hafen Mannheim-Rheinau
  • 2004: Erweiterung der RoRo-Anlage
  • 2007: Bau eines neuen Containerterminals (18.700 m2). Eine Photovoltaikanlage wird auf 5.000 m2 Dachfläche errichtet
  • 2008: Die Photovoltaikanlagen wird auf insgesamt 7.000 m2 Dachfläche ausgeweitet

Literatur Bearbeiten

  • Brockhaus Enzyklopädie, Band Brockhaus Mannheim, Seiten 123-125 und 230 (Mühlauhafen). Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim, 2006. ISBN 3-7653-0181-7
  • Dieter Schott: Flüsse als städtische Umwelten im 19. und 20. Jahrhundert. In Bernd Herrmann (Hrsg.): Beiträge zum Göttinger Umwelthistorischen Kolloquium 2004 - 2006. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, 2007. S. 141-162. ISBN 3938616903

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

allg.
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