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Die Finanzbeamten im badischen Mannheim entwickelten ein ausgeklügeltes System zur Überwachung und finanziellen Ausplünderung der auswanderungswilligen jüdischen Bevölkerung voran. Daran wirkten ganz unterschiedliche Behörden, Post- und andere Stellen mit, um dem Abfluss von Vermögen ins Ausland entgegen zu wirken. Ganz eng war die Kooperation mit der Gestapo.

Bei der Schaffung der Organisation der Mannheimer Reichsfluchtsteuerstelle wurde deshalb von folgenden Grundgedanken ausgegangen.
1. Erfassung sämtlicher reichsfluchtsteuerpflichtigen Juden in Mannheim (durch Erhebung von Sicherheitsleistungen auf Verdacht im Voraus, sog. Sicherheitsbescheide).
2. Schaffung eines möglichst lückenlosen Überwachungssystems" (im Vorfeld einer Auswanderung).
Das Zitat stammt aus einem NS-Finanzamts-Papier*.

Die durch die Stelle organisierte Überwachung setzte das Reichsfluchtsteuergesetz von 1934 sehr effektiv um.


Das System war so effektiv, dass es bald von den Nazis anderer Städte und Länder übernommen wurde. Bald wurde es in den badischen Städten Freiburg, Karlsruhe und Pforzheim eingeführt. Anfang 1936 empfahl es der Berliner Landesfinanzpräsident seinen Finanzämtern. Der oberste Judenreferent im RSHA A. Eichmann verfeinerte es dann nochmals mit den so genannten Auswanderungszentralen in den besetzen Ländern Österreich, Holland und der Tschechoslowakei.

Weblinks Bearbeiten

  • René Skusa: Seite 7 (* bei ak justiz-mannheim; Vortrag von René Skusa; xxxxx )
  • Wikipedia ?

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