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Maria Świderska-Świeratowa, 1905 in Zagórzany (heute Polen) geboren, überlebte die Haft im deutschen Konzentrationslager Auschwitz und den anschließenden Todesmarsch. Sie wurde 1964 als Zeugin bei dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess vernommen.


Maria Świderska-Świeratowa wurde im September 1942 wegen Widerstandstätigkeit von der Gestapo verhaftet, Anfang Januar 1943 nach Auschwitz verbracht und als Häftling Nummer 28.019 registriert. Świderska-Świeratowa kam ins Frauenkonzentrationslager in Birkenau (BIa) und wurde Häftlingsschreiberin in der Politischen Abteilung, Referat Aufnahme. Sie hatte alle weiblichen „Zugänge“ zu registrieren, die neu ins Lager eingewiesenen Frauen in die Häftlingsregistratur aufzunehmen.

Bei der Auflösung des Lagers Auschwitz ging Świderska-Świeratowa wie circa 60.000 Häftlinge von Auschwitz auf den Todesmarsch. Ihr gelang am 21.1.1945 in der Nähe von Loslau/Wodzisław Śląski (in Oberschlesien) die Flucht.


Zur Zeit ihrer Vernehmung im Mai 1964 war die Zeugin Maria Świderska-Świeratowa 59 Jahre alt und lebte als Übersetzerin in Warschau/Polen.

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