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Robert Häusser

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Der Fotograf Robert Häusser (Jg. 1924) gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie der Nachkriegszeit, insbesondere der Industriefotografie.

Der international bekannte Fotograf wurde 1995 als erster Deutscher mit dem „Hasselblad-Award" ausgezeichnet.

Bereits im Februar 2011 wurde die Ausstellung „Lebens-Räume" des Wahl-Mannheimers im Schloss eröffnet. 19 großformatige Bilder seiner Werkgruppe „Behausungen" hingen dann für zwei Jahre im 1. Stock des Ostflügels.

Bio-DatenübersichtBearbeiten

(von der Homepage, s. u. )

  • 1924 In Stuttgart geboren.
  • 1931 1. Ausstellung als 7 Jähriger.
  • 1936 Der Vater anfangs Mitläufer der NSDAP, geht aber dann mit Freunden in den Widerstand zu den Nationalsozialisten und kommt wegen Konspiration ins KZ. Die Familie gerät in große Not.
  • 1937-1940 Erste Bilder des 13 und 14 Jährigen.
  • 1941 Robert Häusser wird wegen seines Vaters in der Schule vom Lehrer schikaniert und verläßt mit der Mittleren Reife die Schule.
  • 1941-1942 Volontär bei einem Pressefotografen in Stuttgart. Es entstehen die ersten Bilder des Oeuvre, die "Frühen Bilder".
  • 1942-1943 Ausbildung als Fotograf mit vorzeitigem Diplomabschluß mit "Sehr gut mit Auszeichnung". Weitere Arbeiten der "Frühen Bilder".
  • 1943-1946 Militärdienst und in amerikanischer Gefangenschaft.
  • 1946-1952 Arbeitet mit seiner Frau als Bauer auf dem elterlichen Hof in der Mark Brandenburg - Sowjetische Besatzungszone. Dort entstehen Bilder aus der bäuerlichen Welt und von Natur- und Baudenkmälern.
  • 1949 Studium an der Kunstschule Weimar. Auseinandersetzung mit der Architekturfotografie von Prof. Walter Hege.

ab 1950: Ständige Teilnahme an Ausstellungen und Wettbewerben in Ländern der westlichen Welt. Erste Preise und Auszeichnungen.

  • 1950 Einladung durch L. Fritz Gruber, Gründer der photokina, zur Ausstellung der "Frühen Bilder" bei der 1. Photokina in Köln.
  • 1950 Berufung als ordentliches Mitglied in die westdeutsche "Gesellschaft Deutscher Lichtbildner GDL".
  • 1952 Wegen seiner mehrfachen Ablehnung als "Kulturschaffender" im sozialistischen "Kulturbund" eine Position zu übernehmen, erfolgen Schikanen, Pressionen und Suche nach belastendem Material über seine Arbeit mit den westdeutschen Gruppen.
  • Aufgabe des Hofes und Flucht nach West-Berlin.
  • Aufbau einer neuen Existenz in Mannheim.
  • ab 1953: Zahlreiche Auftragsreisen für Buchverlage und Industrieunternehmen in viele Länder Europas, Südamerikas, Ostasiens und USA.
  • 1957 Neubau des Studios für Fotografie
  • 1960 Berufung in die "Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh".
  • 1972 Aufgabe des Studios für kommerzielle Fotografie, zugunsten freier künstlerischer Arbeit.
  • Erster Fernsehfilm im Deutschen Fernsehen, ARD, Saarländische Rundfunk, über Robert Häusser und sein fotografisches Werk, "Sprache aus Licht und Zeit" von Georg Bense, 45 Min.
  • Bühnenbild für das Nationaltheater Mannheim und die Luzerner Festwoche, "So eine Liebe" von Pavel Kohut. Uraufführung in der Inszenierung von Michael Hampe.
  • 1986 Ein 2. Fernsehfilm Deutsches Fernsehen ARD, Süddeutscher Rundfunk, über Robert Häusser und sein fotografisches Werk, "Das Unsichtbare sichtbar machen", von Rudolf Werner, 45 Min.
  • 1989 Ernennung zum Professor.
  • 1996 Mehrmonatiger Ehrengast der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo.
  • 2002 Stiftung des gesamten fotografisch-künstlerischen Lebenswerkes an die Reiss-Engelhorn-Museen, Stadt Mannheim, Kurator der Stiftung, Dr. Claude W. Sui, der Begründer und Leiter des Forum Internationale Photographie.
  • 2004 Ein dritter Fernsehfilm im Fernsehen, ZDF/3sat, "Robert Häusser - ein Leben in Bildern", von Kerstin Achenbach, 45 Min.

Buch, Kataloge, Veranstaltungen, Film Bearbeiten

  • Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Mauerfalls zeigen die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen vom 7. Juni 2009 bis zum 30. Dezember 2010 die Ausstellung „Robert Häusser – Die Berliner Mauer. Fotografien und Zitate“
  • Große Retrospektive des Lebenswerkes, Reiss-Engelhorn-Museen, im Museum "Weltkulturen".
  • Bildmonographie "Robert Häusser - Aus dem fotografischen Werk 1938 - 2004", Edition und Verlag G.Braus. 2 Auflagen.
  • ab 2007: Wechselnde Themen aus dem fotografischen Werk Robert Häusser, Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Zeughaus.
  • Matinée-Veranstaltungen zu Themen künstlerischer Fotografie.
  • 2010 Film auf DVD, "Robert Häusser - Leben und Werk" von Rudij Bergmann, 128 Min. im Auftrag der Reiss-Engelhorn-Stiftung Mannheim.

Werke von Robert HäusserBearbeiten

  • Aus dem photographischen Werk 1938-2004
2005, 589 Seiten, 350 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 27,6 x 33,8 cm, Gebunden, Deutsch. Edition Braus im Wachter Verlag
  • Die Berliner Mauer
2009, 64 Seiten, 25 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 31 x 24,7 cm, Gebunden, Deutsch. Hrsg. v. Alfried Wieczorek u. Claude W. Sui. Edition Braus - dazu …
  • Das Moortagebuch
Fotografien und Notizen. Katalog zur Ausstellung im Zeughaus, Mannheim, 2008
2008, 72 Seiten, 25 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 21 x 25,2 cm, Leinen, Deutsch
Hrsg. v. Alfried Wieczorek u. Claude W. Sui. Bei Schnell & Steiner
  • Ins Wort gesetzt
Zeitgenössische Lyrik zu Fotografien von Robert Häusser. Mit e. Text v. Claude W. Sui
2007, 108 Seiten, 40 Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 22,5 x 25,5 cm, Leinen, Deutsch. Hrsg. v. Alfried Wieczorek u. Claude W. Sui. Edition Braus

WeblinksBearbeiten

Typisches ZitatBearbeiten

"Ich fange jeden Tag von vorne an. Man ringt mit jedem neuen Motiv. Wie kann ich das jetzt so fotografieren, daß es dem anderen etwas sagt. Und auch wenn es 20 Jahre an der Wand hängt, immer noch etwas zu sagen hat. Darum geht es mir eigentlich."

(Es stand dort.)


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