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Theater in Heidelberg


2009 ffBearbeiten

Das Herzstück der neuen Theaterbühne im Maguerresaal ist eine raffinierte Drehbühne.

Sie kann zum Bspl. das komplette Orchester, mitten auf der Bühne aus der Versenkung hochfahren.


Die Hockenheimer Firma Bumat, spezialisiert auf Drehscheiben. Die Drehscheibe hat einen Durchmesser von 8,50 m und lässt sich mit 1,20 Meter pro Sekunde sehr schnell, aber auch sehr langsam bewegen; dann dauert eine 360-Grad-Umdrehung zwei Stunden. Dazwischen ist tempomäßig alles möglich. Dass sie ohne Ruckeln und Knattern extrem leise läuft, versteht sich heutzutage. Sie liegt geteilt in drei Segmente auf den Bühnenpodien und diese können nach Bedarf gekoppelt werden.

Der SchnürbodenBearbeiten

Von einer Zwischendecke oberhalb der Bühne aus verlaufen von Seilwinden betriebene Züge. Mit ihnen kann man zusätzliche Teile des Bühnenbildes hinablassen oder heraufzuziehen. Es gibt 76 Punktzüge, vergleichbar mit Kranhaken, 27 Maschinenzüge und etliche Sonderzüge. Gesteuert werden sie vom Schnürmeister v. D. an einem großen Computerpult über zwei Joysticks. Ein entsprechendes Programm mit einer speziellen Software wird für jede Aufführung geschrieben, damit alles auf die Sekunde genau und sicher funktioniert.

Alle Züge sind auf das 12-fache der Last ausgelegt. Zudem ist alles immer durch zwei Bremsen doppelt gesichert. Wird bei Gefahr der Notausknopf gedrückt, kommt jede Bewegung sofort zum Stillstand.


Einmal jährlich im Sommer, wenn Theaterpause ist, werden alle Anlagen auf Herz und Nieren geprüft, so wie beim TÜV. Das ist eine gesetzliche Vorschrift. Kleinere technische Pannen im Vorstellungsbetrieb kann es immer wieder einmal geben.

GeschichteBearbeiten

Heidelberger Bürger wollten einen Bau 1853.

(mit Maximilian Josef Chelius und dem Komitee für den Theaterbau)


Der Ruf nach einem Neubau 1910 wegen schlechter Akustik und unbequemer Sitze

Die feuerpolizeilichen Probleme in den 1920er-Jahren und als dann 1928 wieder "Theater-Actien" ausgegeben wurden.

Der Bürgerprotest, als man das Haus 1930 aus finanziellen Gründen schließen wollte.


Die Stuhlpatenschaften von 1954 und das Bürgerkomitee zur Rettung des Theaters ab 2006 bis zum Neueinzug im November in einen zweiten, größeren, dazu quergestellten Saal.

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