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Kurfürst Ottheinrich setzte 1557 den Protestantismus in der Kurpfalz durch. Seine Nachfolger, allen voran Friedrich III. „der Fromme“, folgtem dem strengen Calvinismus (Reformierte).


Der Kunstschmuck war aus den Kirchen entfernt worden, und im „Heidelberger Katechismus“ (1566) wurden Heiligenbilder als Götzenverehrung abgetan.


Verfolgungen in Frankreich und die Erhebungen der Hugenotten gegen die spanisch-katholischen Besatzer in den Niederlanden brachten Flüchtlingsströme auch in die Kurpfalz, die sich als Bollwerk der Reformierten verstand. Das „deutsche Genf“ bot über mehr als ein Jahrhundert Schutz.

Der Kurfürst Friedrich V. ging als böhmischer „Winterkönig“ nach Prag.

Zerstö HeiligGeist

( ein fiktives Bild ! Aber unwohl recht ähnlich.)

Der 30 Jahre währende Krieg stürzte auch die Kurpfalz ins Elend: Als „Erbfolgekrieg“ getarnt drangen die katholischen Armeen König Ludwig XIV. von Frankreich in die protestantische Kurpfalz und zerstörten Heidelberg 1689–93 zweimal fast völlig.


Die folgenden Kurfürsten stammten aus der Linie der katholischen Wittelsbacher und regierten Heidelberg und seine Umgebung zunächst von Düsseldorf aus.

Es begann die allmähliche Barockisierung der Stadt und die Versuche einer Re-Katholisierung der Bevölkerung.

Die Trennmauer in der Heiliggeistkirche

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